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Life is too short for boring stories

Sebastian dachte angestrengt nach was er tun sollte. Er hatte es nicht gewusst. Das enthob ihn dennoch nicht der Verantwortung. „Das erste Mal“, schoss es ihm unwillkürlich durch den Kopf, „Sollte das nicht etwas ganz Besonderes für ein Mädchen sein?“ Gehört hatte er davon und es gelang ihm sogar sich ein vages Bild davon zu …

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Christian spürte, dass Martinique in seinen Armen lag, an diesem neuen Morgen. Ihr Kopf ruhte auf seiner Brust und ihre ruhigen Atemzüge verrieten, dass sie noch immer schlief. Irgendwann hatte er sich zu ihr gelegt. Irgendwann waren sie eingeschlafen. So war es geblieben. Nichts weiter war notwendig. Er zog sie ein wenig fester an sich, …

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Christian hielt Martiniques Hand sanft aber bestimmt. Unwillkürlich verflocht sie ihre Finger mit den seinen. Einer seiner Finger folgte auf einen ihrer Finger, damit sie ihn nicht verlöre, weil sie den Weg nicht kannte. Es war nicht notwendig. Sie war sich sicher, dass sie sich ihm anvertrauen konnte. „Siehst Du?“, fragte er sie, da sie …

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Erwartungen sind etwas Trügerisches, denn sie müssen mit der Realität nicht viel zu tun haben. Zumeist scheitern wir an der Unübertragbarkeit von Wünschen. Diese nennen wir dann im Nachhinein Erwartungen. Wünsche können als etwas Nebulöses abgetan werden. Von Erwartungen behaupten wir, dass sie vorhersehbar sind und somit auch vom Anderen verstanden oder gesehen werden müssen. …

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„Du hast etwas getan mit mir“, begann Martinique ohne Umschweife, nachdem sie sich mit aller Selbstverständlichkeit ins Wohnzimmer begeben hatte, wo sie sich auf die Couch fallen ließ. „Nimm doch Platz“, meinte Christian süffisant, obwohl ihn ihre Dreistigkeit weit mehr amüsierte, als dass es ihn störte. „Wir haben jetzt keine Zeit für Spielchen“, erwiderte sie …

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Eigentlich. Doch das Eigentlich des Genügens führt unweigerlich zu einem Uneigentlich. Sacht nahm er ihre Arme von seinen Schultern und setzte sich auf. Strahlend wie der junge Frühling und der Mond im Winter waren ihre Augen, bezaubernd wie ihr Lächeln. Als hätte ihr das Leben noch niemals übel mitgespielt. Wenn er sich darin verlor, dann …

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„Lass Dich gehen“, fordere ich Dich auf. „Wohin?“, antwortest Du postendend, „Ich bin doch gerade erst gekommen. Jetzt schickst Du mich schon wieder weg?“ „Lass Dich gehen …“, überlege ich, „Drei kleine Wörter, einfach so hingesagt in der festen Überzeugung, dass die Bedeutung eindeutig ist, und doch, sie ist es nicht. Lass Dich gehen – …

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