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Life is too short for boring stories

It had been a tiring day with Lilly cuddling and lying in the sun and enjoying life. That’s why Pippa fell asleep very quickly. She dreamed. Of course, from Lilly. Pippa was standing next to her in the stable. She gave birth to 13 piglets. Carefully, the newlywed mother made sure that each of the little ones got their place. Satisfied, they drank. Then they fell asleep. An image that could not be more idyllic. There came a man in a white coat, walking very close to the mother and her babies. Briefly he looked at each one of the little ones, before he skillfully pulled out those who were equipped with penis and testicles. One by one, he lay on his back, made two skillful cuts through the abdominal wall, released the testicles and tore them out. The blood splashed Pippa in the face. The bloodcurdling cries of the maltreated animals screamed through the stable. She wanted to push the man away, but she could not move. And he still grinned, as if he enjoyed the animals to suffer. Sweat-drenched she woke up from sleep.
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Es war ein anstrengender Tag gewesen mit Lilly-Kuscheln und in der Sonne liegen und das Leben genießen. Deshalb schlief Pippa sehr schnell ein. Sie träumte. Natürlich von Lilly. Pippa stand neben ihr im Stall. Sie hatte 13 Ferkel zur Welt gebracht. Sorgfältig achtete die frischgebackene Mutter darauf, dass jedes der Kleinen seinen Platz bekam. Zufrieden tranken sie. Dann schliefen sie ein. Ein Bild, das idyllischer nicht sein konnte. Da kam ein Mann in einem weißen Kittel, trat ganz nahe an die Mutter und ihre Babies heran. Kurz betrachtete er jedes einzelne der Kleinen, bevor er gekonnt diejenigen herauszog, die mit Penis und Hoden versehen waren. Eines nach dem anderen legte er auf den Rücken, machte zwei gekonnte Schnitte durch die Bauchdecke, legte die Hoden frei und riss sie aus. Das Blut spritzte Pippa ins Gesicht. Die markerschütternden Schreie der malträtierten Tiere gellten durch den Stall. Sie wollte den Mann wegstoßen, doch sie konnte sich nicht bewegen. Und dabei grinste er noch, als hätte er Vergnügen daran die Tiere leiden zu lassen. Schweißüberströmt fuhr sie aus dem Schlaf.

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Pippa was now 14 years old and knew about the manner of reproduction in mammals. So, it was clear she needed a male and a female if she wanted to have babies, but when she came home from school that Wednesday morning, earlier than planned, she was wronged. The first thing she noticed was that Lilly was not expecting her at the gate, though she had noticed that Pippa was coming. So, she went to the stable. Maybe Lilly had hurt herself and could not get up, but what she saw there made her speechless.
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Pippa war mittlerweile 14 Jahre alt und wusste über die Art und Weise der Fortpflanzung bei Säugetieren Bescheid. So war es für sie klar, dass es eines männlichen und eines weiblichen Exemplars bedarf, wollte man Babies haben, doch als sie an jenem Mittwochvormittag, früher als geplant, aus der Schule nach Hause kam, wurde sie eines Besseren belehrt. Das erste, was ihr auffiel war, dass Lilly sie nicht am Tor erwartete, obwohl sie gemerkt hatte, dass Pippa kam. Deshalb ging sie in den Stall. Vielleicht hatte sich Lilly ja verletzt und konnte nicht aufstehen, doch was sie da zu sehen bekam, machte sie sprachlos.

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Pippa sat in the meadow and let the summer sun warm her. Why not? Only a few days left the summer holidays so that she could enjoy life to the fullest. Beside her was a book lying open in the meadow, but she had set it aside to continue where she had stopped reading, while her curly red hair, as always, stood wildly off her head. Not only the name, which in its full length was Pippilotta, had it in common with her literary role model, the heroine of her mother’s childhood, and probably beyond, except that she did not call herself Pippi, but Pippa. That sounded less cute. And if Pippa was much, she was not cute. This was not Astrid Lindgren’s heroine either, but the i at the end of the name seemed to indicate it. That’s why the redheaded girl with the freckles called herself Pippa. In addition, she was equally rebellious, rebellious and self-confident. Nothing seemed to undermine her. It had already cost her a few fights. Others would have taken it and left it well. But not Pippa, who stood up for what was important to her and for those who could not fight back. But on that warm summer’s day, she dreamed to herself while her hand caressed the warm, soft belly of Liselotte.
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Pippa saß in der Wiese und ließ sich von der Sommersonne wärmen. Warum auch nicht? Nur noch wenige Tage trennten sie von den Sommerferien, so dass sie das Leben in vollen Zügen genießen konnte. Neben ihr lag ein Buch aufgeschlagen in der Wiese, doch sie hatte es beiseitegelegt, um dort weiterzuträumen, wo sie aufgehört hatte zu lesen, während ihr lockiges rotes Haar, wie immer, wild von ihrem Kopf abstand. Nicht nur den Namen, der in seiner vollen Länge Pippilotta lautete, hatte sie mit ihrem literarischen Vorbild, der Heldin der Kindertage ihrer Mutter, und wohl auch darüber hinaus, gemeinsam, nur, dass sie sich nicht Pippi, sondern Pippa nennen ließ. Das klang weniger niedlich. Und wenn Pippa vieles war, niedlich war sie nicht. Das war Astrid Lindgrens Heldin zwar auch nicht, aber das i am Ende des Namens schien es anzudeuten. Deshalb nannte sich das rothaarige Mädchen mit den Sommersprossen Pippa. Darüber hinaus war sie gleichermaßen aufmüpfig, rebellisch und selbstbewusst. Nichts schien sie unterzukriegen. Es hatte sie schon einige Kämpfe gekostet. Andere hätten es hingenommen und gut sein lassen. Nicht aber Pippa, die für das einstand, was ihr wichtig war und für die, die sich nicht wehren konnten. Doch an diesem warmen Sommersonnentag träumte sie vor sich hin, während ihre Hand den warmen, weichen Bauch von Liselotte kraulte.

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„Das Leben ist ein Spiel“, dachte Zoe,
als sie die Türschnalle mit der Hand umschloss,
 immer noch unsicher,
„Entweder wird mit Dir gespielt oder Du spielst selbst.
Das ist der einzige Unterschied.“ (S. 5)

Zoe hat genug, endgültig, genug davon wie eine Schachfigur auf dem Spielbrett ihres eigenen Lebens hin und her geschoben zu werden. Genug davon, wie eine Marionette an Schnüren gezogen zu werden. Deshalb nimmt sie ihr Leben endlich selbst in die Hand. Doch dazu ist es notwendig, sich zu trennen, abzuschließen mit dem Bisherigen. Nicht nur ein bisschen, sondern gänzlich. Um sich von den Schnüren zu befreien, müssen sie abgeschnitten werden. Es fühlt sich seltsam an, sich plötzlich gänzlich selbständig bewegen zu können. Seltsam und gefährlich. Kurzfristig verlässt sie der Mut, doch sie findet sich aufgefangen und gestärkt, auch wenn sie das nicht will, nicht annehmen kann, noch nicht. Auf dem Weg in ein neues, eigenständiges Leben meint sie keine Schwäche mehr kennen zu dürfen.

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