The right of integrity

Every living, breathing, feeling being comes with nothing in this life, with nothing but this life. It evolves, reaches its zenith and degenerates again, until it returns at the end of this life again. In between lies the time to live this life. All of them are alike. Nobody gets more, but stands there naked and bare with nothing more than his liveliness and seeks to get it. Similarly, the abandonment of life takes place by withdrawing it from you. You can now guess and speculate where life comes from, who gave it to you or where it goes and who takes it back to you, as far as a natural death is concerned. No matter what answers you find, there are mere guess and speculations. Only one thing is certain: we do not give ourselves life.
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Das Recht auf Unversehrtheit

Jedes lebende, atmende, fühlende Wesen kommt mit nichts in dieses Leben, mit nichts als diesem Leben. Es entwickelt sich, erreicht seinen Zenit und degeneriert wieder, bis es am Ende dieses Leben wieder abgibt. Dazwischen liegt die Zeit dieses Leben zu leben. Darin sind sich alle gleich, völlig gleich. Niemand bekommt mehr mit, sondern steht nackt und bloß mit nichts weiter als seiner Lebendigkeit da und sucht sie zu erhalten. Ebenso geschieht das Verlassen des Lebens, indem es einem wieder entzogen wird. Man kann jetzt mutmaßen und spekulieren woher das Leben kommt, wer es einem gegeben hat oder wohin es geht und wer es einem wieder nimmt, soweit es sich um einen natürlichen Tod handelt. Egal was für Antworten man findet, es bleiben bloße Mutmaßungen und Spekulationen. Nur eines steht fest: Wir geben uns das Leben nicht selbst.

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Only a closed women, is a good women

Genital mutilation and systematically carried out rape are among the messages that hardly touch anyone anymore. The former is carried out through tradition and to preserve the honor of the woman. The second woman to break and kill mentally. Also in our civilized society there were times when the removal of the clitoris was among the recognized methods of curing women from all sorts of diseases. In Victorian England, only one woman was considered decent who locked all her lips including the vulvar. She had to be asexual and mute. And even today, here in the middle of enlightened societies, women can be closed, mostly under the stern eye of the sexes. But why all the effort? Is feminine activity really such a provocation that it must be stopped by all means? But what does femininity mean?
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Nur eine geschlossene Frau ist eine gute Frau

Genitalverstümmelung und systematisch durchgeführte Vergewaltigungen gehören zu Meldungen, die kaum jemand mehr berühren. Das erstere wird aus Tradition und zur Wahrung der Ehre der Frau durchgeführt. Das zweitere Frauen zu brechen und seelisch zu töten. Auch in unserer zivilisierten Gesellschaft gab es Zeiten, in denen die Entfernung der Klitoris zu den anerkannten Methoden gehörte Frauen von allen möglichen Krankheiten zu heilen. Im viktorianischen England galt nur eine Frau als anständig, die all ihre Lippen verschloss. Sie hatte asexuell und stumm zu sein. Und auch heute noch, hier mitten in den aufgeklärten Gesellschaften, lassen sich Frauen verschließen, zumeist unter dem gestrengen Auge der Geschlechtsgenossinnen. Doch wozu der ganze Aufwand? Ist gelebte Weiblichkeit tatsächlich eine solche Provokation, dass sie mit allen Mitteln unterbunden werden muss? Aber was bedeutet, gelebte Weiblichkeit?

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Zwischen Bindung und Abhängigkeit

„Ich brauche Dich“, sagst Du zu mir.

Es macht mir Angst, wenn Du so was sagst.

Ich will nicht, dass Du mich brauchst, sondern ich will Dich in Freiheit und Unabhängigkeit.

„Brauchst du mich denn nicht?“, fragst Du mich

„Nein, ich brauche Dich nicht“, antworte ich.

Es macht mir Angst, wenn Du so was fragst.

Ich will nicht, dass ich Dich brauche, sondern ich will mich in Freiheit und Unabhängigkeit.

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Und dann wachsen Dir Flügel

„Du bist wunderschön“, sage ich staunend, als Du Dich vor dem Spiegel drehst. Dein blaues Sommerkleid hat keine Träger, und ich stelle fest, dass aus dem kleinen Mädchen, das Du gerade eben noch warst, eine junge Frau geworden ist. Dein Körper ist nun mehr als eine Andeutung, ein Versprechen, er hat sich voll entfaltet, und Dein Lachen durchdringt das Haus. Weiterlesen „Und dann wachsen Dir Flügel“

Sometimes I think about it …

The white curtains blow in the summer wind. All in white the room, and when I look out of the window of the bungalow lies the sun-drenched steppes of Tuscany. The gentle breeze gently fills me, playing with my hair.

One day it had been, you entered my life as if it were the most self-evident in the world. Have it filled with happiness and serenity, have brought joy of life and energy into me. Quiet and reserved, I had been before, but you have let me discover, hidden, unveiled, and let me grow, far beyond the boundaries.
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Manchmal denke ich noch daran …

Die weißen Vorhänge wehen im Sommerwind. Ganz in weiß das Zimmer, und wenn ich aus dem Fenster des Bungalows sehe, liegt die sonnenbeschienen Steinküste der Toskana. Sanft umweht mich die leichte Brise, spielt mit meinem Haar.

 

Eines Tages war es gewesen, da bist Du in mein Leben getreten, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Hast es erfüllt mit Glück und Heiterkeit, hast Lebensfreude und Tatkraft in mich einziehen lassen. Ruhig und zurückhaltend war ich zuvor gewesen, doch Du hast mich mir entdecken lassen, Verborgenes entschleiert und mich wachsen lassen, weit über je Erahntes hinaus. Weiterlesen „Manchmal denke ich noch daran …“