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Life is too short for boring stories

„Bevor Du gehst, muss ich Dir noch was ganz Wichtiges sagen“, presste sie atemlos hervor, während sie die Treppe gerade hinunter hechtete. Sie hatte es geschafft, quasi in allerletzter Minute, da er die Türschnalle bereits in der Hand hatte, bereit die Türe zu öffnen und hinaus ins Freie zu treten. Langsam wandte er sich zu …

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Je näher der große Tag kam, desto unruhiger wurde ich. Der große Tag, was immer das auch bedeuten mochte. Irgendwo in mir machte sich Widerstand breit, denn erst dadurch, dass ich mir so viele Gedanken darüber machte, Tag für Tag, nun seit fast drei Wochen, kaum etwas anderes thematisierte, wurde er immer größer, ja beinahe …

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Ich hatte mir vorgestellt, ich würde fasziniert, beeindruckt, wenn nicht gar überwältigt sein. 2.000.000 Bücher und viele, viele Menschen, doch ich fand nichts von all dem, sondern merkte eher, dass ich enerviert und genervt war. Automatisch dachte ich, so viel bedrucktes Papier. Wer soll das bitte alles lesen? Und da soll sich der normale Durchschnittskonsument …

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„Ich werde jetzt unabhängig und selbständig werden“, erklärte sie, mit dem Brustton der Überzeugung, als sie an diesem Abend nach Hause kam. „Sehr gerne“, antwortete er beflissen. „Du brauchst gar nicht so zu tun, als wäre Dir das recht“, gab sie zurück, „Aber ich werde mich von Deinen Einwänden weder ab- noch zurückhalten lassen.“ „Das …

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Ich lernte Dich kennen, wie es eben so ist. Wir wurden einander vorgestellt, reichten uns die Hände und murmelten so etwas wie, „Freut mich“ oder „Schön, Dich kennen zu lernen“. Was wir eben gelernt haben so vor uns hinzusagen, in eben einer solchen Situation. Und es war so dahingesagt, und ein bisschen nicht. Ich sah …

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Sebastian dachte angestrengt nach was er tun sollte. Er hatte es nicht gewusst. Das enthob ihn dennoch nicht der Verantwortung. „Das erste Mal“, schoss es ihm unwillkürlich durch den Kopf, „Sollte das nicht etwas ganz Besonderes für ein Mädchen sein?“ Gehört hatte er davon und es gelang ihm sogar sich ein vages Bild davon zu …

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Bei der nächsten Grünphase gelang es Sebastian tatsächlich sein Auto rechtzeitig in Bewegung zu setzen. Sonderbarer Weise, so musste er sich selbst eingestehen und zumuten, war er nervös. Und das in seinem Alter. Dabei geschah nichts Besonderes. Es war eine ganz normale Verabredung mit Sandy. Obwohl, war sie tatsächlich normal zu nennen? Drei Wochen waren …

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