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Life is too short for boring stories

„Nur noch eine Stunde!“, dachte ich, „Dann bist Du zu Hause und ich habe noch nicht einmal angefangen zu kochen.“ Wie immer in der letzten Minute riss ich mich von meiner Arbeit los und begann in der Küche alles herzurichten, was ich für die Zubereitung eines abendlichen Mahls benötigte, um einen armen, müden Mann satt …

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… war Winter. Seit den frühen Morgenstunden hatte es ununterbrochen geschneit. Es war also ein Tag, an dem man gut daran tat sich zu Hause einzuigeln, so es einem möglich war. Zu tun gibt es genug. Immer wieder wanderte mein Blick zum Fenster, um zu überprüfen ob es nicht doch endlich ein wenig nachgelassen hatte, …

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„Großartig hast Du gekocht, Maria!“, sagte ich, dem Genuss noch nachschmeckend, als ich in der Küche stand und mit Jesus den Abwasch erledigte. „Ja, wirklich“, bestätigte Jesus, um dann augenzwinkernd hinzuzufügen, „Ist Dir schon mal aufgefallen, dass von den guten Sachen immer zu wenig gekocht wird?“ „Klar, Du hast am meisten abgestaubt von dem guten …

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„Auf dem Weg zur Verwirklichung des Sinnes von Weihnachten“, griff ich den Faden an diesem Tag wieder auf, „Auf dem Weg. Durchs Leben. Des Lebens. Aufbruch und Bleiben, das ist es, was es immer ist, unser ganzes Leben lang. Wir werden geboren. Es ist ein Aufbruch, hinein in ein Leben, das wir zuvor nicht hatten. …

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Maria von Martialis machte ihrem Namen immer und überall die gebührende Ehre. Martialisch, fest und entschlossen war ihr Auftreten. Niemals ließ sie auch nur den geringsten Zweifel an ihrer Entschlossenheit. Unter normalen Umständen. Aber das waren ganz bestimmt keine normalen Umstände. Nicht nur, dass sie die Stadt mit all ihren Annehmlichkeiten hinter sich gelassen hatte, …

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Du warst bei mir als ich wieder zu mir kam. Ich weiß nicht wie lange Du da so neben mir gekniet hattest, zuerst im Schnee, knietest noch als der Schnee taute, knietest noch als die Wiese neu erblühte, aufs Neue, jungfräulich und unberührt. Immer wieder wird es neu, und selbst die Unschuld kann wiedererlangt werden. …

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Ich wollte, und das Wollen, das mich mit einem Mal unmissverständlich durchfloss, hatten einen konkreten Namen, Dich zu erreichen. Ich machte mich auf das andere Ende der Wiese zu erreichen, an dem ich Dich erkannt hatte. Du warst in Tätigkeit begriffen und hattest mich nicht bemerkt oder vielleicht auch nicht bemerken wollen. Und mit dem …

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Ich bin gegangen, meine Wiese, den schwarzen Stuhl, meinen fast fertig gefügten Gedanken und Dich, vor allem Dich, hinter mir lassend.   Ich bin gegangen, und kein neuer Gedanke wollte sich finden gefügt zu werden, denn die Wunde war noch nicht verheilt.

Spuren im Schnee   „Ich geh noch eine Runde“, sagte sie leichthin, „Kommst Du mit?“ „Es ist doch so kalt draußen“, erklärte er, und ließ sich in den Fernsehsessel plumpsen, „Aber seit wann gehst Du bei der Kälte freiwillig hinaus?“   Es war ihm aufgefallen. Natürlich war es ihm aufgefallen. Sie sollte ja nicht von …

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