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Life is too short for boring stories

Lukas wog die Schachtel in seinen Händen, drehte sie immer wieder hin und her, führte die Hand an den Griff, um sie zu öffnen, zog sie aber wieder zurück. Sybille und Rolf saßen ruhig neben ihm, als spürten sie, dass er seine Entscheidung selbst treffen musste. Endlich überwand er sich und hob den Deckel. Sofort …

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„Ich brauche Dich“, sagtest Du – ich sagte nichts.„Ich brauche Dich, wie die Luft zum Atmen“, sagtest Du – ich sagte nichts.„Ich brauche Dich wie das Wasser, um nicht auszutrocknen“, sagtest Du – ich sagte nichts.„Ich brauche Dich, wie die Pflanzen die Sonne brauchen, um zu wachsen“, sagtest Du – ich sagte nichts, nur wurde …

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Alleinerziehende Mütter waren also in seinen Augen verantwortungslos und lägen nur dem Staat auf der Tasche, so die Conclusio, die Sabrina aus seinen Aussagen gezogen hatte. Dem Staat auf der Tasche liegen hieß in seiner Diktion vor allem, dass auch seine Steuergelder, die von seinem hart erarbeiteten Geld gezahlt wurden, für diese nichtsnutzigen Schlampen aufgewendet …

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Sabrina war enttäuscht, vom Leben, den Umständen und vor allem, von sich selbst. Sie konnte sich nicht erklären woran es lag, aber jedes Mal, wenn sie an ihn dachte, ging es ihr schlecht. Der Gedanke daran, dass es nun möglich wäre wieder fragen, wann sie sich wiedersehen würden, bereitete ihr Übelkeit und veranlasste sie dazu, …

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Als wir wieder zur Terrasse zurückgekehrt waren und ich meine Erzählung beendete, nahm ich all meinen Mut zusammen, wandte mich ihr zu und nahm sie in den Arm. Ich spürte noch, dass sie meine Umarmung erwiderte, wie sich unsere Lippen einander näherten, und gerade als sie sich berührten, gerade als ich ihre sanften, warmen Lippen …

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Am frühen Nachmittag wurde ich in der Villa des Malers vorstellig, doch wie groß war meine Enttäuschung, als ich Felicitas alleine antraf. Offenbar wollte sie mich nicht wiedersehen. ‚Zeigen Sie her was Sie mir anzubieten haben’, forderte mich Felicitas auf. ‚Natürlich’, hörte ich mich sagen, und reichte ihr den Pinsel. ‚Sie haben nicht zu viel …

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Pinsel vom Pinselmacher

„Es war nicht immer so gewesen.“, begann Franz Xaver Fent, der Pinselmacher, zu erzählen, „Es muss wohl schon viele, viele Jahre her sein. Ich war damals zwar ein junger Pinselmacher-Meister, aber schon erfolgreich genug, meinen eigenen Laden eröffnen zu können. Meine Schwester erklärte sich bereit die Verkaufstätigkeit zu übernehmen, so dass ich mich auf die …

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Sorgfältig verschloss Franziska die Ladentüre. „Pinsel aller Art“ stand außen über der Türe, die zu dem kleinen Geschäftslokals führte. Die Schrift war verblichen und lange war es her, seit der letzte Kunde das Geschäft betreten hatte. Franz Xaver Fent war es wohl auch sehr recht gewesen, als er diese Pforte für immer schließen konnte, denn …

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💚 Kinder weinen leise | Daniela Noitz | Fantasyroman

Kinder, die nicht gehört werden, weinen leise, bis sie ganz verstummen. Kinder, die Verlassenheit, Gewalt und Missbrauch erfahren mussten. Sie verkriechen sich in sich selbst und schließen die Türe nach außen, oft für immer – doch Utopien von einem besseren Leben siend möglich, nicht an einem Ort, sondern in einem Du. Tristan und Isolde, das …

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Vieles, was einem im eigenen Leben selbstverständlich ist, ist es für einen anderen ganz und gar nicht. Das ist wohl alles was es über mein Leben zu berichten gibt, vorerst, denke ich. Eigentlich nicht viel, was von vierzig Jahren Leben übrigbleibt, nicht viel, was erwähnenswert scheint.„Aber wo war denn nun der gravierende Fehler?“, fragt Lana, …

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