Alexander & Philip (3): Revelation

From day to day, Alexander fell heavily to go to school. The mere avoidance of his classmates had meanwhile changed into open refusal. Chicanery and malice were the order of the day. He found support with his family and he did not have the opportunity to move to another school. More and more, he embraced himself and lived his creativity. Philip had done a great job. Every Friday he breathed a sigh of relief, for at least two days without a hostility. He spent the Saturday evening selling his figures.
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Alexander & Philipp (3): Offenbarung

Von Tag zu Tag fiel es Alexander schwerer in die Schule zu gehen. Die bloße Abwendung seiner Klassenkameraden hatte sich mittlerweile in offene Ablehnung gewandelt. Schikanen und Bösartigkeiten standen an der Tagesordnung. Er fand Rückhalt bei seiner Familie und er hatte nicht die Möglichkeit auf eine andere Schule auszuweichen. Immer mehr schloss er sich in sich ein und lebte seine Kreativität. Philipp hatte ganze Arbeit geleistet. Jeden Freitag atmete er auf, weil er nun zumindest zwei Tage ohne Anfeindungen erleben würde. Den Samstagabend verbrachte er nach wie vor mit dem Verkauf seiner Figuren.

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Alexander & Philip (2): An omnious encounter

Prudently, almost lovingly Alexander grabbed his figurines and placed them on the box, which he had specially designed to present them in the pedestrian zone. Each piece is unique. There were sad and funny, serious and dreamy faces. Alexander showed himself as a master in expressing human emotions alive and deceptively genuine in the faces and gestures of his characters. Even those who had nothing else to do with art, were touched by them. He was accustomed to having to take care of his figurines, to protect them, for he had four smaller brothers.
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Alexander & Philipp (2): Eine unheilvolle Begegnung

Versonnen, beinahe liebevoll packte Alexander seiner Figürchen aus und stellte sie auf die Box, die er extra gebaut hatte um sie in der Fußgängerzone zu präsentieren. Jedes Stück ein Unikat. Da fanden sich traurige und lustige, ernste und verträumte Gesichter. Alexander zeigte sich darin als Meister darin menschliche Regungen lebendig und täuschend echt in den Gesichtern und in der Gestik seiner Figuren auszudrücken. Selbst jene, die meinten sonst nichts mit Kunst am Hut zu haben, zeigten sich von ihnen berührt. Er war es gewohnt auf seine Figürchen gut aufpassen zu müssen, sie beschützen zu müssen, denn er hatte vier kleinere Brüder.

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Alexander & Philip (1): And suddenly everything is different …

Silently, he cleared his junk aside to make room for the new one in the classroom. Alexander was always alone and he wanted it so. His table, which he had on his own, was always overcrowded. Not with schoolbooks or notebooks, but with sketches, for his passion was for small plaster figures. In the morning, at school, he made these sketches, after which he made his figures in the afternoon.
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Alexander & Philipp (1): Und plötzlich ist alles anders …

Schweigend räumte er seinen Kram zur Seite um für den Neuen in der Klasse Platz zu machen. Alexander war immer alleine gesessen und er wollte es auch so. Sein Tisch, den er deshalb ganz für sich allein hatte, war immer überfüllt. Nicht etwa mit Schulbüchern oder Heften, sondern mit Skizzen, denn seine Leidenschaft galt kleinen Gipsfiguren. Am Vormittag, in der Schule verfertigte er diese Skizzen, nach denen er am Nachmittag seine Figuren anfertigte.

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Summerstart

Every day they walked here, for years already, he was on his side of the sprawling park, which divided the city into two halves, and she on hers. They would never have encountered each other if they had not decided, independently of each other, to leave the well-known, always gone path, and to take a side-road. She sat down on a bench. Perhaps she had exaggerated her powers, but this young summer day seduced to lightness, or at least to what one could call lightness in her age.
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Sommerbeginn

Jeden Tag gingen sie hier spazieren, seit Jahren schon, er auf seiner Seite des weitläufigen Parks, der die Stadt in zwei Hälften zerteilte, und sie auf ihrer. Niemals wären sie sich wohl begegnet, wenn sie nicht beschlossen hätten, unabhängig voneinander, den bekannten, immer gegangen Weg zu verlassen, und einen Seitenweg einzuschlagen. Auf einer Bank ließ sie sich nieder. Vielleicht hatte sie ihre Kräfte überschätzt, doch dieser junge Sommertag verführte zum Leichtsinn, oder zumindest zu dem was man in ihrem Alter Leichtsinn nennen könnte.

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I want to be like I am …

It took me a long time, but I decided. It took me a long time, really much too long, and now I want to change it, because I’m tired of having to be fed up in a drawer, for something I can do nothing for, something that is a whim of nature. So I cut my hair off and wear only more pants, long, wide pants, men’s pants. I cut my nails, and I gave up my boots, and if it was still too little, I would lace my breasts like others. And then tell me if you can still make a decision, man or woman.
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Ich will sein dürfen wie ich bin …

Lange hat es gedauert, aber ich habe mich entschieden. Lange hat es gedauert, eigentlich viel zu lange, und jetzt will ich es ändern, denn ich habe es satt, satt einfach in eine Schublade gepackt zu werden, für etwas, für das ich nichts kann, für etwas, das eine Laune der Natur ist. Deshalb schneide ich mir die Haare ab und trage nur mehr Hosen, weite, lange Hosen, Männerhosen. Ich schneide mir die Nägel und verzichte auf Stöckel an den Schuhen, und wenn es immer noch zu wenig ist, dann schnüre ich mir die Brüste ein, wie andere den Bauch. Und dann sag mir, ob Du es noch sicher entscheiden kannst, Mann oder Frau.

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