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Life is too short for boring stories

Es kann nur einen Weg zum Miteinander geben, den direkten. Es kann nur ein Wollen zum Miteinander geben, das unbedingte. Und es kann nur eine Zeit des Miteinander geben, das Jetzt. Wir saßen auf unserem Steg, immer noch umflossen, umweht vom Chaos, doch schon mit einem festen Anhalts- und Ankerpunkt, an dem wir zur Ruhe …

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Im Fließen des Chaos, im Zentrum des Ungeformten, wollen wir einen neuen Anfang als unseren setzen. Doch wo beginnen? Wo wollen wir unseren ersten Fixpunkt setzen?

Es wird uns gesagt, dass wir immer mehr haben wollen, noch mehr an Dingen, noch mehr an Abenteuern. Doch dafür müssen wir arbeiten, denn wir müssen das Geld verdienen, um die Dinge kaufen zu können, von denen wir nichts haben, als ein Mehr an Belastung. Und wo bleibt das Leben? Zusammensitzen, plaudern, den Sonnuntergang erleben, …

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Ich lasse die Bank hinter mir und folge dem glitzernden Blau, das mich weiterführt zu der Bank, auf der Du sitzt. Meine Gefühle sind zwiespältig. Du wirkst abwesend, beachtest mich gar nicht. Ich verspüre den Wunsch Dich her zu holen, hierher zu mir, automatisch erwacht dieser Wunsch, doch im letzten Moment nehme ich mich zurück. …

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Die Schönheit des Moments ist sein Erblühen.Die Tragik des Moments ist sein Ersterben.Leben vollzieht sich zwischen Erblühen und Ersterben.Nichts wird ihn wiederbringen.Nichts wird ihn hindern.Aber immer habe ich die Wahl.Jedes Mal aufs Neue. Im Rosengarten erscheint das Glitzern der Blauen Blume, die mir den Weg weist. Im Erwachen in die Nacht entdecke ich es, laufe …

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„Und was soll daran besser sein, wenn man in einem bestimmten Land geboren wird? Da kann man ja nichts dafür?“, warf Raphael ein. „Völlig richtig“, gab Lilith ihm Recht, „Aber es war auch so, dass es damals ganz viele arme Länder gab und ein paar reiche. Österreich war zum Beispiel eines der reichsten Länder der …

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Gedankenverloren sah Lilith in den sternenklaren Himmel, ihren Kopf in Adams Schoß gebettet, der am Stamm einer hohen Birke lehnte, auf dem ein Huhn sein Nachtquartier bezogen hatte. Bis vor Kurzem waren noch alle aus dem Häuserverband zusammengesessen, also alle, die Lust dazu hatten und zumeist hatten alle Lust, hier zu sitzen und zu plaudern. …

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Eigentlich liebten sie sich. Natürlich hatte es viele Jahre gegeben, in denen sie es einfach getan hatten, ohne viel darüber nachzudenken. Nein, das ist jetzt falsch. Ganz am Anfang, da taten sie kaum etwas anderes, als sich darüber Gedanken zu machen, über einander, über Dich und mich und über ihre Liebe. Damals durchforsteten sie ihr …

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„Meine liebe Luise“, begann er, in gewohnt sachlichem Ton, der ihm eigentümlich war, so wie der tadellos sitzende Anzug im dezenten Grau oder Dunkelgrau und die stets blank geputzten schwarzen Schuhe. Niemals versäumte er es, pünktlich um 17.00 Uhr die braunen Tagschuhe gegen die schwarzen Abendschuhe zu tauschen, wobei er – nur nebenbei bemerkt – …

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Es war noch früher Nachmittag. Die Sonne stand strahlend am Himmel, und ich war schon munter. Das durfte eigentlich nicht sein, denn es war die Dämmerung, in die ich erwachen sollte, und nicht in die Fänge der frühen Nachmittagssonne. Ziemlich zerknautscht und wohl auch verärgert überlegte ich, was mich geweckt haben könnte. Ich könnte doch …

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