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Life is too short for boring stories

Ich lag am Steg, in jener Nacht, nackt und langgesteckt auf dem Rücken, und kleine Wassertropfen schimmerten wie Perlen auf meiner Haut, da sie das Mondlicht reflektierten. Ich hatte den See durchschwommen, war eingetaucht in das klare Wasser, schwerelos, umschmeichelt und getragen. Die Wassertropfen schimmerten auf meiner Haut wie der Tau am Morgen auf die …

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Von all den Nächten, die ich erwachen und wieder entschlafen erlebte, waren nur sehr, sehr wenige in denen ich wirklich einsam war. Nicht nur einfach allein, sondern einsam, wie eine Ausgestoßene, die nicht einmal mehr in Gedanken einen Anknüpfungspunkt an ein Du findet, deren Isolation nicht nur in einer körperlichen, sondern auch in einer geistigen, …

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Ich war mir so sicher, so, so, so, so sicher. Oder war ich mir mal gerade so sicher, wie ich mir meiner selbst gewiß bin, eben immer nur so vage? Nein, ich war mir ganz sicher, so sicher, wie ich mir sicher sein konnte, dass am nächsten Abend der Mond wieder aufging, so sicher, wie …

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Wir zerstören die Natur, die Artenvielfalt, die Biodiversität, die Meere und damit uns selbst. Die ersten Vorboten sind da und lassen sich nicht wegleugnen. Australien hat gebrannt. Kanada auch. Macht nichts, das ist weit weg von uns. Doch nun kommen die Auswirkungen auch zu uns. Es brennt in Europa. Zwar am Rande, aber doch schon …

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Ich saß auf dem Steg, wieder auf dem Steg, in jener Nacht. Du bist weg gegangen, irgendwann davor bist du weg gegangen, in Deine Welt und hast mich hiergelassen, hier in meiner Welt, die wir sprechend dem Fluss des Chaos entrissen haben. Jetzt, da sie wieder vollständig war, jetzt konntest Du Dich zurückziehen. Und ich …

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„Du liebst mich“, denkt er, „Und eigentlich hast Du mich schon immer geliebt. Du hast es Dir nur nicht eingestanden, nicht zugestanden. Wie ein Licht in der maroden Dunkelheit, eine Positionierung inmitten der Unbestimmtheit Deines armen, trostlosen Lebens. Doch was, so hattest Du Dich sicher gefragt, was, wenn ich Dich verlassen hätte, wenn Du es …

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Was hat es auf sich, mit dieser ungebändigten und unbändigbaren Sehnsucht, die sich in mir breit macht, in mir wütet, wie ein rasch wachsendes Geschwür, das ohne Heilung und Linderung bleibt, weil es kein Mittel dagegen gibt? Was hat es auf sich, mit dieser ewig vorwärtstreibenden Ruhelosigkeit, die in mir wohnt, mich immer mehr und …

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„Aber Sie dürfen doch nicht die Augen aufmachen, denn dann sehen Sie ja nicht tot aus“, erklärte der nette Herr vom Bestattungsinstitut. Adele überdachte es, und meinte für sich, dass sie nur dann ganz vorsichtig schauen würde, wenn es kein anderer tat oder sie gerade nicht fotografiert wurde. Alle waren sie da, und Adele musste, …

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Adele war entsetzt gewesen. Agathe, eine ihrer besten Freundinnen, war verstorben. Weder unvermutet noch überraschend, denn der Krebs hatte schon seit Monaten in ihr gewütet, hatte sie aufgezehrt und unansehnlich werden lassen. Sie hätte eigentlich genug Zeit gehabt sich über ihre Garderobe Gedanken zu machen, und doch hatte sie es unterlassen. Gerade Agathe, die für …

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„Der ist doch behindert!“, ist das erste, was Du von Dir gibst, als Du Dich zu mir setzt, die Nasenflügel wie Nüstern gebläht. Ich frage mich gerade, ob Du jetzt noch ein Wiehern nachsetzt, doch Du lässt es aus und verbleibst verbal in der Menschensprache, „So blöd, das darf doch nicht wahr sein.“ Ich tue …

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