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Life is too short for boring stories

Der Heilige Abend war harmonisch verlaufen – und vorübergegangen. Maria und Uwe hatten eine Entscheidung getroffen und blieben. Auf dem kleinen Hof ging das Leben seinen normalen Gang weiter. Die beiden Neuankömmlinge waren aufgenommen worden und integriert. Erst als der Schnee weggeschmolzen war und der Frühling sich Bahn brach, konnte man die Veränderungen auch spüren. …

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Gehörte nicht dieser Tag zu jenen, von denen sich die meisten alles erwarten und letztendlich so wenig eingelöst finden? Aber ist es denn verwunderlich? So viele Vorbereitungen, so viel Zeit, Mühe und Geld werden investiert. Da muss es doch etwas ganz Besonderes werden. Verdammt noch mal, und wenn es nicht freiwillig geschieht, dann muss man …

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Maria war fahrig und unkonzentriert an diesem Tag. Immer wieder fiel etwas aus ihrer Hand, als würden ihre Hände keinen Bezug finden zu dem Anzufassenden. Sie schüttete sich gar das heiße Teewasser über die Hand. Dann stand sie, sehr lange, beim Wasserhahn und kühlte die verbrühte Stelle mit kaltem Wasser. Sie hatte ihr Gleichgewicht verloren …

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Ein Auto war vorgefahren. Es war ungewöhnlich, denn es verirrte sich kaum jemand hierher. Wohl gab es immer mehr, die sich ab und an aus dem Trubel verabschiedeten und die Abgeschiedenheit aufsuchen wollten. Es hatte doch eine eigene Ausstrahlung, das Waldviertel, mit seiner Weite und auch Verlassenheit. Natürlich gab es auch Städte, aber auch viele …

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Es war wie ein Überfall. Hatte am Vormittag noch die Sonne geschienen, ohne jedes Hindernis die Welt erhellt, so dass sie den Blick weit schweifen lassen konnten. Ruhig und gelassen lag sie da, die Umgebung, die in ihren Augen die Welt war, oder zumindest der Teil der Welt, in dem sie sich mittlerweile heimisch fühlten, …

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„Komm, lass uns den Christbaum schmücken“, forderte Maria Uwe auf. Voller Unruhe und Vorfreude war sie neben ihm gesessen, hatte den Nachmittagstee schneller als sonst getrunken, mit weniger Bedacht und mehr Eile. Nun saß sie da, brennend darauf, dass auch er endlich den letzten Schluck getan hätte, um endlich diese Worte zu sagen, „Komm, lass …

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„Ich habe den Eindruck, Du gehst Deiner Verantwortung aus dem Weg“, sagte Uwe zu Maria an diesem neuen Tag. „Wie kommst Du darauf?“, entgegnete Maria ausweichend, „Ich mache doch alles was zu machen ist.“ „Nein, das meine ich nicht, und das weißt Du ganz genau“, erwiderte Uwe, „Da steht nun Dein Auto und darin liegen …

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