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Life is too short for boring stories

Lana und Nona sind am Flughafen und ich allein, zumindest ohne menschliche Gesellschaft. Der Presslufthammer arbeitet nicht mehr in meinem Kopf, doch ich fühle mich nach wie vor schwach und so verbraucht. Ich schließe die Augen, denn ich fühle mich sicher. Als ich sie wieder öffne fällt mein Blick auf eine dunkle Gestalt am Kamin. …

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Ich genieße den Tee. Earl Grey, denke ich, aber so sicher bin ich mir nicht. Dazu gibt es englisches Teegebäck.„Sind die etwa selbstgemacht?“, frage ich, als ich bei den Scones zugreife und feststelle, dass sie noch warm sind, wie frisch aus dem Ofen.„Ja, klar“, erklärt Nona, und will wohl schon ansetzen mir die Zubereitungsweise zu …

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Unentschlossen und verwirrt, eingehüllt und ergriffen von Dunkelheit und Kälte, tiefer, unüberwindlich scheinende Dunkelheit und Kälte, stehen sie am Absatz dieser Treppe, die eine Hand unbewusst auf der Glaswand belassend, während sie den anderen Arm um ihren fröstelnden Leib schlangen. „Dort oben, am Ende der Treppe, erwartet mich das Licht und die Wärme“, denken sie. …

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„Du liebst mich“, denkt er, „Und eigentlich hast Du mich schon immer geliebt. Du hast es Dir nur nicht eingestanden, nicht zugestanden. Wie ein Licht in der maroden Dunkelheit, eine Positionierung inmitten der Unbestimmtheit Deines armen, trostlosen Lebens. Doch was, so hattest Du Dich sicher gefragt, was, wenn ich Dich verlassen hätte, wenn Du es …

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Manchmal, da versuche ich mich zu orientieren, versuche zu bestimmen, wo ich mich befinde, auf meinem Weg durchs Leben. Was ist bisher geschehen? Was hat mich hierher gebracht? Ist es möglich all die Fügungen zu bestimmen, all die Wendungen nachzuvollziehen? Kann ich erklären warum ich diesen und nicht jenen Weg einschlug? An manchen Stellen ist …

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Du hast natürlich recht, es ist lange her. Wenn ich jetzt versuche mich zu entsinnen, so ist es, als würde ein ganzes Leben zwischen dem Damals, in dem Du mir Du warst, und dem Heute, da Du aus dem Du herausgetreten warst und mich als leere Du-Hülle zurückließt, liegen. Und ist dem nicht wirklich so? …

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Jede*r hat es schon erlebt und es ist nichts außergewöhnliches, und doch gehört es zu den schmerzvollsten Erfahrungen im Leben, von einem Menschen, den man liebt, verlassen zu werden. Man meint, nie wieder vertrauen, nie wieder lieben zu können. In meinen Geschichten erzähle ich von diesen Erfahrungen, aber auch über einen Weg, durch diesen Schmerz …

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Packt den Koffer,streicht die Decken glatt,entstaubt die Kommode,zerschneidet das letzte Band,setzt den Hut auf den Kopf,fasst rechts den Koffer,links den Türknauf,erzwingt hinzusehen,um zu schließen,noch ein Blick,stehend in der offenen Tür,Licht durchflutet den Raum,Stille in der Rohfassung,unplugged, unzensiert,bereit zu gehen,Staub wirbeltim letzten Strahldes Untergehenden,der Vorhang zur Seite geschoben,lassen, bleiben lassen,Wände schlucken das Echo,die letzte Chance sowieso,unleugbar …

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Als Du gingst, kam der Schmerz. Ein Kommen und Gehen. Ihr gabt Euch die Klinke in die Hand. Ich weiß nicht, ob es unerwartet war, nur, dass ich sprichwörtlich aus allen Wolken fiel. Gerade noch hattest Du davon gesprochen, was wir nicht noch alles miteinander tun sollten. Aufgeschobenes. Immer wieder Aufgeschobenes. „Aber nicht aufgehoben“, beteuertest …

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„Nur noch eine Stunde!“, dachte ich, „Dann bist Du zu Hause und ich habe noch nicht einmal angefangen zu kochen.“ Wie immer in der letzten Minute riss ich mich von meiner Arbeit los und begann in der Küche alles herzurichten, was ich für die Zubereitung eines abendlichen Mahls benötigte, um einen armen, müden Mann satt …

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