Dornröschen – Die ganze Wahrheit (1)

Vor Zeiten waren, so heißt es bei den Gebrüdern Grimm, und ich habe es darselbst nachgelesen und bestätigt gefunden, ein König und eine Königin, die sich sehnlichst ein Kind wünschten, aber ihr Wunsch ging nicht und nicht in Erfüllung, bis die Königin einmal im Bade saß und ein Frosch aus dem Wasser ans Land kroch und ihr versicherte, sie würde übers Jahr eine Tochter zur Welt bringen. Und so wie es der Frosch gesagt hatte, so geschah es.

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The nameless sex (14): Symmetrie and supplementation

„It can be quite different,“ he went on. „Adam has let himself be seduced by a momentary mood of envy and jealousy, probably because he saw what he had not, only saw the virtues of being a woman and misconceived himself.“
„How do you mean that?“ asked our friend.
„A woman is perhaps multi-orgasm capable and able to feel different, but she is also more complicated in her sensitivity. Many women are not capable of giving themselves to the desire, for whatever reason,“ he began to explain.“ The man, on the other hand, is straight, one could say, simply knit, without denying this now. There are also some other points that distinguish the female from male sexuality. This does not mean that one is better and the other is worse, but simply that it is different. “
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Das namenlose Geschlecht (14): Symmetrie und Ergänzung

„Es kann ganz anders gehen“, fuhr er fort, „Adam hat sich aus einer momentanen Laune heraus verführen lassen, aus Neid und Eifersucht, wohl auch, weil er sah, was er nicht hatte, sah nur die Vorzüge Frau zu sein und verkannte damit sich selbst.“

„Wie meinst Du das?“, fragte unsere Freundin.

„Eine Frau ist vielleicht multiorgasmusfähig und in der Lage anders zu empfinden, aber sie ist auch komplizierter in ihrer Empfindungsfähigkeit. Viele Frauen sind nicht fähig sich der Lust wirklich hinzugeben, warum auch immer“, begann er zu erklären, „Der Mann hingegen ist straight, man könnte auch sagen, einfach gestrickt, ohne das jetzt abwertend zu meinen. Es gibt noch einige andere Punkte, die die weibliche von der männlichen Sexualität unterscheiden. Das bedeutet nicht, dass eine besser und die andere schlechter ist, sondern einfach, dass es anders ist.“

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The namless sex (13): The loss of innocence

„At the next opportunity, Adam turned to God to discuss the problem.
‚God,‘ said Adam to God the next time to this monstrosity, when he was preaching, for he supposedly valued the company of his humans, the devil knows why, ‚The companion you have given me is complete out of control and shameless and disrespectful to me.‘
,Yes, I know what you mean with shameless. I have been watching you, when she has risen to you as a thoroughbred. But I have to say, you are more like a lazy farm horse, but please, if she is satisfied with you, then I shall be right. She seems to be an extremely understanding, ruthless being at all. I really succeeded,’ said God, very pleased with himself and his creation, ‘But I would have noticed nothing of disrespect. You must explain this to me.‘

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Das namenlose Geschlecht (13): Der Verlust der Unschuld

„Bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit wandte sich Adam an Gott, um das Problem zu besprechen.

‚Gott’, sprach Adam Gott deshalb das nächste Mal auf diese Ungeheuerlichkeit an, als dieser das nächste Mal vorbeischaute, weil er die Gesellschaft seiner Menschen angeblich schätzte, weiß der Teufel warum, ‚Die Gefährtin, die Du mir gegeben hast, sie ist völlig außer Kontrolle geraten und schamlos und respektlos mir gegenüber.’

‚Ja, ich weiß was Du mit schamlos meinst. Ich habe Euch zugesehen, da, wo sie Dich zugeritten hat wie einen Vollbluthengst. Aber ich muss schon sagen, betragen hast Du Dich eher wie ein lahmer Ackergaul, aber bitte, wenn sie zufrieden ist mit Dir, dann soll es mir recht sein. Sie scheint überhaupt ein äußerst verständnisvolles, rücksichtsvolles Wesen zu sein. Die ist mir echt gut gelungen’, erwiderte Gott, sehr zufrieden mit sich und seiner Schöpfung, ‚Aber von Respektlosigkeit hätte ich nichts gemerkt. Das musst Du mir schon erklären.’

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The namelss sex (12): Lilith and Adam

„It was the Creation myth, as it is in the Old Testament, and left for good reason, which explains how the relationship between man and woman has to look like. Adam, the first man, was unhappy, alone and lonely. God could not see it and decided to give him a companion. That is why he let a deep sleep fall upon him, and while Adam was sleeping well, God personally worked a rib out of his side and made Eva out of it. Adam was the human. Eva the female-human being. Adam was taken from the earth. Eve was taken from Adam. So she was right from the start and personally legitimized by God, in a relationship of dependency, for without him she could not have existed, „he began to tell, to be interrupted by my friend rude.
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Das namenlose Geschlecht (12): Lilith und Adam

„Es war der Schöpfungsmythos, wie er im Alten Testament steht, und stehengelassen wurde, aus gutem Grund, der erklärt wie das Verhältnis zwischen Mann und Frau auszusehen hat. Adam, der erste Mensch, war unglücklich, da allein und einsam. Gott konnte das nicht mitansehen und beschloss ihm eine Gefährtin zu verschaffen. Deshalb ließ er einen tiefen Schlaf über ihn kommen und während Adam selig schlummerte, operierte Gott höchstpersönlich eine Rippe aus seiner Seite und bastelte daraus Eva. Adam war der Mensch. Eva die Menschin. Adam war von der Erde genommen. Eva war von Adam genommen. Sie stand also von Anfang an und durch Gott persönlich legitimiert, in einem Abhängigkeitsverhältnis, denn ohne ihn hätte es sie nicht geben können“, so begann er zu erzählen, um von meiner Freundin rüde unterbrochen zu werden.

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Das namenlose Geschlecht (11): Die Freiheit, nicht gebraucht zu werden

„Einfach leben und sonst nichts. Minimalismus pur“, wiederholte meine Freundin, „Und den Mann nicht zu brauchen. Das klingt viel zu verführerisch und simpel um wahr zu sein.“

„Siehst Du, Du misstraust der Einfachheit“, entgegnete ich, „Warum nur?“

„Weil es grotesk wäre, wenn es stimmte“, fasste sie zusammen, was wohl viel denken würden, „Wir rackern uns das ganze Leben lang ab, suchen und suchen, verrenken, verdrehen und verspannen uns, und dann wird gesagt, das war alles für den Hugo? Meinst Du, das ist so einfach zu akzeptieren, plötzlich zu hören, dass alles, was man gemacht hatte, ein Unsinn ist und dass das, worauf es ankommt, eigentlich schon immer in uns war beziehungsweise vor unserer Nase?“

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The nameless sex (11): The freedom not to be needed

„Just live and nothing else. Pure minimalism,“ repeated my friend,“ and do not need the man. That sounds far too seductive and simple to be true. “
„You see, you are distrustful of simplicity,“ I replied, „Why only?“
„Because it would be grotesque, if it were true,“ she summed up what would probably mean a lot. „We rack ourselves all our lives, look and seek, straighten, twist and stretch ourselves, and then it is needless? Do you think this is so easy to accept, suddenly to hear that everything you’ve done is a nonsense, and that what matters is actually always in us or in front of our nose? “
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