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Life is too short for boring stories

Ruhig und leise bist Du, sanft und einfühlsam. So war mein erster Eindruck von Dir, und auch noch der zweite und viele weitere. Eine jener Frauen, die nur allzuleicht übersehen werden, nicht nur, in ihrer physischen Erscheinung, sondern auch in ihren Wünschen. Sie halten sich gerne im Hintergrund. Am besten noch abgeschirmt von einem Mann. …

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Es gibt Menschen, deren Einsatz und Leistung für sich selbst sprechen oder sprechen sollten. Das Problem, mit dem Sich-selbst-Sprechen ist, dass man sich dazu den Einsatz und die Leistung selbst ansehen muss. Und das tun die wenigsten. Sie wissen zwar, es ist getan, aber wie und mit welchem Aufwand, das interessiert sie schon nicht mehr. …

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„Sabrina war also Geschäftsfrau geworden und Sarah Künstlerin. So hatten sie ihren Weg gefunden, und waren ihn gegangen, wohl jede auf die ihre eigene Weise, aber sie hatten eines darin gemeinsam, die Konsequenz und das Durchhaltevermögen. Sabrina ist die Frau der Zahlen, Sarah die der Bilder und Farben. Niemals, so mein Eindruck, sahen sie zurück …

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„Sabrina, die eine meiner beiden Schwestern, hatte sich also für die Karriere als Geschäftsfrau entschieden und darin ihre Erfüllung gefunden. Sarah, meine zweite Schwester, konnte diesem Treiben wohl nur kopfschüttelnd zusehen, wenn sie denn überhaupt zusah, denn sie ist die Träumerin, die Romantikerin, die Phantasievolle. Alles was sie sah und wahrnahm, war die Unmittelbarkeit. Jeder, …

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„Stattdessen hat sie uns großgezogen, mich und meine beiden Schwestern, und auch über diese Zeit gibt es eigentlich nicht viel zu berichten, nicht mehr und nicht weniger, als es eben über die Alltäglichkeit zu berichten gibt. Statt Rat, schenkte sie uns Vertrauen zu unseren Entscheidungen und wohl auch den Mut diese durchzutragen, und so kam …

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Sie hielt inne und sah hinauf zu den Sternen, als würde sie dort den Ansatz zum Fortgang ihrer Geschichte finden. „Meine Mutter und mein Vater haben geheiratet, und so weit ich das beurteilen kann, müssen sie wohl glücklich gewesen sein, denn es gibt über die folgenden Jahre nichts weiter zu berichten, und es gibt nur …

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„Setz Dich zu mir und erzähl mir Deine Geschichte.“, bat ich Dich, in jener Nacht, als Du Dich zu mir kamst, zu verweilen, ein wenig. Und Du erzähltest mir Deine Geschichte: „Meine Mutter war eine wunderschöne Frau, aber es war jene Art von Schönheit, die sich nicht aufdrängt, sondern in ihrer Schlichtheit gern übersehen wird. …

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