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Life is too short for boring stories

„I dream of a world,“ began Martinique, „in which there is a ‚good life for all‘. A world in which there is peaceful coexistence and no one worries about boundaries or differences.“
„That has a lot of naive, in the best sense of the word, in the worst, something imperialistic,“ said Christian, „because when you speak of a ‚good life for all‘, it is not automatically that you patronize others, since you go out from your definition of a good life. But that can mean something completely different for every human being. “
„Do not you think there are things that connect us all, which really want all human beings?“, Martinique replied decisively.
„What could that be? Tell me about your dream of a world in which a ‚good life‘ is possible for all „, Christian requested, and she was only too happy to comply.
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„Ich träume von einer Welt“, begann Martinique zu beschreiben, „in der es ein ‚Gutes Leben für alle‘ gibt. Eine Welt, in der es eine friedliche Koexistenz gibt und keiner sich über Grenzen oder Unterschiede Gedanken macht.“

„Das hat schon was reichlich Naives, im besten Sinne, im schlechtesten, etwas Imperialistisches“, erwiderte Christian, „Denn wenn Du von einem ‚Guten Leben für alle‘ sprichst, ist es nicht automatisch so, dass Du andere bevormundest, da Du von Deiner Definition von einem Guten Leben ausgehst. Das kann aber für jeden Menschen etwas völlig anderes bedeuten.“

„Meinst Du nicht, dass es Dinge gibt, die uns alle verbinden, die sich eigentlich alle Menschen wünschen?“, entgegnete Martinique entschieden.

„Was könnte das sein? Erzähl mir von Deinem Traum von einer Welt, in der ein ‚Gutes Leben‘ für alle möglich ist“, bat Christian, und sie kam seiner Bitte nur allzu gerne nach.

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„Who does not know them, the pictures of the children with bloated bellies and emaciated extremities? Mostly they are used for donation calls. That makes a bad conscience. The poor, brown babies who cannot help it. This works very well, especially before Christmas. After all, most of us do not have to go hungry,“ said Martinique.
„And on the other hand, we are constantly being told that they are to blame themselves,“ added Christian, „Would not they have so many children and if they were not so lazy and their governments were not so corrupt and they were not constantly waging wars? , then we would not have to donate all the time. They just cannot get their lives under control, despite all the measures we take for them. Even so, we are constantly explaining to them how they have to do it, that someday they will feel just as well as we do. But we are still so generous and give them a little bit of the wealth that we have because we exploit them. It’s a noble move from us. And we carry a big part of the blame. Because modern imperialism is led by the economy. You can officially wash your hands in innocence.“
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„Wer kennt sie nicht, die Bilder von den Kindern mit den aufgeblähten Bäuchen und den abgemagerten Extremitäten? Meistens werden sie für Spendenaufrufe verwendet. Das macht ein schlechtes Gewissen. Die armen, braunen Babys, die nichts dafürkönnen. Vor allem vor Weihnachten funktioniert das sehr gut. Schließlich müssen die meisten von uns nicht hungern“, sagte Martinique.

„Und auf der anderen Seite wird uns ständig erzählt, dass sie doch selbst schuld seien“, ergänzte Christian, „Würden sie nicht so viele Kinder bekommen und wären sie nicht so faul und wären ihre Regierungen nicht so korrupt und würden sie nicht ständig Kriege führen, dann müssten wir nicht ständig spenden. Die kriegen ihr Leben einfach nicht selbst in den Griff, trotz aller Maßnahmen, die wir für sie setzen. Trotzdem wir ihnen ständig erklären, wie sie es machen müssen, dass es ihnen eines Tages genauso gut geht wie uns. Wir sind aber dennoch so großzügig und geben ihnen ein bisschen was von dem Wohlstand ab, den wir haben, weil wir sie ausbeuten. Ist doch ein nobler Zug von uns. Und dabei tragen wir einen großen Teil der Schuld. Denn der moderne Imperialismus wird über die Wirtschaft geführt. Da kann man sich offiziell gut die Hände in Unschuld waschen.“

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„We are in the cave, but we are not tied up. It’s not necessary. We captivate ourselves. Prisoners who put themselves on the shackles, a really perverted thought,“ said Christian musingly.
„The way you tie me up now,“ Martinique said, smiling, without affecting the gravity of his words, holding her in his arms.
„I think that’s what you were. You just snuggled in and wrapped my arms around you,“ said Christian, pulling his bondage instruments a little tighter around her, as if he wanted to give more emphasis to his words,“ but in the end it is comparable, only that it is in that case for your benefit.“
„Exciting what has changed since the creation of Plato’s Cave Allegory,“ said Martinique, „Since humans were trapped and bound by their ignorance, and because they did not know any better, they kept the shadows that came through the fire behind them to which cave wall was projected, for the real life. That was what the authorities said, and even if anyone could ever free themselves, there was nothing to worry about. No one would believe those who left the cave and saw the truth and the sun. “
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„Wir sitzen in der Höhle, doch wir sind nicht festgebunden. Es ist nicht notwendig. Wir fesseln uns selbst. Gefangene, die sich selbst die Fesseln anlegen, ein eigentlich perverser Gedanke“, meinte Christian sinnend.

„So wie Du mich jetzt fesselst“, entgegnete Martinique lächelnd, ohne den Ernst seiner Worte in Mitleidenschaft zu ziehen, da er sie in seinen Armen hielt.

„Ich denke, das warst schon auch Du. Du hast Dich einfach hineingekuschelt und meine Arme um Dich geschlungen“, sagte Christian, und zog seine Fesselungsinstrumente noch ein wenig enger um sie, als wollte er seinen Worten mehr Nachdruck verleihen, „Aber im Endeffekt ist es vergleichbar, nur, dass es in dem Fall zu Deinem Wohl gereicht.“

„Spannend, was sich seit der Entstehung von Platons Höhlengleichnis verändert hat“, meinte Martinique, „Da waren die Menschen gefangen und gebunden durch ihre Unwissenheit, und weil sie es nicht besser wussten, hielten sie die Schatten, die durch das hinter ihnen liegende Feuer, an die Höhlenwand projiziert wurde, für das wahre Leben. Das wurde ihnen von der Obrigkeit vorgegaukelt, und selbst wenn sich jemals jemand befreien konnte, so bestand kein Grund zur Sorge. Niemand würde denen glauben, die die Höhle verließen und die Wahrheit und die Sonne sahen.“

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„Water, air and food, and in a way that they do not hurt, of course, have something for themselves,“ said Christian, „But what good is the best water, the cleanest air and the healthiest food, if the business location is bad, the gentlemen would say in business. It’s not yet proven that we need it when we have jobs. “
„Perhaps we should send the gentlemen who agree with this to where there is now scarcely any clean drinking water and usable food,“ Martinique said thoughtfully, „Then whether they still think that way? But if I sit in a dignified estate in Switzerland and lead through my property a fresh, clean stream, then I have easy talk. “
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