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Life is too short for boring stories

How do we build a new world for ourselves when the one we had is the only one we knew? Don’t we always take ourselves with us into the new, even when we’re sitting in the middle of the wild, untouched, unstoppable chaos and actually have nothing but each other? Nothing else?

So much, but everything, if you will, everything we need for a fresh start. From all the countless known and even more unknown possibilities, we look for ours, and even if they are the same elements as before, they are new through a simple, changed arrangement.

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Wie bauen wir uns eine neue Welt, wenn die, die wir hatten, die einzige ist, die wir kannten? Nehmen wir uns nicht immer mit, in das Neue, selbst wenn wir inmitten des wilden, unberührten, haltlosen Chaos sitzen und eigentlich nichts haben, als uns im Miteinander? Nichts anderes?

Doch so viel, doch alles, wenn Du so willst, alles, was wir für einen Neuanfang benötigen. Aus all den unzähligen gekannten und noch mehr ungekannten Möglichkeiten, suchen wir uns die unsere, und selbst wenn es dieselben Elemente sind wie zuvor, sie werden neu durch eine schlichte, veränderte Anordnung.

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The wagon had fallen into the abyss, hit and splintered, shattered. I had closed my eyes, let myself fall into the seemingly inevitable, in the silent expectation that the same would happen to me, but when the bang had died down and calm returned, I still felt whole. Something must have slowed my fall, prevented my impact.

I carefully opened my eyes and found you, just like when I first woke up in my first life that you had opened up to me, saw you, turned to me, full of warmth and tenderness. As then, I found myself welcomed and accepted this time. You caught me and gave me life a second time in it.

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Der Waggon war in den Abgrund gestürzt, war aufgeschlagen und zersplittert, zerborsten. Ich hatte zwar die Augen geschlossen, mich in das scheins Unausweichliche fallen lassen, in der stummen Erwartung, dass mir das gleiche widerfahren würde, doch als der Knall verklungen war und wieder Ruhe einkehrte, fühlte ich mich immer noch ganz und heil. Irgendetwas musste meinen Fall gebremst, meinen Aufprall gehindert haben.

Vorsichtig öffnete ich die Augen und fand Dich, genauso wie bei meinem ersten Erwachen in mein erstes Leben, das Du mir eröffnet hattest, sah Dich, mir zugewandt, voller Wärme und Zärtlichkeit. Wie damals fand ich mich auch diesmal auf- und angenommen. Du hattest mich aufgefangen und mir darin das Leben ein zweites Mal geschenkt.

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Die Mauer stand, festgefügt, zwischen uns. Nahm uns den Blick zueinander und das Zueinander, nahm uns die Ansprache aufeinander und das Aufeinander-zu. Und der Waggon rollte weiter, ungelenkt, ungebremst, dem Abhang entgegen.

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The wagon sped on, unguided, unbraked, towards the annex, and there was no one who could switch a switch. Or wanted to? Instinctively I moved away from you, also outwardly. I instinctively crossed my arms over my chest to make myself even more inaccessible, to close myself off even more.

A single word too many triggered an avalanche of words that helped to accelerate the car even more. He was getting closer and closer to the abyss of division. And instead of looking for a brake, for some kind of way out, I had to know, I had to step up: “And I’m nothing more than your stopgap!” I repeated, combative and yet defensive.

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Der Waggon raste weiter, ungelenkt, ungebremst, dem Anhang entgegen, und niemand war da, der eine Weiche umstellen konnte. Oder wollte? Instinktiv war ich von Dir weggerückt, auch äußerlich. Instinktiv hatte ich die Arme vor der Brust gekreuzt, um mich noch unzugänglicher zu machen, mich noch mehr zu verschließen.

Ein einziges Wort zu viel, löste eine Lawine von Worten aus, die mithalf, den Waggon noch zusätzlich zu beschleunigen. Immer näher rückte er dem Abgrund der Entzweiung. Und anstatt nach einer Bremse, nach irgendeiner Art von Ausweg zu suchen, musste ich es wissen, musste ich noch zulegen: „Und ich bin doch nichts weiter als Deine Lückenbüßerin!“, wiederholte ich, kämpferisch und doch in Abwehrhaltung.

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