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Life is too short for boring stories

We laughed and we lived, just like that, unsuspecting, but considerate of each other. That day it happened was like any other, full of foreshadowing and hopeful.

„Do we want to take the train there, up the mountain and look at the world from above, today when the sky is so clear, and the view is so wide?“ I suggested to my child.
“Yes, we want that. That’s sure exciting!” Answered my child and took my hand a little tighter as it stepped out energetically to reach the hall that was between us and the train, pulling me behind it. We entered the hall, which was overcrowded with people, all of whom wanted to take the train up the mountain. They were probably all happy too, they had all smiled until they entered the hall where all the others were who wanted to go up the mountain, who wanted to take the train. They lined up in the back, just like us. But the smile disappeared, and the faces looked dogged, as if the fight for a place on this track was a fight for survival. I took my child by the hand even tighter, because the people around us looked bigger and more threatening than they really were. More and more people streamed into the hall, so that we were soon wedged between tall, threatening-looking people.

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Wir lachten und wir lebten, einfach so, ahnungslos, doch bedacht aufeinander. Dieser Tag, an dem es geschah, war wie jeder andere, ahnungsreich und voller Hoffnung.

„Wollen wir dort mit der Bahn fahren, hinauf auf den Berg und die Welt von oben betrachten, heute, da der Himmel so klar und der Blick so weit ist?“, schlug ich meinem Kind vor.
„Ja, das wollen wir. Das ist sicher aufregend!“, antwortete mein Kind, und fasste meine Hand noch ein wenig fester, als es energisch ausschritt, um die Halle zu erreichen, die zwischen uns und der Bahn lag, mich hinter sich herziehend. Wir betraten die Halle, die mit Menschen überfüllt war, mit Menschen, die alle mit der Bahn hinauf auf den Berg fahren wollten. Sie hatten sich wohl auch alle gefreut, hatten alle gelächelt, bis sie die Halle betraten, in der all die anderen waren, die auch hinaufwollten auf den Berg, die auch mit der Bahn fahren wollten. Brav stellten sie sich hinten an, so wie wir. Doch das Lächeln verschwand, und die Gesichter wirkten verbissen, als wäre der Kampf um einen Platz in dieser Bahn ein Kampf ums Überleben. Ich nahm mein Kind noch fester an der Hand, denn die Menschen um uns wirkten größer und bedrohlicher als sie es wirklich waren. Immer mehr Menschen strömten in die Halle, so dass wir bald eingekeilt waren zwischen großen, bedrohlich wirkenden Menschen.

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Kinder, die nicht gehört werden, weinen leise, bis sie ganz verstummen. Kinder, die Verlassenheit, Gewalt, Missbrauch erfahren mussten. Sie verkriechen sich in sich selbst und schließen die Türe nach außen, oft für immer – doch Utopien von einem besseren Leben ist möglich, nicht an einem Ort, sondern in einem Du.

Tristan und Isolde, das ungleiche Zwillingspaar, wachsen in der Vorstadt auf, missbraucht die Verlassenheit der Mutter auszugleichen. Über viele schmerzliche Stationen gelangen sie nach Messianias, dem Ort einer verwirklichten Utopie, die ein gelungenes Miteinander darstellen soll. Doch sehr bald durchschauen sie die Machenschaften und Intrigen. Isolde macht sich diese zu Nutze, wohingegen Tristan das Schlechte hinter sich lässt und mit Hilfe von Nele findet er zu einem eigenen geglückten Leben. Vielleicht der Ausgangspunkt die Spirale aus Gewalt und Missbrauch endlich zu durchbrechen. Doch zunächst müssen sie diese Spirale durchwandern, bevor sie, je für sich einen Weg daraus finden.

Sophie was convinced that she could do anything she wanted. When she set out to do something, she put it into practice, persistent, stubborn, and relentless. And the more she succeeded, the more she wanted. As soon as she thought I’d take a break after the project, she thought of two new ones. So, the years went by until she was completely exhausted and drained. „Maybe I should think about a vacation or something that other people call a vacation,“ she thought, „What do they do when they go somewhere?“ After long thoughts, she decided to ask someone who knew about such exotic things, i.e. the first person she knew and who came to stay with her.

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Sophie war überzeugt davon, dass sie alles schaffen könnte, was sie wollte. Wenn sie sich etwas vornahm, dann setzte sie es auch in die Tat um, beharrlich, stur und unerbittlich. Und je mehr ihr gelang, desto mehr wollte sie. Kaum, dass sie sich gedacht hatte, nach dem Projekt mache ich Pause, waren ihr schon wieder zwei neue eingefallen. So gingen die Jahre dahin, bis sie völlig erschöpft und ausgelaugt war. „Vielleicht sollte ich über einen Urlaub nachdenken oder über etwas, was halt von den anderen Menschen als Urlaub bezeichnet wird“, dachte sie, „Was machten die bloß, wenn sie irgendwo hin fahren?“ Nach langem Grübeln, ohne dass sie zu einem Ergebnis gekommen wäre, beschloss sie, jemanden zu fragen, der sich mit solch exotischen Dingen auskannte, also der erstbeste Mensch, der ihr bekannt war und ihr unterkam.

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Published: Oct 14 2021

Was tue ich, wenn ich einmal nichts tun kann, z.B. in der Badewanne? Ich philosophiere leicht und locker-flockig über das Leben und natürlich die Liebe. Was sich da so an Gedanken ergibt, hört ihr in dieser Episode.

Hier kannst Du die Episode „Meldungen aus der Badewanne“ hören.

Ich betreibe seit ungefähr einem Jahr, genauerhin seit 25. November 2020, einen Podcast mit dem bezeichnenden Titel „Love, Peace and Tofu“. Ich nutze dieses Medium, um über meine Arbeit als Aktivistin zu erzählen, Themen aufzugreifen, die vielleicht ein wenig polarisierend sind, aber auch um meine Bücher vorzustellen oder einfach Geschichten zu erzählen und interessanter Weise geht es letztlich immer um Liebe, Frieden und Tofu. Das macht es recht abwechslungsreich und spannend.

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I was lying on the dock that night, naked and stretched out on my back, and small drops of water shimmered like pearls on my skin as they reflected the moonlight. I had swum through the lake, was immersed in the clear water, weightless, caressed and carried. The drops of water shimmered on my skin like the morning dew on the blossoms opening towards the sun.

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Ich lag am Steg, in jener Nacht, nackt und langgesteckt auf dem Rücken, und kleine Wassertropfen schimmerten wie Perlen auf meiner Haut, da sie das Mondlicht reflektierten. Ich hatte den See durchschwommen, war eingetaucht in das klare Wasser, schwerelos, umschmeichelt und getragen. Die Wassertropfen schimmerten auf meiner Haut wie der Tau am Morgen auf die sich der Sonne hin öffnenden Blüten.

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Ich möchte Euch in dieser Episode meine Adventkalenderbücher vorstellen. Was das ist? Das sind Bücher mit 24 Geschichten, eine für jeden Tag des Advent. Vielleicht ist das eine oder andere dabei, das Euch zusagt. Erhältlich sind die Bücher natürlich in jeder Buchhandlung. Und über meinen Shop novels4u.com/shop

Hier kannst Du die Episode „Adventkalenderbücher“ hören.

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