novels4u.com

Life is too short for boring stories

After being born in the small village, called Tschanigraben, in Burgenland, the question of the baptismal name came up. Every child needed a baptismal name. That’s the rule. Not a first name, but a baptismal name. At that time, it was still so that one could not give me nothing, nothing to give you a name, as it was so popular, possibly even a foreign one. „There be the Lord God before“, The old women used to say in the village, when they sat on their benches and adjusted the headscarves. A decent woman wore a headscarf when she got married. Above all others, „let the Lord God be before“, As already mentioned. As often as this sentence was repeated, one could already wonder whether the „god“ would have any time for anything else than to be „present“ somewhere. On the other hand, that would explain why he excelled at non-dispassion and disinterest in other things. But even before such thoughts, the good Christian women would have said, „be the Lord God,“ as we already know, „before.“

weiterlesen

Nachdem sie im kleinen burgenländischen Tschanigraben geboren wurde, tauchte die Frage nach dem Taufnamen auf. Jedes Kind brauchte einen Taufnamen. So ist es die Regel. Nicht einen Vornamen, sondern einen Taufnamen. Damals war es noch so, dass man nicht so mir nichts, Dir nichts einen Namen geben konnte, wie es eben so beliebt, womöglich noch einen fremdländischen. „Da sei der Herrgott vor!“, pflegten die alten Frauen im Dorf zu sagen, wenn sie auf ihren Bänkchen saßen und die Kopftücher zurechtrückten. Eine anständige Frau trug ab der Eheschließung ein Kopftuch. Vor allem anderen „sei der Herrgott vor!“, wie bereits erwähnt wurde. So oft wie dieser Satz wiederholt wurde, konnte man sich schon fragen, ob der „Herrgott“ überhaupt noch für irgendetwas anderes Zeit hätte, als irgendwo „vor zu sein“. Andererseits würde das erklären, warum er bei anderen Dingen durch Nichteingreifen und Desinteresse glänzte. Aber selbst vor solchen Gedanken, hätten die guten Christenfrauen gesagt, „sei der Herrgott“, wie wir schon wissen, „vor“.

weiterlesen

„Ich liebe Tiere über alles“, versicherte sie mir eins ums andere Mal. Ich kannte sie nicht gut. Wenn ich ehrlich bin, kannte ich sie gar nicht. Alles was ich von ihr wusste war, dass sie einen Hund besaß, genauerhin einen Malteser.

weiterlesen

Igel sind süß. Darüber herrscht ein weitreichender Konsens. Woran das genau liegt, ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich sind es die witzigen Proportionen, wobei der breite Körper auf scheins viel zu kurzen Beinchen ruht. Es könnte aber auch die Art der Fortbewegung sein, die ihm diesen Status eingebracht hat. Auf alle Fälle sind die Stacheln sehr spitz, wie ich letztens am eigenen Leib respektive an den eigenen Fingern erfahren durfte.

weiterlesen

Hedgehogs are cute. There is a far-reaching consensus about this. It’s hard to say what that is. Probably it’s the funny proportions, with the broad body resting on seemingly too short legs. But it could also be the type of locomotion that brought him this status. In any case, the spines are very sharp, as I was recently able to experience on my own body respectively on my own fingers.

weiterlesen

It was already dawn when I found her. The search had been difficult because I had to avoid being seen. So, I drove with my little boat, as calm and restrained as possible, from one island to another. There were many. The only thing I knew was that she had to stay here somewhere. At the same time, I thought about how she had managed to escape the madness.

weiterlesen
%d Bloggern gefällt das: