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Life is too short for boring stories

Packt den Koffer,streicht die Decken glatt,entstaubt die Kommode,zerschneidet das letzte Band,setzt den Hut auf den Kopf,fasst rechts den Koffer,links den Türknauf,erzwingt hinzusehen,um zu schließen,noch ein Blick,stehend in der offenen Tür,Licht durchflutet den Raum,Stille in der Rohfassung,unplugged, unzensiert,bereit zu gehen,Staub wirbeltim letzten Strahldes Untergehenden,der Vorhang zur Seite geschoben,lassen, bleiben lassen,Wände schlucken das Echo,die letzte Chance sowieso,unleugbar …

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Offenheit und Klarheit lag auch in dieser Nacht. Nichts war bestimmt. Alles war möglich. Gewöhnliches und Absurdes, und natürlich alles dazwischen. „Ich habe Dich so lange gesucht. Warum nur hast Du Dich vor mir versteckt?“, sagte er ohne Umschweife zu mir, als er kam, in diese Offenheit und Klarheit einer Nacht. „Ich freue mich, dass …

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Was es zu erwarten gilt ist nichts im Vergleich zu dem was immer im Dunklen des Unerwarteten verborgen bleibt. Du meinst Dein Weg liegt hell und klar vor Dir, gerade und eben, bis plötzlich eine Hand hervorschießt und die Festigkeit der Fläche auf der Du auftrittst aufweicht. Die Hand, die Dich am Knöchel packt und …

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Jeder Tag ist neu, Jeder Tag ist anders. Sicherlich, es gibt Dinge, die sich wiederholen. Immer wieder. Zähneputzen. Zum Beispiel. Essen. Zum Beispiel. Schlafen. Man kann es minimieren. So weit wie möglich. Und dazwischen warten die Möglichkeiten. Wenn man sie sehen will, und nicht nur das sich Wiederholende. Wir können. Wir müssen aber auch. Natürlich …

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Es gibt Nächte, da scheint alles so klar zu sein, so klar wie der Mond und seine Spiegelung im Wasser. Sie lächeln einander zu und alles ist gesagt. Es gibt keine Missverständnisse. Und es gibt andere Nächte, da ist alles verworren, so verworren wie der Mond und seine Spiegelung im Wasser, wenn sich eine Wolke …

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Wir wollen den Mond fangen, wie er sich im Wasser spiegelt und seine Spiegelung von den Wellen glätten und verzerren lässt. Wir wollen den Mond fangen, wie er sich leuchtend und funkelnd im Wasser ergießt, wie er sich neckend und spielend mit der Unbeständigkeit des Wassers vereint und wieder trennt. Wir wollen den Mond fangen, …

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Ich musste wohl eingeschlafen sein. Trotz allem war ich eingeschlafen, versunken in die Wärme Deiner Berührung und die der Nacht, versunken in Dich und in meine Gedanken. Ich musste wohl eingeschlafen sein, hinein in die aufgehende und untergehende Sonne, denn die Nacht war wiedergekehrt, und ich erwachte in Deine Arme.

Du hattest den Regen hinter Dir gelassen und kamst in der nächsten Nacht, obwohl die Sonne alles aufgetrocknet hatte. Ich verlangte keine Erklärung, war nur froh, dass Du da warst, um fortzusetzen.

Yvonne war sich im Klaren darüber, dass dieses Unternehmen Konsequenzen haben würde. Die Obrigkeit würde es nicht so einfach hinnehmen, dass die Welt plötzlich bunt und einladend war, gestaltet nach den individuellen Vorstellungen der Menschen.„Es kommt einer Rückeroberung des öffentlichen Raums gleich“, sagte sie unvermittelt, so dass Mark aufsah und sich umblickte. Immer mehr Menschen …

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So verbrachten Yvonne und Mark die Nacht, Arm in Arm. Angekommen. Mark erwachte als erster und musste sich erst zurechtfinden. War es tatsächlich wahr, dass dieses Mädchen da neben ihm lag, voller Vertrauen und ohne Zweifel? Sacht strich er mit der Hand über ihre Wange, als müsste er sich vergewissern, dass es nicht nur ein …

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