novels4u.com

Life is too short for boring stories

Du sagst, meine Augen hätten ihren Glanz verloren, seit ich Dich verlassen habe. Du fandest darin so viel sprühende Lebensfreude und Heiterkeit, Ausgeglichenheit und Verbundenheit, Verstehen und Verträumtheit, Lachen und Glück. Eben all das, was ich nur verspüren könne, wenn ich mit Dir zusammen bin. Deshalb wäre es nur folgerichtig, dass meine Augen ihren Glanz …

weiterlesen

Zeig mir,aus der Fülle meiner Träume einen,der sich nicht um das Du drehte,seitdem. Seit wem? Zeig mir,aus der Unzahl meiner Gedanken einen,der nicht Deinen Namen berührte,seitdem. Seit wem? Zeig mir,aus der Unentwirrbarkeit meiner Blicke einen,der Dich nicht suchte,seitdem. Seit wem? Zeig mir,aus der Unerschlossenheit meiner Worte eines,das seinen Bestand unvereinbar hielt mit Dir,seitdem. Seit wem? …

weiterlesen

Nachts war es,die Tür ward geschlossen,als sie mich zu bleiben bat,nur mich. Nachts war es,der volle Mond schien,als sie mich mitnahm,hinaus auf den Hof,nur mich. Nachts war es,die Erregung groß,als sie ihre Röcke hob,mir ihre Lippen zu öffnen,nur mir. Nachts war es,das Feuer ward entzündet,als ich mich in ihr fand,das Geheimnis zu empfangen,nur ich.

Die Berührung ist immer unmittelbar. Sie ist leise, zart und nachdrücklich, aber immer unmittelbar, ohne ein Dazwischen, ohne Vermittlung. Sie ist unmittelbar als Gabe und Annahme. Vielleicht zurückhaltend, zaghaft oder erobernd, forsch, aber immer unmittelbar. Du kannst Dich nicht vertreten lassen. Sie geschieht, zwischen mir und Dir. Die Berührung ist immer enthüllend. Nichts was Du …

weiterlesen

Leben ist Präsenz. Wenn Leben lebendig ist, dann ist es in der Annahme des Moments, des Augen-blickes, der sich bietet, mit all seinen Annehmlichkeiten, mit all seinen Unannehmlichkeiten. Ist angenommen zu sein, annehmlich oder unannehmlich? So gesehen gibt es kein unannehmlich, es sei denn, wir negieren die einzige Zeit, die uns als lebendige geschenkt ist, …

weiterlesen

Das Glitzern zieht weiter, das Glitzern der Blauen Blume. Es führt mich zu einer Bank. Zwei Gestalten nehme ich aus, die offenbar nicht ruhig sitzen können. Immer wieder hüpfen sie auf, hinter die Bank, unter die Bank, verharren in kurzer Beobachtung, um wieder um die Bank herumzulaufen, wieder etwas Neues zu entdecken. Kurz halte ich …

weiterlesen

Ich lasse die Bank hinter mir und folge dem glitzernden Blau, das mich weiterführt zu der Bank, auf der Du sitzt. Meine Gefühle sind zwiespältig. Du wirkst abwesend, beachtest mich gar nicht. Ich verspüre den Wunsch Dich her zu holen, hierher zu mir, automatisch erwacht dieser Wunsch, doch im letzten Moment nehme ich mich zurück. …

weiterlesen

Immer liegt es an mir ob ich die Erfüllung wähle und damit das Ersterben der Sehnsucht, oder ob ich die Sehnsucht unerlöst lasse und der Erfüllung entfliehe. Ich folge dem Glitzern der Blauen Blume und treffe Dich auf der nächsten Bank. Du streckst mir Deine Hand entgegen. Spontan nähert sich die meine Deiner und Deinem …

weiterlesen

„Und was soll daran besser sein, wenn man in einem bestimmten Land geboren wird? Da kann man ja nichts dafür?“, warf Raphael ein. „Völlig richtig“, gab Lilith ihm Recht, „Aber es war auch so, dass es damals ganz viele arme Länder gab und ein paar reiche. Österreich war zum Beispiel eines der reichsten Länder der …

weiterlesen

Eigentlich liebten sie sich. Natürlich hatte es viele Jahre gegeben, in denen sie es einfach getan hatten, ohne viel darüber nachzudenken. Nein, das ist jetzt falsch. Ganz am Anfang, da taten sie kaum etwas anderes, als sich darüber Gedanken zu machen, über einander, über Dich und mich und über ihre Liebe. Damals durchforsteten sie ihr …

weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: