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Life is too short for boring stories

Anna war unabhängig, sowohl finanziell als auch emotional. Ihr Leben war erfüllt von Tätigkeiten, die ihr nicht nur Spaß machten, sondern diesem – aus ihrer Sicht – auch Sinn gaben, begleitet von guten Freunden, die ihre Ansichten und Wertvorstellungen teilten. Sodass sie es nicht notwendig hatte, zusätzliche Bestätigung zu erhalten, indem sie sich einen Mann …

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Lintschi war mit ihren Bemühungen um die Verbesserung ihres Aussehens durchaus zufrieden, wie sie mit einem abschließenden Blick in den Spiegel in ihrem kleinen, aber feinen Hotelzimmer, das sie sofort nach der Ankunft in Paris bezogen hatte, feststellte. Das Kleid schmeichelte ihrer Figur und ließ ihr ausladendes Dekolleté zur Geltung kommen, ohne anzüglich zu wirken. …

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Mit der Zeit und dem Abstand verblasste die Erinnerung an die Frauen mit den Kopftüchern in Tschanigraben, ebenso wie ihr „da sei der Herrgott vor“, während Lintschi sich immer öfter der Lektüre der sog. Groschenromane hingab. Als erst war sie skeptisch gewesen. „Das hat doch nichts mit dem Leben zu tun“, doch als sie sich …

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Nachdem sie im kleinen burgenländischen Tschanigraben geboren wurde, tauchte die Frage nach dem Taufnamen auf. Jedes Kind brauchte einen Taufnamen. So ist es die Regel. Nicht einen Vornamen, sondern einen Taufnamen. Damals war es noch so, dass man nicht so mir nichts, Dir nichts einen Namen geben konnte, wie es eben so beliebt, womöglich noch …

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Ruhig und leise bist Du, sanft und einfühlsam. So war mein erster Eindruck von Dir, und auch noch der zweite und viele weitere. Eine jener Frauen, die nur allzuleicht übersehen werden, nicht nur, in ihrer physischen Erscheinung, sondern auch in ihren Wünschen. Sie halten sich gerne im Hintergrund. Am besten noch abgeschirmt von einem Mann. …

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Es gibt Menschen, deren Einsatz und Leistung für sich selbst sprechen oder sprechen sollten. Das Problem, mit dem Sich-selbst-Sprechen ist, dass man sich dazu den Einsatz und die Leistung selbst ansehen muss. Und das tun die wenigsten. Sie wissen zwar, es ist getan, aber wie und mit welchem Aufwand, das interessiert sie schon nicht mehr. …

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„Sabrina war also Geschäftsfrau geworden und Sarah Künstlerin. So hatten sie ihren Weg gefunden, und waren ihn gegangen, wohl jede auf die ihre eigene Weise, aber sie hatten eines darin gemeinsam, die Konsequenz und das Durchhaltevermögen. Sabrina ist die Frau der Zahlen, Sarah die der Bilder und Farben. Niemals, so mein Eindruck, sahen sie zurück …

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