novels4u.com

Life is too short for boring stories

Nichts weiter, als das stille Glück mit Dir im Hier zu sein.

Nichts weiter, als das Sich-Verlieren im Moment des Miteinander.

Nichts weiter, und doch alles, was der Moment je sein kann.

Ich verlor mich darin, wie in Dir, getragen von stillen, sanften Wogen der Geborgenheit.

Jäh hast Du mich herausgerissen aus diesem Jetzt, diesem einen, einzigen, diesem Jetzt, das doch nie wiederkehrt. Die Melodie ist gerissen, und klatschend schlug eine kalte Welle über mir zusammen. Prustend tauchte ich auf.

weiterlesen

“The ideal Mother’s Day present” or “Give something special for Mother’s Day” or “No idea what you can give for Mother’s Day? Then you are exactly right here“. If these or similar advertisements appear frequently, then you don’t have to be a clairvoyant to know that Mother’s Day is coming up again. And the desperation seems to be great. “What should I get my mother for? Do you remember what I gave her last year? Damn it, wasn’t Mother’s Day only just now?“, it sounds like a tone, and it may seem as if it was just now, after all, only a year has passed. What a bother. Fortunately, there are all these great offers. Something can already be found. You order conveniently online, have it delivered and the thing is done again and you can devote yourself to the important things in life. But is that supposed to be the point of Mother’s Day? What is Mother’s Day about?

weiterlesen

„Das ideale Muttertagsgeschenk“ oder „Schenk zum Muttertag das Besondere“ oder „Keine Idee, was Du zum Muttertag schenken kannst? Dann bist Du hier genau richtig“. Wenn solche oder ähnliche Anzeigen gehäuft erscheinen, dann muss man kein*e Hellseher*in sein, um zu wissen, jetzt steht er wieder mal ins Haus, der Muttertag. Und die Verzweiflung scheint groß zu sein. „Was soll ich meiner Mutter bloß schenken? Weißt Du noch, was ich ihr voriges Jahr geschenkt habe? Verdammt, war der Muttertag nicht eben erst?“, wird da getönt, und es mag so scheinen, als wäre es gerade eben erst gewesen, ist doch nur mal ein Jahr vergangen. Was für eine Mühe. Doch zum Glück gibt es all diese tollen Angebote. Irgendetwas findet sich schon. Man bestellt bequem online, lässt es sich liefern und schon ist die Sache wieder erledigt und man kann sich den wichtigen Dingen des Lebens widmen. Aber soll das der Sinn von Muttertag sein? Worum geht es am Muttertag?

weiterlesen

Experiences are inevitable. Encounters change you, and this change is irreversible. If I want the encounter, then I have to want it completely, fully engage with it and completely lose myself in it. If I cut back on this wholeness, the encounter doesn’t happen either. It’s like jumping with open eyes into a black mountain lake, head first, because the you is the unfathomable.

weiterlesen

Erfahrungen sind unhintergehbar. Begegnungen verändern Dich, und diese Veränderung ist unumkehrbar. Will ich die Begegnung, so muss ich sie ganz wollen, mich ganz darauf einlassen und mich ganz darin verlieren. Mache ich Abstriche von dieser Ganzheit, so geschieht auch die Begegnung nicht Es ist ein mit offenen Augen in einen schwarzen Bergsee springen, mit dem Kopf voran, denn das Du ist die Unergründlichkeit.

weiterlesen

The glitter continues, the glitter of the blue flower. It takes me to a bank. I take out two figures who obviously can’t sit still. Again, and again they hop up, behind the bench, under the bench, pause briefly in order to walk around the bench again to discover something new. I pause for a moment, contemplating these goings-on, which involuntarily puts a smile on my face. Not long, because they discover me, don’t wait until I go on, but run towards me, beaming with joy. Two little hands stretch out towards me.

weiterlesen

Das Glitzern zieht weiter, das Glitzern der Blauen Blume. Es führt mich zu einer Bank. Zwei Gestalten nehme ich aus, die offenbar nicht ruhig sitzen können. Immer wieder hüpfen sie auf, hinter die Bank, unter die Bank, verharren in kurzer Beobachtung, um wieder um die Bank herumzulaufen, wieder etwas Neues zu entdecken. Kurz halte ich inne, in Betrachtung dieses Treibens, das mir unwillkürlich ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Nicht lange, denn sie entdecken mich, warten nicht ab bis ich weitergehe, sondern laufen auf mich zu, freude-strahlend. Zwei kleine Hände strecken sich mir entgegen.

weiterlesen

I leave the bench behind me and follow the glittering blue that leads me to the bench on which you are sitting. My feelings are mixed. You seem absent, don’t pay any attention to me. I feel the desire to bring you here, to me, this desire automatically awakens, but at the last moment I take myself back. I don’t want to play any more games, no more dates, but certainly not those that you force on me. I haven’t noticed that for too long. It’s like dancing tango. You take a step towards me. I accept your approach, but if I now take a step towards you on my part, then you step back, exactly the step that I took towards you. I saw it as an invitation and went back to you. It went back and forth like that. In the beginning it was probably quite amusing. In the beginning it was really a game, but you kept it up in every situation. There was never any real closeness. But how much was I ready to overlook, at the beginning, because you dance with me and I thought it was life.

weiterlesen

Ich lasse die Bank hinter mir und folge dem glitzernden Blau, das mich weiterführt zu der Bank, auf der Du sitzt. Meine Gefühle sind zwiespältig. Du wirkst abwesend, beachtest mich gar nicht. Ich verspüre den Wunsch Dich her zu holen, hierher zu mir, automatisch erwacht dieser Wunsch, doch im letzten Moment nehme ich mich zurück. Ich will keine Spiele mehr spielen, keine verabredeten, aber erst recht jene nicht, die Du mir aufoktroyierst. Allzu lange habe ich das gar nicht bemerkt. Es ist wie beim Tango tanzen. Du kommst einen Schritt auf mich zu. Ich nehme Deine Annäherung an, doch wenn ich nun meinerseits einen Schritt auf Dich zumache, dann weichst Du zurück, genau den Schritt, den ich auf Dich zugegangen bin. Ich sah es als Aufforderung, und ging wieder auf Dich zu. So ging es immer hin und her. Am Anfang war es wohl recht amüsant. Am Anfang war es wirklich ein Spiel, doch Du behieltest es in jeder Situation bei. Nie entstand eine wirkliche Nähe. Doch wieviel war ich bereit zu übersehen, zu Anfang, denn Du tanzest mit mir, und ich hielt es für Leben.

weiterlesen

It is always up to me whether I choose fulfillment and thus the dying of longing, or whether I leave longing unredeemed and escape fulfillment.

I follow the glitter of the blue flower and meet you on the next bench. You hold out your hand to me. Mine approaches yours and your offer spontaneously. But then it occurs to me again. I know this scene all too well. You hold out your hand to me. Mine is approaching yours. They are already very close, just close your fingers around your hand, but at this last moment you pull it back. I go on to meet your open hand again, which extends to me. Again, and again you turn away, walk away from me, even hide yourself, disappear into oblivion, into the abyssal and soundlessness.

weiterlesen
%d Bloggern gefällt das: