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Life is too short for boring stories

„It wasn’t always like that,“ Franz Xaver Fent began to tell, „It must have been many, many years ago. I was a young master brush maker at the time, but already successful enough to open my own shop. My sister agreed to take over the sales activities so that I could concentrate on production. I have always used only the best quality materials and have not let that dissuade me. At first, I was struggling, and business was going badly. This only changed when a local, very famous painter became aware of me. He believed that if he could find better tools, he could only make his work more perfect. He found this in me. After everyone who was self-respecting in the art scene tried to emulate the master and he did not hide his discovery, my work and with it I became famous almost overnight. Every painter, whether professional or amateur, wanted to buy his brushes from me, so that I could hardly keep up with the production. I hardly ever left my workshop, but then something happened that initially threw me completely off track.

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Pinsel vom Pinselmacher

„Es war nicht immer so gewesen.“, begann Franz Xaver Fent, der Pinselmacher, zu erzählen, „Es muss wohl schon viele, viele Jahre her sein. Ich war damals zwar ein junger Pinselmacher-Meister, aber schon erfolgreich genug, meinen eigenen Laden eröffnen zu können. Meine Schwester erklärte sich bereit die Verkaufstätigkeit zu übernehmen, so dass ich mich auf die Fertigung konzentrieren konnte. Schon immer verwendete ich ausschließlich Materialien bester Qualität, und ließ mich davon auch nicht abbringen. Zunächst hatte ich zu kämpfen und das Geschäft ging mehr schlecht als recht. Dies änderte sich erst als ein hiesiger, sehr berühmter Maler auf mich aufmerksam wurde. Er war der Meinung, dass er seine Arbeit nur mehr dadurch noch perfekter werden lassen könnte, wenn es ihm möglich war noch besseres Werkzeug zu finden. Dieses fand er bei mir. Nachdem jeder, der in der Kunstszene auf sich hielt, dem Meister nachzueifern suchte und dieser mit seiner Entdeckung nicht hinterm Berg hielt, war meine Arbeit und damit ich quasi über Nacht berühmt geworden. Jeder Maler, ob nun Profi oder Amateur, wollte bei mir seine Pinsel kaufen, so dass ich mit der Fertigung kaum nachkam. Ich verließ meine Werkstatt so gut wie nie, doch dann passierte etwas, was mich zunächst völlig aus der Bahn warf.

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Franziska carefully locked the shop door. „Brushes of all kinds“ was written outside above the door that led to the small shop. The writing had faded, and it had been a long time since the last customer had entered the shop. Franz Xaver Fent was probably also very happy when he was able to close this gate forever, because that way he had the opportunity to devote himself fully to his profession, making brushes. Of course, he had realized that it was necessary to sell the products of his hands, even if it was only for the mundane reason of earning a living, which was extremely modest but nevertheless undeniably available.

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Sorgfältig verschloss Franziska die Ladentüre. „Pinsel aller Art“ stand außen über der Türe, die zu dem kleinen Geschäftslokals führte. Die Schrift war verblichen und lange war es her, seit der letzte Kunde das Geschäft betreten hatte. Franz Xaver Fent war es wohl auch sehr recht gewesen, als er diese Pforte für immer schließen konnte, denn so hatte er die Möglichkeit sich voll und ganz seiner Profession, dem Pinselmachen, zu widmen. Natürlich hatte er eingesehen, dass es notwendig war, die Erzeugnisse seiner Hände auch zu verkaufen, auch wenn es nur aus dem profanen Grund geschah seinen Lebensunterhalt, der zwar als überaus bescheiden zu bezeichnen war, dennoch unleugbar vorhanden war, zu verdienen.

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„Something warned him,“ Nona whispers to Lana, „And we know what it was. We clearly have an advantage there.”
„If you say that, then it must be true,“ Lana explains grumpily, who once again couldn’t quite follow her friend.
„Come on, we have something to do,“ says Nona and pulls Lana away with her. Now is not the time to grapple with their obtuseness. A short time later, Nana storms into the living room when she is taken aback. Viktor is there and safe, but there is another man she doesn’t know. “May I introduce you?” asks Viktor without expecting an answer, “This is my father, returned and ready to help me.” And with that, Viktor tells his father’s story.
„And we know that it was Jasmine who poisoned your mother,“ Nona explains dryly. „Incredible,“ is the only thing Lana can think of, „What we all know. I didn’t know that until now.“
„And we’re going to turn that over to the police now. Sixtus is the mastermind, and if he can be linked to this murder, then the rest of the organization will fall as well,” Nona says confidently.

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„Irgendetwas hat ihn gewarnt“, flüstert Nona Lana zu, „Und wir wissen was es war. Da sind wir doch eindeutig im Vorteil.“
„Wenn Du das sagst, dann wird es ja wohl stimmen“, erklärt Lana mürrisch, die ihrer Freundin mal wieder nicht recht folgen konnte.
„Komm, wir haben etwas zu erledigen“, sagt Nona und zieht Lana mit sich fort. Jetzt ist nicht die Zeit dazu sich mit ihrer Begriffsstutzigkeit auseinanderzusetzen. Kurze Zeit später stürmt Nana ins Wohnzimmer, als sie stutzt. Viktor ist da und wohlbehalten, doch da ist noch ein Mann, den sie nicht kennt.
„Darf ich vorstellen?“, fragt Viktor, ohne eine Antwort zu erwarten, „Das ist mein Vater, zurückgekehrt und bereit mir zu helfen.“ Und damit erzählt Viktor die Geschichte seines Vaters.
„Und wir wissen, dass es Jasmin war, die Deine Mutter vergiftete“, erklärt Nona trocken.
„Unglaublich“, ist das einzige, was Lana dazu einfällt, „Was wir alles wissen. Ich habe das bis jetzt nicht gewusst.“
„Und das werden wir jetzt der Polizei übergeben. Sixtus ist der Kopf, und wenn er mit diesem Mord in Verbindung gebracht werden kann, dann wird auch der Rest der Organisation fallen“, meint Nona zuversichtlich.

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Aktivistinnen haben das Büro der ÖVP-Landeszentrale Kärnten in Klagenfurt für einige Stunden friedlich besetzt. Ihr Anliegen? Ein Gespräch mit der ÖVP-Ministerin Elisabeth Köstinger, ihres Zeichens, höchstrangige Tierquälerin der Nation, doch das wurde verweigert. Kommunikationsverweigerung scheint die neue Art zu sein, Politik zu machen, über die Wünsche und Anliegen der Bürgerinnen, Wählerinnen und Steuerzahlerinnen hinweg. Dennoch scheinen sich viele damit wohlzufühlen.

Hier kannst Du die Episode „Hoheit gewähren keine Audienz“ hören.

Just now they were sitting together, drinking coffee and listening to their stories. Nona and Lana told their fictional story and Jasmine a touching one. But was it therefore truer than the other? Couldn’t it also have been invented, cobbled together?
„What do you actually expect from this weird chase?“ Lana asks involuntarily. „I feel something there, something that makes me suspicious. I have a hunch that Jasmin lied to us and that her relationship with Viktor, well – let’s put it this way – doesn’t just have personal reasons,” Nona tries to explain.

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Gerade eben noch saßen sie beisammen, tranken Kaffee und hörten sich ihre Geschichten an. Nona und Lana erzählten ihre erfundene und Jasmin eine rührende. Doch war sie deshalb wahrer als die andere? Könnte sie nicht auch erfunden, zurechtgezimmert worden sein?
„Was erwartest Du Dir eigentlich von dieser komischen Verfolgungsjagt?“, fragt Lana unwillkürlich.
„Ich spüre da so etwas, etwas, das mich stutzig macht. Ich habe eine Ahnung, dass uns Jasmin belogen hat und ihre Beziehung zu Viktor, nun – sagen wir mal so – nicht nur persönliche Gründe hat“, versucht Nona zu erklären.

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Lana and Nona were having coffee with Jasmin. In the meantime, the two had learned a lot about the three boys, Benjamin, Samuel and Daniel, who were Viktor’s pride and joy. Jasmin was sensitive and, above all, confident.
„The three boys will not grow up without a father,“ she says, and it sounds very decided, so decided that Lana and Nona don’t dare to say anything, „Even if everything speaks against it, even if it seems almost certain, I know that experienced.“
„And we know it anyway,“ thinks Nona, who now feels extremely uncomfortable in her own skin. There Viktor is sitting on her couch and having a good time. She knows he’s doing it, and yet she has to keep Jasmine in the dark, “It’s shabby and sneaky what we’re doing here. What will Jasmin say when she finds out that it is so?“

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