What it is, in itself

We want to catch the moon as it is reflected in the water and its reflection is smoothed and distorted by the waves. We want to catch the moon as it shines brightly and sparkling in the water, how he is teasing himself and playing with the impermanence of water. We want to catch the moon when he lets himself drift and tearfully drift in front of us in the wet element. We want to catch the moon and jump into it, in the midst of the mirroring us, dive in, let us encompass of drops by drop by drop. Weiterlesen „What it is, in itself“

Was es ist, in sich selbst

Wir wollen den Mond fangen, wie er sich im Wasser spiegelt und seine Spiegelung von den Wellen glätten und verzerren lässt. Wir wollen den Mond fangen, wie er sich leuchtend und funkelnd im Wasser ergießt, wie er sich neckend und spielend mit der Unbeständigkeit des Wassers vereint und wieder trennt. Wir wollen den Mond fangen, wenn er sich einladend und neckisch vor uns im nassen Element treiben lässt. Weiterlesen „Was es ist, in sich selbst“

In Begegnung treten …

Immer noch nagt sie an mir, diese Frage, warum gerade Wir, warum gerade Du und ich. So viele Menschen begegnen uns, jeden Tag, manche flüchtig, im Vorübergehen. Manche bleiben einen Moment stehen, sehen uns vielleicht an, wechseln ein paar Worte mit uns, und dann sind sie auch schon wieder weg und hinterlassen keine Spuren. Manche wiederum ziehen uns in ein Gespräch und wir nehmen Worte, Gedanken mit. Einige, wenige begleiten uns ein Stück, um dann wieder einen anderen Weg einzuschlagen, doch Du, Du hast mich an der Hand genommen, hast mich mitgenommen nicht nur in Deine Worte und Deine Gedanken, sondern in Dich. Weiterlesen „In Begegnung treten …“

In encounter …

She is still gnawing at me, this question, why we just, why you and me. So many people meet us, every day, some fleeting, passing by. Some of them stand for a moment, maybe look at us, change a few words with us, and then they are gone again and leave no traces. Some of us turn into a conversation and we take words, thoughts. A few, several accompany us a little, and then take another path again, but you have taken me by the hand, took me not only into your words and your thoughts, but into you. Weiterlesen „In encounter …“

On the day you raised me,

nature also revived. Maybe it was just a coincidence, or not. It does not matter. Roles, masks, ideas of ourselves, to which we correspond or not, of which we have a notion or not, which we have given ourselves or not. But there lay a promise in the air, as is often the case, but on this day of awakening, and also of nature, it did not only lie, but took us in. And I wanted to stay where I was, in my Sleeping Beauty-repose.
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An dem Tag, an dem Du mich erwecktest,

erwachte auch die Natur zu neuer Blüte. Vielleicht war es nur ein Zufall, oder auch nicht. Es spielt keine Rolle, vor allem, weil wir aus derselben fielen. Rollen, Masken, Vorstellungen von uns selbst, denen wir entsprechen oder auch nicht, von denen wir eine Ahnung haben oder auch nicht, die wir uns selbst gegeben haben oder auch nicht. Aber es lag eine Verheißung in der Luft, wie wohl des Öfteren, doch an diesem Tag des Erwachens, auch der Natur, blieb sie nicht nur liegen, sondern holte uns ein. Und dabei wollte ich doch eigentlich bleiben wo ich war, in meinem Dornröschenschlaf.

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On the day, when I learned the most important sentence,

Inspired by Kieran Halpin „Mission Bell from the CD „Doll“

I struggled with the fate, the facts, the circumstances and with me anyway. Of all the people I know, I am probably the one I often do not like. Then I’d like to go to the devil or somewhere else, but it’s no good. „I cannot escape myself,“ Sartre had said, and he had to know. But even if I just came up with me, I did not want to be where I was.
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An dem Tag, an dem ich den wichtigsten Satz lernte,

Inspiriert von Kieran Halpin „Mission Bell“ von der CD „Doll“

haderte ich mit dem Schicksal, den Gegebenheiten, den Umständen und mit mir sowieso. Von all den Menschen, die ich kenne, bin ich selbst wohl diejenige, die ich am öftersten nicht mag. Dann wünsche ich mich doch schon mal zum Teufel oder an irgendeinen unnetten Ort, aber es nützt nichts. “Ich kann mir selbst nicht entkommen”, hatte schon Sartre gesagt, und er musste es schließlich wissen. Aber selbst wenn ich mit mir gerade mal auskam, so wollte ich doch nicht dort sein wo ich gerade war.

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On the day, when I painted a picture to you,

Inspired by Kieran Halpin „Fragile Heart“ from the CD „Doll“

it was because I wanted you to stay with you. „Can I paint you a picture of what is happiness?“ I asked you, and you wanted to hear it, because it would not matter whether you were going now or later. It would no longer matter. You thought that, and I knew it, even if you did not say it. I saw it in your eyes that reflected the conclusion. And it was not just a kind of thing, but a firm decision. Just like mine, to paint you a picture of happiness. Or maybe it was just a disclosure of what you had painted black. And my painting utensils were my words, not paint and brush, but not less colorful.
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An dem Tag, an dem ich Dir ein Bild malte,

Inspiriert von Kieran Halpin „Fragile Heart“ von der CD „Doll“

 

war es, weil ich wollte, dass Du bleibst, bei Dir. „Darf ich Dir ein Bild malen von dem was Glück ist?”, hatte ich Dich gefragt, und Du wolltest es hören, denn es wäre doch egal ob Du jetzt gingst oder später. Auf das käme es nicht mehr an. Das dachtest Du, und ich wusste es dennoch, auch wenn Du es nicht sagtest. Ich sah es in Deinen Augen, die den Abschluss spiegelten. Und es war nicht einfach so ein Irgendwie, sondern ein fester Entschluss. So wie meiner, Dir noch ein Bild zu malen vom Glück. Oder vielleicht war es auch nur ein Offenlegen dessen, was Du schwarz übermalt hattest. Und meine Malutensilien waren meine Worte, nicht Farbe und Pinsel, aber dessentwegen nicht weniger bunt.

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