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Life is too short for boring stories

In Zeiten wie diesen, nimmt man sich dieselbe für Dinge, die man sonst aus Mangel an jener, unterlässt. Aus Zeitgründen begründeter Zeitmangel für zeitintensive Verrichtungen. Wie z.B. in die Badewanne gehen. Mag man sich jetzt nicht auf eine ökologische Diskussion einlassen, wie den Wasserverbrauch, der natürlich bei meiner Entscheidung, „Lasse ich laufen oder nicht“, gemeint …

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Es gibt Gedanken, die würde man sehr gerne wieder los werden, so wie jene an all die Morde, die tagtäglich begangen werden. 100.000.000.000 Lebewesen fallen uns jedes Jahr zum Opfer. Eine unvorstellbare Anzahl an Lebewesen, die leben könnten. Gezüchtet, nur um ermordet zu werden. Für unseren Genuss. Für unser Amüsement. Für unsere Zwecke. Und keiner …

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„Du hast etwas getan mit mir“, begann Martinique ohne Umschweife, nachdem sie sich mit aller Selbstverständlichkeit ins Wohnzimmer begeben hatte, wo sie sich auf die Couch fallen ließ. „Nimm doch Platz“, meinte Christian süffisant, obwohl ihn ihre Dreistigkeit weit mehr amüsierte, als dass es ihn störte. „Wir haben jetzt keine Zeit für Spielchen“, erwiderte sie …

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Sacht waren ihre Berührungen, sacht und fordernd zugleich. Ich schloss die Augen, um mich gänzlich auf das Fühlen einzulassen. Ihre Finger wirkten wie eine Aufforderung, stießen Nerv um Nerv an, die sich in Schwingung versetzten, lösten kleine Funken aus, wie einen Sprühregen, der sich über das weitverzweigte Netz der Nervenbahnen, ergoss, ausgehend von meiner Klitoris, …

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Der Dia.log der Einheit, Ganzheitlichkeit, von Leib und Seele, der das Getrennt-sein noch nicht kennt, im Raum des vorsprachlichen, unartikulierten Wortes, wird gebrochen, indem wir sprechen lernen. Ganz natürlich, ganz menschlich, gehen wir in die Gebrochenheit und erachten es als Fortschritt. Was ja wohl auch seine Berechtigung hat, wenn man die Möglichkeit hat schnell und …

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Ich habe es gekostet, das Wunder des Du-geworden-seins, das Wunder der Menschwerdung, der Inkarnation, der fleischgewordenen Annahme. Ich habe mich daran gesättigt und gelabt, an dem einen Wort, das etwas aus mir machte, was ich zuvor nicht war. Oder doch? Hat es nicht eine Zeit gegeben, in der ich es war? Hat es nicht eine …

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Ich sitze am Fenster und sehe hinaus. Die Welt ist so weit und unübersichtlich. So gänzlich uneinnehmbar und so befremdlich. Ich sehe hinaus und sehe Dinge, die ich benennen kann, aber nicht kenne, die in mir die Weite der Verlorenheit komponieren. Deshalb gehe ich weg vom Fenster um meinen Blick einzuschränken, um nicht Gefahr zu …

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