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Life is too short for boring stories

Challenges are there to be mastered. I am convinced of that. Besides, I’m not going to let anything dictate. Why should one finally grow up, only to have to be deferred again? No, I cannot live with that. I explained it to you from the beginning. If I want to do something, then I do it too. It may be that you think it stupid, careless, dangerous or otherwise, but I do not care. Deal with it or leave it, there is nothing more to say about it from my side. Why? I am independent and do not have to justify myself to anyone, especially not to you. Where would we go if we asked each other permission? After all, we are independent, reflective, enlightened personalities who need to know for themselves what they are doing. That was my requirement and you accepted it, probably because you did not really have a choice, on condition that you wanted to stay with me. And for reasons completely unknown to me at that time, you actually wanted that. I made this wanting as hard as possible for you. A big challenge, especially to your affection for me.

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Herausforderungen sind dazu da, gemeistert zu werden. Davon bin ich überzeugt. Außerdem lasse ich mir nichts vorschreiben. Wozu sollte man schließlich erwachsen werden, nur um sich bloß wieder Vorgaben machen lassen zu müssen. Nein, damit kann ich gar nicht leben. Ich habe es Dir erklärt, von Anfang an. Wenn ich etwas machen will, dann mache ich es auch. Es kann schon sein, dass Du es für dumm, unüberlegt, gefährlich oder sonst etwas hältst, aber das ist mir ganz egal. Geh damit um oder lass es, mehr gibt es dazu von meiner Seite nicht zu sagen. Warum auch? Ich bin unabhängig und muss mich vor niemandem rechtfertigen, schon gar nicht vor Dir. Wo kämen wir da auch hin, wenn wir das voneinander verlangen würden. Wir sind schließlich eigenständige, reflektierte, aufgeklärte Persönlichkeiten, die selbst wissen müssen was sie tun. Das war meine Vorgabe und Du hast sie akzeptiert, wohl auch, weil Du eigentlich keine Wahl hattest, unter der Voraussetzung, dass Du bei mir bleiben wolltest. Und aus mir damals völlig unerfindlichen Gründen wolltest Du das tatsächlich. Ich habe Dir dieses Wollen so schwer wie möglich gemacht. Eine große Herausforderung, vor allem an Deine Zuneigung zu mir.

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When you lie next to me, in the tall grass, on a warm full moon night, we look up to the stars, hear the crickets chirping around us that still exist, because there is the tall grass and the bats fly overhead and we say nothing, because being with you is enough and knowing that this silence is one that expresses the bondage, then life is just wonderful and harmonious and beautiful. More is not needed. But it is not always like that. Not only because there are cold summer evenings, but because I often do not manage to find myself alone in the fact that it no longer needs.

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Wenn Du neben mir liegst, im hohen Gras, in einer warmen Vollmondnacht, wir hinaufschauen zu den Sternen, die Grillen um uns zirpen hören, die es noch gibt, weil es das hohe Gras gibt und die Fledermäuse über uns hinwegfliegen und wir nichts sagen, weil das Mit-Dir-sein sagen genug ist und wir darum wissen, dass dieses Schweigen eines ist, das die Verbundenheit ausdrückt, dann ist das Leben einfach wunderbar und stimmig und schön. Mehr braucht es nicht. Aber es ist nicht immer so. Nicht nur, weil es auch kalte Sommerabende gibt, sondern weil ich es oft nicht schaffe mich einfach in die Ruhe zu finden und darin, dass es nicht mehr braucht.

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From the first day we die. Not metaphorically, not allegorically, but really. Every day that passes, we have a day less. Every day a little death. Of course, in the beginning, there is still a construction, the illusion of becoming. How long? A few years? One and a half decades? And yet only illusion, because with every morning we greet, we say goodbye to a day’s life. What did you do with this day? Did you live it? Have you at least laughed once, cried once and made a dash more in the list of your lived and unlived days? Of course, you can make a directory in which you just make a fuss for every day, because your fear is far too great in the face of the truth. What would your balance look like if you were to record the lived and on the other side the unexpressed days on one side? How big would the imbalance be? But what is a lived day.

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Vom ersten Tag an sterben wir. Nicht metaphorisch, nicht allegorisch, sondern wirklich. Mit jedem Tag, der vergeht, haben wir einen Tag weniger. Jeden Tag ein kleiner Tod. Natürlich, am Anfang, da gibt es noch einen Aufbau, die Illusion eines Werdens. Wie lange? Ein paar Jahre? Eineinhalb Jahrzehnte? Und doch nur Illusion, denn mit jedem Morgen, den wir begrüßen, verabschieden wir einen Tag Leben. Was hast Du gemacht mit diesem Tag? Hast Du ihn gelebt? Hast Du zumindest einmal gelacht, einmal geweint und einen Strich mehr gemacht im Verzeichnis Deiner gelebten und ungelebten Tage? Natürlich, Du kannst ein Verzeichnis machen, in dem Du einfach für jeden Tag einen Strich machst, weil Deine Angst viel zu groß ist vor der Wahrheit. Wie würde Deine Bilanz aussehen, wenn Du auf einer Seite die gelebten und auf der anderen Seite die ungelebten Tage vermerken würdest? Wie groß wäre das Ungleichgewicht? Doch was ist ein gelebter Tag.

Ein Lachen – ein Träne – eine Verwundung – eine Heilung, das ist ein gelebter Tag.

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You remember, back then, when we first met, when we fell in love with each other, when we were at this stage when we were ready to turn the world for each other, we talked about forever, because we believed in it deeply, because it could never change again.


Nothing but illusion!

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