novels4u.com

Life is too short for boring stories

Ich fand sie, in jener Nacht, unter der Weide. Verträumt und melancholisch sah sie zu den Ästen empor. „Sie haben ihn ermordet, weil er im Weg war. So unendlich lange Zeit durfte er unbehelligt wachsen, bis sie meinten, dass kommerzielle Interessen Prioritäten hätten vor dem Leben, dem der Kommerz doch dienen sollte. Tatsächlich ist es …

weiterlesen

Jahrelang hatte ich die eisernen Bande getragen, und da war weder Glück noch Unglück, sondern nur mehr Gleichgültigkeit, doch dann wollte ich es fühlen, das Glück wie das Unglück, und befreite mich vom ersten eisernen Band und fand in mein Leben, vom zweiten eisernen Band und fand in ein Miteinander. Und da war dann nur …

weiterlesen

Doch eines Tages wachte ich auf, und der Schmerz war nicht mehr, so sehr hatte ich mich daran gewöhnt, nur noch Gefühllosigkeit. Nicht verdrängen, sondern verändern, und auf meinem Nachttisch lag ein Bildchen, ein kleines Bild, das mir wohl eine gute Fee zugeweht hatte, ein Bild von einem Mädchen, das tanzte und lachte. Vorsichtig nahm …

weiterlesen

Nie fangen wir wirklich ganz von vorne an. Immer steigen wir in ein Bisher ein. Wenn wir geboren werden, so in eine fertige Situation, und vom ersten Moment an werden Erwartungen an uns gestellt, je nach Umfeld, je nach Familie. Natürlich ist es gut so, ein Umfeld zu haben und eine Familie, die diese stellen …

weiterlesen

Letztlich ist es doch das Miteinander, das uns Halt gibt, das unserem Leben Strukturen verleiht und es prägt, das Miteinander, in dem wir uns beschützt und gehalten fühlen, sollten. So viele Menschen um mich. Manche ferner, manche näher, doch immer und immer wieder das Wort, das mich hält. „Denk doch daran, dass Du das nicht …

weiterlesen

In dieser Nacht kam sie zu mir. Ich saß auf einem Ast der Trauerweide, ließ die Beine baumeln und überlegte wo ich meinen Bleistift hingelegt hatte. Nicht, dass ich nur diesen einen gehabt hätte. Nicht, aber genau jetzt hätte es dieser sein müssen. Ob Du ihn schon wieder verräumt hattest? Ob Du ihn vielleicht gar …

weiterlesen

Vom ersten Tag an sterben wir. Nicht metaphorisch, nicht allegorisch, sondern wirklich. Mit jedem Tag, der vergeht, haben wir einen Tag weniger. Jeden Tag ein kleiner Tod. Natürlich, am Anfang, da gibt es noch einen Aufbau, die Illusion eines Werdens. Wie lange? Ein paar Jahre? Eineinhalb Jahrzehnte? Und doch nur Illusion, denn mit jedem Morgen, …

weiterlesen