What remains on me

Inspired by Kieran Halpin „Nothing to show for it all“

People enter our lives. Some are left just before they leave. Others, on the other hand, accompany us a long distance, but at some point the paths lead us apart again. Sometimes the farewell is easy for us, especially when it happens creepily. Modified living conditions. One pulls away, far away, and slowly, secretly, quietly and quietly, the contact falls asleep. Sometimes it is hard and we are suffering from this farewell, feeling as torn as if we had removed part of our self. A painful wound remains, which heals only slowly. Sometimes, however, such a departure is also a relief because some people burden us and hinder our development. But then there are always the very special ones that gently take us by the hand that make us be, not just like us, because that is not enough, but that encourage us to grow, which show us our possibilities, so that we become what we can be. But if it is so that people enter our lives just to leave it again, would not it be better not to meet, because then one does not have to suffer the pain? What remains of an encounter when it has passed?

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Was bleibt von mir

Inspiriert von Kieran Halpin „Nothing to show for it all“

Menschen treten in unser Leben. Manche bleiben nur kurz bevor sie sich wieder verabschieden. Andere wiederum begleiten uns eine weite Wegstrecke, doch irgendwann führen die Wege uns auch wieder auseinander. Manchmal fällt uns der Abschied leicht, vor allem, wenn er schleichend passiert. Geänderte Lebensumstände. Einer zieht weg, weit weg, und langsam, heimlich, still und leise schläft der Kontakt ein. Manchmal ist es schwer und wir leiden unter diesem Abschied, fühlen uns wie zerrissen, als hätte man einen Teil unserer Selbst entfernt. Eine schmerzhafte Wunde bleibt, die nur langsam verheilt. Manchmal ist so ein Abschied jedoch auch eine Entlastung, denn manche Menschen belasten uns und hindern uns an unserer Entwicklung. Doch dann gibt es immer wieder die ganz besonderen, die uns sanft an der Hand nehmen, die uns sein lassen, nicht einfach nur wie wir sind, denn das ist zu wenig, sondern die uns ermutigen zu wachsen, die uns unsere Möglichkeiten aufzeigen, so dass wir werden, was wir sein können. Doch wenn es so ist, dass Menschen in unser Leben treten, bloß um es wieder zu verlassen, wäre es dann nicht besser sich nicht zu begegnen, denn dann muss man auch den Schmerz nicht erleiden? Was bleibt von einer Begegnung, wenn sie vergangen ist?

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The musician

He is a musician and never wanted to be anything else. At the beginning he still thought about it. Minstel was too little for him. That centered too much on the activity itself. Troubadour, that had gone through his head, but the word stood as an image of a languishing young man before his eyes, who brought his confessed serenity to the adored girl. He certainly was not. He was a whole man. What you think is the same for a whole man, when you’re just 18, and get ready, the world is just waiting for me. But a musician, just a musician, who was in his eyes one who grabs his instrument and goes out into the world. Every day at a different place. Every evening on the stage, and in between record a few CDs. Besides, he had very soon found out that the girls came by themselves, when one can handle an instrument and acts on the stage. You did not have to strain. It all happened by itself. Free and unbound, always in search for more life, that was what he wanted and what he did.

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Der Musikant

Ein Musikant ist er und wollte auch nie etwas anderes sein. Ganz zu Anfang dachte er noch darüber noch. Musiker war ihm zu wenig. Das zentrierte zu sehr auf die Tätigkeit an sich. Troubadour, das war ihm auch durch den Kopf gegangen, aber bei dem Wort stand ihm ständig das Bild eines schmachtenden Jünglings vor Augen, das seiner Angebeteten Ständchen brachte. Das war er ganz bestimmt nicht. Er war ein ganzer Mann. Was man eben so für einen ganzen Mann hält, wenn man gerade mal 18 ist und sich zugesteht, die Welt wartet nur auf mich. Aber ein Musikant, das war in seinen Augen einer, der sein Instrument packt und hinaus geht in die Welt. Jeden Tag an einem anderen Ort. Jeden Abend auf der Bühne, und dazwischen ein paar CDs aufnehmen. Außerdem hatte er sehr bald heraußen, dass die Mädchen ganz von selbst kamen, wenn man ein Instrument beherrschte und auf der Bühne stand. Man musste sich nicht anstrengen. Das passierte ganz von selbst. Frei und ungebunden, immer auf der Suche nach einem Mehr an Leben, das war es was er wollte und was er machte.

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On the day you gave me a prefix,

I was actually first of all with the intention to finally remove all trivialities from my life. Things of no importance are all the small unimportant things, the everyday repetitions and the whole stupidity of the redundant. So, not from my life, but from my messages. At least from these, for there is no choice but to face them. Everyday situations, small adversities, sometimes also amenities. Whether positive or negative, it was there, but not worth talking about. That’s why I wanted to leave it, because I have to deal with my words carefully. Who knows how many are still available to me? So I do not need to reproach myself if one day they run out. I thought for myself. You have a certain responsibility.

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An dem Tag, an dem Du mir eine Vorsilbe schenktest,

war ich eigentlich zunächst mit dem Vorsatz angetreten, nun endgültige alle Belanglosigkeiten aus meinem Leben zu streichen. Dinge ohne Belang, sind all die kleinen Unwichtigkeiten, die alltäglichen Wiederholungen und die ganze Stupidität des Redundanten. Also, nicht aus meinem Leben, sondern aus meinen Mitteilungen. Zumindest aus diesen, denn es bleibt keine andere Wahl als sich ihnen zu stellen. Alltäglichkeiten, kleine Widrigkeiten, manchmal auch Annehmlichkeiten. Ganz egal ob positiv oder negativ, es war zwar da, aber nicht wert darüber zu sprechen. Deshalb wollte ich es fürderhin lassen, denn ich muss achtsam mit meinen Worten umgehen. Wer weiß wie viele mir davon noch zur Verfügung stehen. So brauche ich mir auch keinen Vorwurf machen, wenn sie eines Tages zur Neige gehen. Das dachte ich für mich. Man hat schließlich eine gewisse Verantwortung.

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Dance your life

Inspired by Jonny Blue „Aber wer?“

Always forward it must go. You have been told, always forward, from one task to the next. To fulfill what the situation claims, then to continue in the next. So it was from the beginning. You believed it, too long. Straight, pre-determined, as if it were the arbitration which had been made before all times to which you have to correspond. As if it were a fault that you had to surrender, which is not yours. You took it upon yourself. From school to work, from freedom to attachment, from childhood to children’s.

 

But who is to know that life is borne by a melody that belongs only to you?

But who is to trust in the rhythm of one’s life that carries you?

But who is to dance your life, if not you?

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Tanz Dein Leben

Inspiriert von Jonny Blue „Aber wer?“

Immer vorwärts muss es gehen. Hat man Dir gesagt, immer vorwärts, von einer Aufgabe zur nächsten. Zu erfüllen was die Situation beansprucht, um dann weiter zu machen in der nächsten. So war es von Anfang an. Du hast es geglaubt, allzu lange. Geradlinig, vorgegeben, vorbestimmt, als wäre es der Schiedsspruch, der gefällt worden war, vor allen Zeiten, dem Du zu entsprechen hast. Als wäre es eine Schuld, die Du abzutragen hättest, die nicht die Deine ist. Du hast es auf Dich genommen. Von der Schule in den Beruf, von der Freiheit in die Gebundenheit, vom Kind-sein zum Kinder-haben.

 

Aber wer soll es erkennen, dass das Leben getragen ist von einer Melodie, die nur Dir gehört? Aber wer soll sich dem Rhythmus des eigenen Lebens anvertrauen, der Dich trägt? Aber wer soll Dein Leben tanzen, wenn nicht Du?

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A heavily poker round

Inspired by Kieran Halpin „Rolling the Dice“

The people who formed the procession had taken their seats on the surrounding benches and waited while a picture arose in front of our eyes, like a projection. It was a poker table. It was almost full. Only one place was still free. Next to the dealer, there were nine more men, only men at the table, and they were old men, except for one exception. A single woman was among them, young and handsome as the flowering life. A slightly younger man stepped carefully to the table. Timidly, he stood behind the free chair, as if he did not know whether to sit down or not.

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Eine himmlische Pokerrunde

Inspiriert von Kieran Halpin „Rolling the Dice“

Die Menschen, die die Prozession bildeten, hatten auf den umliegenden Bänken Platz genommen und warteten ab, während vor unseren Augen ein Bild entstand, gleich einer Projektion. Darin war ein Pokertisch auszunehmen. Er war beinahe voll besetzt. Bloß ein einziger Platz war noch frei. Neben dem Dealer saßen noch weitere neun Personen, ausschließlich Männer an dem Tisch, und es waren alte Männer, bis auf eine Ausnahme. Eine einzige Frau war unter ihnen, jung und hübsch wie das blühende Leben. Da trat vorsichtig ein etwas jüngerer Mann an den Tisch heran. Zaghaft stand er hinter dem freien Stuhl, als wüsste er nicht ob er sich nun setzen dürfte oder nicht.

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