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Life is too short for boring stories

Bei der nächsten Grünphase gelang es Sebastian tatsächlich sein Auto rechtzeitig in Bewegung zu setzen. Sonderbarer Weise, so musste er sich selbst eingestehen und zumuten, war er nervös. Und das in seinem Alter. Dabei geschah nichts Besonderes. Es war eine ganz normale Verabredung mit Sandy. Obwohl, war sie tatsächlich normal zu nennen? Drei Wochen waren …

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Stillhalten, angesichts des Glitzerns der Sterne und des Schimmern des Mondes, angesichts des Funkelns der Spiegelung im Wasser des Teiches, angesichts der inneren Beständigkeit, und in Bewegung bleiben, angesichts des Stegs, der dazu einlädt darüber zu balancieren, angesichts der satten Wiese, die mit nackten Füßen erlebt werden will, angesichts des inneren Dranges der Freude körperlichen …

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„Es ist gut zurückzukehren“, sagte Martinique, als sie sich am Waldrand niederließen. „Was auch immer das heißen mag“, erwiderte Christian nachdenklich. „Für mich heißt es, mich in die Momente wiederzufinden, in denen ich mich behütet und umsorgt und beschützt fühlte“, erwiderte Martinique, während sie eine Thermoskanne aus dem Rucksack nahm und einschenkte. Es gab auch …

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Ohn-macht, gegenüber den Verhältnissen, den Gegebenheiten, die Martinique immer bewusster wurden, weil sie es zuließ, dass sie sich darin verlor, Ohn-macht, ohne Macht und Möglichkeiten. Was sollte sie tun? Wo sollte sie ansetzen? Doch vor allem, war sie die einzige, der die Versklavung des Lebens so intensiv bewusst wurde? Konnte es denn sein, dass sie …

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„Du hast etwas getan mit mir“, begann Martinique ohne Umschweife, nachdem sie sich mit aller Selbstverständlichkeit ins Wohnzimmer begeben hatte, wo sie sich auf die Couch fallen ließ. „Nimm doch Platz“, meinte Christian süffisant, obwohl ihn ihre Dreistigkeit weit mehr amüsierte, als dass es ihn störte. „Wir haben jetzt keine Zeit für Spielchen“, erwiderte sie …

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„Es wird Zeit, dass ich wieder etwas arbeite“, sagte Christian unvermittelt, und es war wie ein Rückzug. „Und was genau hast Du zu arbeiten?“, fragte Martinique. Zumindest in ihrem Kopf. Es gelang ihr gerade noch rechtzeitig ihr vorlautes Mundwerk zu zügeln, denn es wurde ihr im selben Moment bewusst, dass er diesen Satz wohl absichtlich …

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„Es ist doch faszinierend wie oft sie in Ohnmacht fallen kann“, dachte Christian, als er sie betrachtete, „Und das kommt alles nur von ihrer Dickköpfigkeit.“ Wohl vermochte er dieser einen gewissen Charme abzugewinnen, aber man konnte es auch übertreiben. Und ihr Verhalten fiel eindeutig in diese Kategorie. Ob sie wohl in jeder Lebenslage so beharrlich …

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