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Life is too short for boring stories

Wie bauen wir uns eine neue Welt, wenn die, die wir hatten, die einzige ist, die wir kannten? Nehmen wir uns nicht immer mit, in das Neue, selbst wenn wir inmitten des wilden, unberührten, haltlosen Chaos sitzen und eigentlich nichts haben, als uns im Miteinander? Nichts anderes? Doch so viel, doch alles, wenn Du so …

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Der Waggon raste weiter, ungelenkt, ungebremst, dem Anhang entgegen, und niemand war da, der eine Weiche umstellen konnte. Oder wollte? Instinktiv war ich von Dir weggerückt, auch äußerlich. Instinktiv hatte ich die Arme vor der Brust gekreuzt, um mich noch unzugänglicher zu machen, mich noch mehr zu verschließen. Ein einziges Wort zu viel, löste eine …

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Was für ein Abenteuer, wenn sich der Großvater Zeit nahm und den Kindern die Verstecke im Wald zeigte, von Fuchs und Dachs, wenn der beste Standort für ein Baumhaus gesucht wurde und die Kinder die geheiligten Hallen der Werkstatt betreten durften, natürlich nur unter dem strengen Blick und der fachmännischen Anleitung des Großvaters. Vogelhäuschen bauen, …

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Wolken hatten sich vor den Mond geschoben, tiefe, dunkle Wolken, so dass ich Dich kaum mehr zu erkennen vermochte. Finsternis, pechschwarze Finsternis überlagerte sogar noch das Grau, nahmen selbst diesem noch die Nuancierungen. Doch ich spürte, dass Du mich ansahst, intensiv und fordernd.

„Was hat Liebe mit Anarchie zu tun? Mehr noch, wie kann man Liebe und Anarchie durch das kleine Wörtchen ist gleichsetzen?“, wird sich die eine oder andere unwillkürlich fragen, denn in den meisten Köpfen taucht beim Wort „Anarchie“ noch immer das Bild des völligen Chaos, der Gewaltherrschaft auf. Dank an die Gehirnwäsche der Gegner*innen des …

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Du sagst, meine Augen hätten ihren Glanz verloren, seit ich Dich verlassen habe. Du fandest darin so viel sprühende Lebensfreude und Heiterkeit, Ausgeglichenheit und Verbundenheit, Verstehen und Verträumtheit, Lachen und Glück. Eben all das, was ich nur verspüren könne, wenn ich mit Dir zusammen bin. Deshalb wäre es nur folgerichtig, dass meine Augen ihren Glanz …

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Jede*r hat es schon erlebt und es ist nichts außergewöhnliches, und doch gehört es zu den schmerzvollsten Erfahrungen im Leben, von einem Menschen, den man liebt, verlassen zu werden. Man meint, nie wieder vertrauen, nie wieder lieben zu können. In meinen Geschichten erzähle ich von diesen Erfahrungen, aber auch über einen Weg, durch diesen Schmerz …

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Die Nacht war hereingebrochen und ich hatte mich vorbereitet, wie in jeder meiner wachen, lebendigen Nächte, und begab mich zu meinem Steg, doch diesmal erwartete mich eine Überraschung. Am Ende des Steges erkannte ich eine zusammengekauerte Gestalt, nein, weniger, ich erahnte sie nur, einen schmalen Rücken, der zu einer Person gehörte, die alles daran setzte …

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Zeig mir,aus der Fülle meiner Träume einen,der sich nicht um das Du drehte,seitdem. Seit wem? Zeig mir,aus der Unzahl meiner Gedanken einen,der nicht Deinen Namen berührte,seitdem. Seit wem? Zeig mir,aus der Unentwirrbarkeit meiner Blicke einen,der Dich nicht suchte,seitdem. Seit wem? Zeig mir,aus der Unerschlossenheit meiner Worte eines,das seinen Bestand unvereinbar hielt mit Dir,seitdem. Seit wem? …

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Nachts war es,die Tür ward geschlossen,als sie mich zu bleiben bat,nur mich. Nachts war es,der volle Mond schien,als sie mich mitnahm,hinaus auf den Hof,nur mich. Nachts war es,die Erregung groß,als sie ihre Röcke hob,mir ihre Lippen zu öffnen,nur mir. Nachts war es,das Feuer ward entzündet,als ich mich in ihr fand,das Geheimnis zu empfangen,nur ich.

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