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Life is too short for boring stories

Tobias zählte zu jenen Männern, von denen die Frauen nicht zu wissen schienen, dass sie überhaupt Männer waren. Er war Vertrauter, Seelentröster, Helfer in der Not, aber keine konnte sich ihn offenbar als Liebhaber oder Partner vorstellen. Sie kamen zu ihm, wenn sie etwas brauchten. „Tobilein“, sagten sie dann, weil es sich eingebürgert hatte, und …

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Sebastian dachte angestrengt nach was er tun sollte. Er hatte es nicht gewusst. Das enthob ihn dennoch nicht der Verantwortung. „Das erste Mal“, schoss es ihm unwillkürlich durch den Kopf, „Sollte das nicht etwas ganz Besonderes für ein Mädchen sein?“ Gehört hatte er davon und es gelang ihm sogar sich ein vages Bild davon zu …

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Stillhalten, angesichts des Glitzerns der Sterne und des Schimmern des Mondes, angesichts des Funkelns der Spiegelung im Wasser des Teiches, angesichts der inneren Beständigkeit, und in Bewegung bleiben, angesichts des Stegs, der dazu einlädt darüber zu balancieren, angesichts der satten Wiese, die mit nackten Füßen erlebt werden will, angesichts des inneren Dranges der Freude körperlichen …

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„Die Banane schält sich nicht alleine“ erzählt die Geschichte einer erotischen Begegnung. In aller Schlichtheit, die die Besonderheit dieser einen Begegnung zum Ausdruck bringt. Gerade in dieser Besonderheit kann sie aber auch Verbindlichkeit beanspruchen, denn in ihrem bewussten Verzicht auf alle Künstlichkeit, kristallisieren sich die verbindenden Elemente dessen, was eine gelungene Begegnung sein kann, auch …

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„Dem Glück zu misstrauen heißt dem Leben misstrauen“, sagte Martinique, als sie sich wieder zurückgelehnt hatte und die Weite der Landschaft auf sich wirken ließ. „Glück hat nichts mit dem Leben zu tun“, entgegnete Christian postwendend, „Das Leben nimmt seinen Lauf, man muss gewisse Dinge tun, und sollte andere lassen, wenn man in diesem Zustand …

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Christian hielt Martiniques Hand sanft aber bestimmt. Unwillkürlich verflocht sie ihre Finger mit den seinen. Einer seiner Finger folgte auf einen ihrer Finger, damit sie ihn nicht verlöre, weil sie den Weg nicht kannte. Es war nicht notwendig. Sie war sich sicher, dass sie sich ihm anvertrauen konnte. „Siehst Du?“, fragte er sie, da sie …

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Erwartungen sind etwas Trügerisches, denn sie müssen mit der Realität nicht viel zu tun haben. Zumeist scheitern wir an der Unübertragbarkeit von Wünschen. Diese nennen wir dann im Nachhinein Erwartungen. Wünsche können als etwas Nebulöses abgetan werden. Von Erwartungen behaupten wir, dass sie vorhersehbar sind und somit auch vom Anderen verstanden oder gesehen werden müssen. …

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