The nameless sex (7): When nerves spray sparks

Gentle were their touches, gently and at the same time demanding. I closed my eyes to let myself feel completely. Her fingers acted as a call, initiating nerve to nerve that vibrated, sparking small sparks, like a spray that spilled over the far-flung network of nerve-tracts, emanating from my clitoris, from my vagina synchronously stimulated. Nerves, branching like a fine, dense braid. And the junctions were the lights. One by one ignited, a living, bright flame, filling me with light and warmth. Each one shimmered in a different color. Colorful light games that spread out, glowed, from my center, to my heart, to my head, united with the thoughts until the feeling were thoughts and the thoughts feeling.
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Das namenlose Geschlicht (7): Wenn Nerven Funken sprühen

Sacht waren ihre Berührungen, sacht und fordernd zugleich. Ich schloss die Augen, um mich gänzlich auf das Fühlen einzulassen. Ihre Finger wirkten wie eine Aufforderung, stießen Nerv um Nerv an, die sich in Schwingung versetzten, lösten kleine Funken aus, wie einen Sprühregen, der sich über das weitverzweigte Netz der Nervenbahnen, ergoss, ausgehend von meiner Klitoris, von meiner Vagina, die sie synchron stimulierte. Nervenbahnen, die sich verzweigen, wie ein graziles, dichtes Geflecht. Und die Knotenpunkte waren die Lichter. Eines um das andere entzündete sich, eine lebendige, helle Flamme, mich mit Licht und Wärme erfüllend. Jedes einzelne schimmerte in einer anderen Farbe. Bunte Lichtspiele, die sich ausbreiteten, erglühen ließen, von meiner Mitte, zu meinem Herzen, zu meinem Kopf, sich vereinten mit den Gedanken, bis das Fühlen Gedanken und die Gedanken Fühlen waren.

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The nameless sex (6): To discover me in you

With her lips she closed mine, and the closing was at the same time also an opening. Sweet they tasted, after vanilla and almond, but above all after her. Soft, they felt creamy, rounded. Had I ever noticed this when I looked at her? It was as if I saw her lips for the first time when I had closed my eyes and saw them with mine. With her tongue, she shared this, and sought mine to discover, to explore. A kiss, just a kiss. Actually.
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Das namenlose Geschlecht (6): Mich in Dir zu entdecken

Mit ihren Lippen verschloss sie die meinen, und das Verschließen war zugleich auch ein Öffnen. Süß schmeckten sie, nach Vanille und Mandel, aber vor allem nach ihr. Weich fühlten sie sich an, sanft gerundet. War mir das je aufgefallen, wenn ich sie ansah? Es war mir, als würde ich ihre Lippen zum ersten Mal sehen, da ich die Augen geschlossen hatte und sie mit meinen Lippen sah. Mit ihrer Zunge teilte sie diese nun und suchte die meine, zu entdecken, zu erforschen. Ein Kuss, nur ein Kuss. Eigentlich.

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The nameless sex (5): Down there

„It takes a name because it is otherwise foreign,“ I finally tried to answer. „And if it is not a universal name, we remain alien to each other, just as many are alien to their bodies at all.“
„I think I can get along very well with my body,“ my friend quickly interjected, „This is not enough for me.“
„Are you sure? When did you make the last diet?“, I asked.
„It’s been a long time ago, do not know exactly,“ she said vaguely.
„But did it feel good? Did you have the impression that you were doing something good to your body, or did you not do it much more because you did not like your body the way it was?“, I asked.

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Das namenlose Geschlecht (5): Da unten

„Es braucht einen Namen, weil es sonst fremd bleibt“, versuchte ich mich endlich an einer Antwort, „Und wenn es kein allgemein gültiger Name ist, dann bleiben wir uns untereinander fremd, so wie vielen überhaupt ihr Körper fremd ist.“

„Ich denke, ich komme sehr gut mit meinem Körper zurecht“, warf meine Freundin rasch ein, „Das ist mir zu wenig.“

„Bist Du Dir sicher? Wann hast Du die letzte Diät gemacht?“, fragte ich nach.

„Das ist sicher schon länger her, weiß nicht mehr so genau“, entgegnete sie vage.

„Aber hat es sich gut angefühlt? Hattest Du den Eindruck, dass Du Deinem Körper was Gutes tust oder hast Du es nicht vielmehr deshalb gemacht, weil Du Deinen Körper, so wie er war, nicht mochtest?“, hakte ich nach.

„Gut nicht, aber es fühlt sich nicht gut an, wenn man meint, man ist zu dick“, erklärte sie stirnrunzelnd.

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The nameless sex (4): Pussi & Co.

I felt particularly excited this afternoon, because one of my closest girlfriends had come home after a long absence and I was invited to afternoon tea. On the minute, for which I praised myself, I just reached out to push the bell button, when the door was torn open, and the mother of my friend could be identified as the originator.
„Oh, how beautiful is that you are there,“ she greeted me in her inimitably cordial manner.
„I’m very happy, too,“ I said modestly.
„But I have to go away. Although I’m not feeling well, I have pain down there,“ she said, trying to get past me, but my annoyed look made her stink.
„The feet hurt you?“, I asked sheepished, and also full of compassion.
„Oh you sweetness, always for a joke, not my feet. You know what I mean. Now I really have to go, and she stormed past me.
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Das namenlose Geschlecht (4): Pussi & Co

Ich fühlte mich an diesem Nachmittag besonders beschwingt, denn eine meiner engsten Freundinnen war nach langer Abwesenheit wieder nach Hause gekommen und ich war zum Nachmittagstee geladen. Auf die Minute pünktlich, wofür ich mich sehr lobte, streckte ich gerade den Finger aus, um den Klingelknopf zu betätigen, als schwungvoll die Türe aufgerissen wurde und die Mutter meiner Freundin als Urheberin ausgewiesen werden konnte.

„Ach, wie ist das schön, dass Du da bist!“, begrüßte sie mich auf ihre unnachahmlich herzliche Art.

„Ich freue mich auch sehr“, gab ich bescheiden zurück.

„Aber ich muss gleich wieder weg. Obwohl es mir gar nicht gut geht, ich habe heute so Schmerzen, so untenrum“, meinte sie, und wollte sich schon an mir vorbeischieben, doch mein verdatterter Blick ließ sie stutzig werden.

„Die Füße tun Ihnen weh?“, fragte ich betreten, und auch voller Mitleid.

„Ach Du Süße, immer für einen Scherz aufgelegt, nicht die Füße. Du weißt schon was ich meine. Jetzt muss ich aber wirklich los, und damit stürmte sie an mir vorbei.

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Das namenlose Geschlecht (3): Penis und … ?

Ein heißer Sommernachmittag. Kindergeburtstag. Im Garten laufen zehn Kinder herum, sieben Mädchen und drei Burschen. Die Mütter sitzen auf der Terrasse und tratschen. Die Gastgeberin hat für das Geburtstagskind und ihre Gäste ein Planschbecken aufgestellt. Ein ganz normales, idyllisches Bild, wie es wohl tausendfach in dem Teil der Welt, in dem wir leben, den wir so wichtig nehmen, und der doch so beschränkt ist, im Vergleich zum Rest. Aber warum darüber sorgen, dass ein kleiner Teil der Menschheit dafür sorgt, dass die Ressourcen, die allen zustünden, für sie verwendet werden, denn wir haben es ja gut. Und die Kinder haben Spaß. Alle. Sie toben, laufen, hüpfen ins Wasser. Darin sind sie sich einig. Es gibt keinen Unterschied. Wirklich? Der aufmerksame Beobachter wird feststellen, dass es doch einen gibt. Die Burschen laufen nackt herum, während die Mädchen Badeanzug oder Bikini tragen. Zum Umziehen gehen sie ins Haus. Die Oberteile der Bikinis schlenkern funktionslos um die Anlage einer weiblichen Brust. Denn die Kinder sind gerade erst fünf.

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The nameless sex (3): Penis and … ?

A hot summer afternoon. Birthday party. There are ten children in the garden, seven girls and three boys. The mothers sit on the terrace and gossip. The hostess set up a paddling pool for the birthday child and her guests. A quite normal, idyllic picture, as it is a thousand times in the part of the world in which we live, which we take so important, and yet so limited, compared to the rest. But why make sure that a small part of the Humanity is making sure that the resources that are available to all of us are used for them because we have just luck. And the kids have fun. All. They rage, run, bounce into the water. They agree. There is no difference. For real? The attentive observer will find that there is one. The boys walk around naked while the girls wear a bathing suit or bikini. They move into the house to change their clothes. The tops of the bikinis dangling without function around the attachment of a female breast. Because the children are just five.
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