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Life is too short for boring stories

Als ich an jenem Morgen, dem Morgen des Weihnachtstages, erwachte, plagten mich heftige Kopfschmerzen. Es war mir, als wäre ich gegen einen Türpfosten gerannt, so sehr schmerzte diese eine Stelle an der Stirn. Als ich sie betastete, bemerkte ich auch eine recht imposante Beule, die wie der Ansatz eines Horns mitten auf meiner Stirn prangte. …

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Den ganzen Vormittag war ich gewandert, doch diesmal genoss ich weder die Landschaft noch den Sonnenschein. Es war eher wie eine Flucht, bei der ich aber ständig im Kreis lief. Unruhig, ja fast getrieben fühlte ich mich. Als hätte mich aller Mut und alle Zuversicht, die ich gerade noch gehabt hatte, endgültig verlassen. Nicht einmal …

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Als ich an diesem Morgen aus durchaus ruhigen Träumen, die ich trotz allem nach wie vor hatte, erwachte, geschah dies nicht ganz freiwillig. Es hatte sich ein Geräusch in eben jene Träume geschummelt, das ich sofort und messerscharf als eines diagnostizierte, das mit meinem Traum nichts zu tun hatte. Folgerichtig folgerte ich, dass es aus …

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„Großartig hast Du gekocht, Maria!“, sagte ich, dem Genuss noch nachschmeckend, als ich in der Küche stand und mit Jesus den Abwasch erledigte. „Ja, wirklich“, bestätigte Jesus, um dann augenzwinkernd hinzuzufügen, „Ist Dir schon mal aufgefallen, dass von den guten Sachen immer zu wenig gekocht wird?“ „Klar, Du hast am meisten abgestaubt von dem guten …

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Ich stand auf in der Früh. Egal wo ich war und mit wem, in der Früh stand ich auf, putzte mir die Zähne, machte mir Kaffee. Mitunter auch Frühstück, wenn ich nicht alleine war. Für mich nicht. Frühstück ist nicht meine Mahlzeit. Das geht an mir vorüber. Kaffee genügt. Es ist auch nicht meine Zeit, …

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„Auf dem Weg zur Verwirklichung des Sinnes von Weihnachten“, griff ich den Faden an diesem Tag wieder auf, „Auf dem Weg. Durchs Leben. Des Lebens. Aufbruch und Bleiben, das ist es, was es immer ist, unser ganzes Leben lang. Wir werden geboren. Es ist ein Aufbruch, hinein in ein Leben, das wir zuvor nicht hatten. …

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Je näher der große Tag kam, desto unruhiger wurde ich. Der große Tag, was immer das auch bedeuten mochte. Irgendwo in mir machte sich Widerstand breit, denn erst dadurch, dass ich mir so viele Gedanken darüber machte, Tag für Tag, nun seit fast drei Wochen, kaum etwas anderes thematisierte, wurde er immer größer, ja beinahe …

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