There is never any certainty

„You took a long time to get here,“ I say, as I watched you enter the path, walk a few steps, hesitate, turn back, as if you were going away again, then staying, again and again, until you do But ultimately created, until here the bridge, on which I waited for you and also did not wait. Observing and yet staying with me, expecting, and yet not being prisoners of expectation, enduring your insecurity and yet hoping.
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Niemals gibt es Gewissheit

„Du hast lange gebraucht für den Weg hierher“, sage ich, da ich beobachtete, wie Du den Weg betratst, ein paar Schritte gingst, zögertest, wieder umkehrtest, als wolltest Du wieder weggehen, dann doch bleibend, immer wieder, bis Du es doch letztendlich schafftest, bis hierher zum Steg, auf dem ich auf Dich wartete und auch nicht wartete. Beobachtend und doch bei mir bleibend, erwartend und doch nicht Gefangene der Erwartung zu sein, Deine Unsicherheit aushaltend und doch hoffend.

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A world full of magical moments

There was a time when I was always in a hurry. „Carpe diem – use the day“, that was my motto, every day, hour by hour. At first I left the weekends and the holidays, but then I thought about it and did not know why. These too were done to be productive. What should hold me? All lost time when it was not used productively. But there was still a little more. A bit early to get up, go to sleep a bit later. Unproductive things that were necessary to minimize to a minimum, food, body care, relaxation, pleasure. Who needs that?
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Eine Welt voller magischer Momente

Es gab eine Zeit, da hatte ich es immer eilig. „Carpe diem – nutze den Tag“, das war mein Motto, tagtäglich, Stunde um Stunde. Zunächst ließ ich noch die Wochenenden aus und die Feiertage, doch dann dachte ich darüber nach und wusste nicht warum eigentlich. Auch diese waren angetan sie produktiv zu sein. Was sollte mich abhalten? Alles verlorene Zeit, wenn sie nicht produktiv genutzt wurde. Aber da ging immer noch ein wenig mehr. Ein bisschen früher aufstehen, ein bisschen später schlafen gehen. Unproduktive Dinge, die notwendig waren auf ein Minimum reduzieren, Essen, Körperpflege, Entspannung, Vergnügen. Wer braucht denn das?

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A new way

Targeting, efficiency and effectiveness are the categories that count in our world. All that is done must be done in the shortest possible time or with the least possible center-of-charge or with the highest possible output, or best with all together. These are great prerequisites. At least for those who think that people must be kept under control. Like parents their children. Whoever does everything as quickly as possible has no time to look around, but sees only the immediate that has to be done. Do not even talk about thinking. He must constantly focus on his work, on everything that needs to be done, or what one believes or has to persuade himself that it must be done. And even on holidays, the recognized categories are not at home, but they also put them there. So many sights in as short a time as possible. It does not matter if you just know what the place was called after. To do so many animations in wind ropes, or simply as much alcohol as possible in itself. Efficiency owed. But what if we do not recognize the categories?
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Ein neuer Weg

Zielgerichtetheit, Effizienz und Effektivität, sind die Kategorien, die in unserer Welt zählen. Alles was getan wird muss in der kürzest möglichen Zeit oder mit dem geringest möglichen Mitteleinsatz oder mit dem höchst möglichen Output, oder am besten mit allem zusammen, geschehen. Das sind großartige Voraussetzungen. Zumindest für jene, die meinen, die Menschen unter Kontrolle halten zu müssen. Wie Eltern ihre Kinder. Wer alles so schnell wie möglich erledigt, hat keine Zeit sich umzusehen, sondern sieht nur das Unmittelbare, das getan werden muss. Von Nachdenken gar nicht erst zu reden. Er muss sich ständig auf seine Arbeit, auf alles, was getan werden muss, oder wovon man glaubt oder sich hat einreden lassen, dass es getan werden muss, konzentrieren. Und selbst im Urlaub lässt man die anerkannten Kategorien nicht zu Hause, sondern setzt sie auch da um. So viele Sehenswürdigkeiten in so kurzer Zeit wie möglich. Es spielt keine Rolle, wenn man hinterher gerade mal noch weiß, wie der Ort hieß, den man besichtigte. So viele Animationsangebote in Windeseile zu absolvieren, oder einfach so viel Alkohol wie möglich in sich hineinzuschütten. Der Effizienz geschuldet. Aber wie, wenn wir die Kategorien nicht mehr anerkennen?

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At the camp fire

It was at that time of the year, when the winter was already in the last train, but the spring was still in the diapers, as the days were already longer, but the nights were still cold. Far from that part of the world, which in the broadest sense was to be called civilized, in the midst of a gentle, mountainous landscape, we had pitched the tent. There were only us and nature, with all its beauty and peculiarities. Connectionless. Foreclosed. Offside. Eat. Sleep. Explore the surroundings. To feel. See yourself as part of a larger whole. Nothing else. What else does it take?
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Am Lagerfeuer

Es war zu jener Zeit im Jahr, da der Winter schon in den letzten Zügen lag, der Frühling allerdings noch in den Windeln, da die Tage bereits länger, aber die Nächte noch kalt waren. Weitab jenes Teiles der Welt, den man im weitesten Sinne als zivilisiert bezeichnen möchte, mitten in einer sanften, bergigen Landschaft, hatten wir das Zelt aufgeschlagen. Da waren nur wir und die Natur, mit all ihrer Schönheit und ihren Besonderheiten. Verbindungslos. Abgeschottet. Abseits. Essen. Schlafen. Die Umgebung erkunden. Sich spüren. Sich als Teil eines größeren Ganzen erleben. Nichts weiter. Was braucht es weiter.

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You are a warm summer rain

The memory of you flows through me like a warm summer rain, sweeping me from all the gloom, everyday life, and normality. A summer rain in a desert landscape that lasts for months after rain, but as soon as the first drops hit, it blossoms in the most splendid colors, for a short while. The short while that includes the memory of you with me. Summer rain, which hits the window, that one quickly closes, not only to keep the water out. Not anyway. But to see how serene and happy these little drops jump on the window pane, and immediately re-emerge as if it were not glass, not metal, but a trampoline. One for each of these little funny guys. And I sit behind the closed window watching them at their cheerful play. It makes you want to play along. Summer rain, which cools down and makes you want more. For a short while that was then, and which I take to encourage me. This memory of you with me.
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Du bist ein warmer Sommerregen

Die Erinnerung an Dich durchfließt mich wie ein warmer Sommerregen, der mich reinwäscht von all dem Trübsinn, der Alltäglichkeit und der Normalität. Sommerregen in einer Wüstenlandschaft, die über Monate nach Regen lechzte, doch sobald die ersten Tropfen auftreffen, erblüht sie in den prächtigsten Farben, für eine kurze Weile. Die kurze Weile, die die Erinnerung an Dich mit mir umfasst. Sommerregen, der gegen das Fenster schlägt, dass man rasch noch schließt, nicht nur um das Wasser draußen zu halten. Das sowieso nicht. Sondern um zu sehen wie heiter und vergnügt diese kleinen Tropfen auf die Scheibe springen, aufs Fensterbrett, und sofort wieder forthüpfen, als wäre es nicht Glas, nicht Metall, sondern ein Trampolin. Eines für jeden dieser kleinen lustigen Kerle. Und ich sitze hinter dem geschlossenen Fenster ihnen zuzusehen bei ihrem heiteren Spiel. Es macht Lust mitzuspielen. Sommerregen, der abkühlt und Lust macht auf mehr. Für eine kurze Weile, die das damals war, und die ich mir nehme um mich ermutigen zu lassen. Diese Erinnerung an Dich mit mir.

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