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Life is too short for boring stories

Der Großteil der Menschen ist sich einig, wir bleiben brav zu Hause, so weit es möglich ist, fahren die Sozialkontakte auf ein Minimum herunter, weil es logisch ist, dass einer Krankheit, die durch direkte Kontakte übertragen wird, am einfachsten dadurch Einhalt geboten wird, indem man eben jene unterlässt. Und wenn man niemanden treffen soll, dann …

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Die Wissenschaftlerin in Grete war sofort Feuer und Flamme, auch wenn ihr nicht gefiel, was sie zu lesen bekam. „Liebe Grete“, las sie Gregors Nachricht, „Es ist sehr löblich von Dir, dass Du Dich für mich einsetzen möchtest, aber ich will das nicht und kann es auch nicht zulassen. Ich bin, so wie ich jetzt …

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Grete hatte sich viele Szenarien ausgemalt, von einer Verstümmelung bis zu einem schrecklichen Ekzem, das Gregor über Nacht überfallen hatte. Doch, was sie tatsächlich sah, das übertraf ihre kühnsten Vorstellungen. Nichts hatte darauf hingewiesen, nichts sie darauf vorbereitet, was sie zu sehen bekam. Der Schrei steckte in ihrer Kehle und wollte sich unbedingt Bahn brechen, …

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Zunächst jedoch schickte Grete ihre Eltern weg. Nicht nur, damit sie ihren Trick nicht verriet, sondern weil sie zunächst ungestört schauen wollte, was los war. Und es musste etwas Gravierendes sein, denn alles, was sie dem Herrn Prokuristen ins Gesicht geschleudert hatte, entsprach der Wahrheit. Während sie mit dem Werkzeug an dem Schloss hantierte, das …

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Ganz sanft berührte Ontos Schnabel das Gefieder von Logos. Ich hielt sie, spürte das Blut, aber auch die Wärme ihres Körpers und plötzlich wurde ich mir bewusst, dass ihr Herz schlug. Ganz schwach nur, aber eindeutig. Das war es, was Onto mir sagen wollte. Ich musste mich beeilen. So schnell ich konnte ging ich zurück …

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Onto kam und ging, wie es ihm gefiel. Manchmal flog er auf unseren Spaziergängen ein Stück mit und verschwand wieder. Es war schön ihn zu beobachten, in seiner Kraft und Freude, die das junge Leben schenkt. In welcher Intensität war er doch dem Leben verbunden, kostete, schöpfte es aus, ohne dass dessen Strom je weniger …

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Man gewöhnt sich. Onto war ein Teil unserer kleinen Familie geworden, denn wir hatten uns vertraut gemacht, einander kennengelernt und angenommen in unserem jeweiligen So-Sein. „So wie Du bist“, sagte ich zu mir, um sofort zu ergänzen, „und wirst. In dem, in dem Du beständig bist und in dem, in dem Du wächst, so nehme …

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Rabe Onto fühlte sich bei uns wohl und zu Hause, soweit ich mir als Mensch anmaßen kann, dies beurteilen zu können. Es hatte gar nicht lange gedauert, bis sich feste Strukturen etabliert hatten. Und warum sollte man nicht wiederholen, was sich bewährt hat. Das schenkt dem Leben eine gewisse Verlässlichkeit inmitten der Unwägbarkeiten. Fatal wird …

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Rabe Onto, wie er von uns genannt wurde, hatte sich eingelebt. Er nahm sein Schicksal, vorübergehend nicht fliegen zu können, mit bewunderungswürdiger Gleichmut, hin. Immerhin konnte er noch gehen. Das tat er. Neugierig und wissbegierig, wie intelligente Lebewesen nun mal sind, erkundete er die Umgebung, untersuchte verschiedenste Materialien auf deren Belastbarkeit, bevorzugt mit dem Schnabel, …

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