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Life is too short for boring stories

„Du liebst mich“, denkt er, „Und eigentlich hast Du mich schon immer geliebt. Du hast es Dir nur nicht eingestanden, nicht zugestanden. Wie ein Licht in der maroden Dunkelheit, eine Positionierung inmitten der Unbestimmtheit Deines armen, trostlosen Lebens. Doch was, so hattest Du Dich sicher gefragt, was, wenn ich Dich verlassen hätte, wenn Du es …

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Manchmal, da versuche ich mich zu orientieren, versuche zu bestimmen, wo ich mich befinde, auf meinem Weg durchs Leben. Was ist bisher geschehen? Was hat mich hierher gebracht? Ist es möglich all die Fügungen zu bestimmen, all die Wendungen nachzuvollziehen? Kann ich erklären warum ich diesen und nicht jenen Weg einschlug? An manchen Stellen ist …

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Du hast natürlich recht, es ist lange her. Wenn ich jetzt versuche mich zu entsinnen, so ist es, als würde ein ganzes Leben zwischen dem Damals, in dem Du mir Du warst, und dem Heute, da Du aus dem Du herausgetreten warst und mich als leere Du-Hülle zurückließt, liegen. Und ist dem nicht wirklich so? …

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Jede*r hat es schon erlebt und es ist nichts außergewöhnliches, und doch gehört es zu den schmerzvollsten Erfahrungen im Leben, von einem Menschen, den man liebt, verlassen zu werden. Man meint, nie wieder vertrauen, nie wieder lieben zu können. In meinen Geschichten erzähle ich von diesen Erfahrungen, aber auch über einen Weg, durch diesen Schmerz …

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Packt den Koffer,streicht die Decken glatt,entstaubt die Kommode,zerschneidet das letzte Band,setzt den Hut auf den Kopf,fasst rechts den Koffer,links den Türknauf,erzwingt hinzusehen,um zu schließen,noch ein Blick,stehend in der offenen Tür,Licht durchflutet den Raum,Stille in der Rohfassung,unplugged, unzensiert,bereit zu gehen,Staub wirbeltim letzten Strahldes Untergehenden,der Vorhang zur Seite geschoben,lassen, bleiben lassen,Wände schlucken das Echo,die letzte Chance sowieso,unleugbar …

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Als Du gingst, kam der Schmerz. Ein Kommen und Gehen. Ihr gabt Euch die Klinke in die Hand. Ich weiß nicht, ob es unerwartet war, nur, dass ich sprichwörtlich aus allen Wolken fiel. Gerade noch hattest Du davon gesprochen, was wir nicht noch alles miteinander tun sollten. Aufgeschobenes. Immer wieder Aufgeschobenes. „Aber nicht aufgehoben“, beteuertest …

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„Nur noch eine Stunde!“, dachte ich, „Dann bist Du zu Hause und ich habe noch nicht einmal angefangen zu kochen.“ Wie immer in der letzten Minute riss ich mich von meiner Arbeit los und begann in der Küche alles herzurichten, was ich für die Zubereitung eines abendlichen Mahls benötigte, um einen armen, müden Mann satt …

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„Ich liebe Tiere über alles“, versicherte sie mir eins ums andere Mal. Ich kannte sie nicht gut. Wenn ich ehrlich bin, kannte ich sie gar nicht. Alles was ich von ihr wusste war, dass sie einen Hund besaß, genauerhin einen Malteser.

Der Morgen wirkt wie jeder Morgen. Dass mir das Aufstehen nicht leicht fällt, das war schon immer so, daran habe ich mich gewöhnt und nehme es hin, wie den Nieselregen, der gegen die Fensterscheibe klopft. Fast zart, doch es ist die Zeit, da ich viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt bin, als dass mir …

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„Nun, schieß los, was brennt Dir auf der Seele“, fragte David Kernlos seinen Freund Adam Adamovic, als sie sich, dem Büro endlich entkommen, wie jeden Abend in der Kneipe trafen. „Warum muss eigentlich ich anfangen zu erzählen. Du hast doch auch einen ordentlichen Scheiß beieinander, wie Du sagtest“, erwiderte Adam trotzig, während er den ersten …

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