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Life is too short for boring stories

Vorsatz, nennt man das in der Juristensprache, wenn eine Tat von vornherein geplant war, und sie hatte es schon lange geplant. Mit der ihr eigenen Akribie hatte sie sich über die beste, effektivste und vor allem einfachste Lösung für ihr Problem informiert. Es war gar nicht so leicht. Erkundigungen einzuziehen und gleichzeitig niemanden ihre wahren …

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Ich ging so meinen Weg, wie so viele von uns, nachdem sie schon mehrere Jahrzehnte in diesem Leben zugebracht haben, geradlinig, ohne besondere Umwege und Hindernisse. Bisweilen lag da wohl noch das eine oder andere Steinchen, das vielleicht zwang das Bein ein wenig höher zu heben als gewohnt, aber ansonsten war alles geregelt. Der Weg …

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Vor dem Anfang der Zeit war es, dass das Miteinander, das Du und ich sich fasste ohne zu halten, Wesen und Kontur aufwies, aber sich mit der Berührung anrühren und verändern ließ, nicht wahl- und strukturlos. Es war ein sich Schmiegen und Wahrnehmen in der Ganzheit, ein Grenzen ertasten ohne sie absolut zu setzen, ein …

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Zu Anfang, da denkst Du noch, das spielt alles keine Rolle. Zu Anfang, da bist Du so euphorisch und endorphingeschwängert, dass Du meinst, dass das alles nichts ausmachst. Du bist eine Frühaufsteherin, eine Morgenanbeterin, die der erste Sonnenstrahl so auffordernd in der Nase kitzelt, dass Du nicht anders kannst, als frohgemut aus dem Bett zu …

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Du wandtest Dich mir zu, als Du weitersprachst, in jener Vollmondnacht, wo wir den Regen endlich hinter uns gelassen hatten. „Ich zitterte vor Kälte und Anspannung. Nun wusste ich alles, alles, was ich nicht wissen durfte. ‚Nun wirst Du sterben und das, was Du gehört hast, wird für immer in Vergessenheit geraten’, sagte meine Tante …

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Lange verharrtest Du in dieser Stille, die ich nicht zu durchbrechen wagte. Es war mir, als müsstest Du Kraft schöpfen um weiter erzählen zu können. „Tante Morgana hatte mich mit dem Schürhaken so unglücklich getroffen, dass ich ohnmächtig geworden war. Ich erwachte, weil mir kalt war. Ein rauer Wind ging, dort oben auf der höchsten …

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Und Du lagst neben mir und erzähltest von den Ereignissen jener entscheidenden Nacht. „Den nächsten Tag verbrachte ich alleine. Mochridhe hatte sich in sein Zimmer zurückgezogen. Er wollte nachdenken. Vielleicht hatte er Hoffnung, dass es nicht sein könnte, was ich dachte, doch es war alles passend und stimmig. Doch für ihn bedeutete es eine Schuld …

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