Literatursnacks: Lesespaß für Zwischendurch

Bücher – Novels4u Geschichten

Literatur-Snacks sind kleine Büchlein mit max. 40 Seiten in der Größe 15 x 11 cm, so dass sie in jede Tasche passen. Jeder von ihnen enthält eine in sich abgeschlossene Geschichte, wenn einen einmal der literarische Heißhunger überfällt. Im Augenblick gibt es zwei, aber keine Sorge, die nächsten sind schon in Arbeit.

Ein Hexenkessel, aus dem Dampf aufsteigt, eine Kerze und ein aufgeschlagenes Buch, das Buchcover von "12 Apostel" mit dem Anarchiezeichen.
Literatur-Snack „12 Apostel“ von Daniela Noitz

Die 12 Apostel: Ein konspiratives Treffen in Irland

Eine Ausstellung gab den Ausschlag. Zwölf Bilder, die zwölf Protagonist*innen, späterhin die 12 Apostel, der linken Szene, die jede kennt, darstellen. Namentlich handelt es sich um
Michael Alexandrowitsch Bakunin
Pjotr Alexejewitsch Kropotkin
Friedrich Engels
Karl Marx
Vladimir Iljitsch Lenin
Leo Trotzki (Lew Davidowitsch Bronstein)
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Fidel Castro
Ernesto Che Guevara
Ho Chi Minh und
Mao Zedong.
Aufgabe war es, eine Geschichte dazu zu schreiben. Daraus entstand jene über ein konspiratives, imaginäres Treffen in Irland.

Die 12 Apostel, politisch gesehen
Die 12 Apostel, in Anlehnung an die Herren rund um Jesus, sind bekannte Persönlichkeiten der Politikgeschichte. Was sie eint ist der Wunsch nach einer besseren Welt für alle. Seien es nun Anarchisten, Kommunisten, Sozialisten etc. Manche von ihnen wirken bis heute. So kennen wir den Trotzkismus, gebildet von den Anhängern Leo Trotzkis, den Marxismus auf Grundlage der Werke von Karl Marx und Friedrlich Engels, den Leninismus. Die anderen haben es nicht zu einem eigenen -ismus gebracht, aber ihr Leben, Wirken und ihre Werke sind präsent, werden gelesen und rezipiert. In vielen Gedanken finden sich Überschneidungen, aber es gibt auch gravierende Unterschiede.

Ein Gedankenexperiment in Irland
Diese Geschichte, so fiktional sie auch sein mag, nimmt sich auf humorvolle Weise der Frage an, wie diese 12 Menschen wohl miteinander reden würden. Könnten sie einen gemeinsamen Nenner finden und sich gegenseitig unterstützen oder sind die Differenzen doch zu groß? Dabei sind sie auf der Suche nach einer Gallionsfigur für ihre Arbeit. Im Laufe der Diskussion stellt sich heraus, dass Karl Marx schon eine entsprechende Person ins Auge gefasst hat. Wird diese nun zum Aushängeschild der Bewegung der 12 oder kommt es doch ganz anders als gedacht.

Eine heitere, kleine Geschichte, die auch die eine oder andere Schwäche der historischen Persönlichkeiten auf die Schaufel nimmt. Mit allem Respekt für ihren Einsatz, darf doch auch immer ein kleines Augenzwinkern dabei sein.

Hier kannst Du „Die 12. Apostel“ kaufen.

Ein Hexenkessel mit Dampf, ein aufgeschlagenes Buch, eine brennende Kerze, Cover von "Die Stille der Niemandsländer" und rotem Stacheldraht

Die Stille der Niemandsländer

Die Stille der Niemandsländer ist die Stille der Leblosigkeit, nicht des Todes. Der Tod hat seine eigene Melodie, die Leblosigkeit nicht. Sie herrscht, wo das Leben verdrängt wird, zwischen Zäunen, die gezogen werden, um das Land zu verteidigen, das gestohlen wurde, zwischen Menschen, die eigentlich einander zugewandt sein sollten, in Menschen, die sich dem Leben und der Lebendigkeit verweigern.

Die Stille der Niemandsländer historisch
Doch wie ist es so weit gekommen? Haben wir nicht alles dafür getan, uns einander anzunähern, die Welt zu einen? Die französische Revolution brachte die Neuerung der Menschenrechte. Doch was blieb davon? Karl Marx und Friedrich Engels malten im Kommunistischen Manifest das Bild eines Gespenstes, das in Europa umgeht, das Gespenst des Kommunismus. Sie meinten noch, in ihrer Zukunftshoffnung, dass es nicht mehr zu vertreiben wäre und die Befreiung der Unterdrückten kurz bevor stünde. Was gibt es noch?

Der Sieg des Kapitalismus
Mit dem Sieg des Kapitalismus, der bereits hunderte Millionen Tote forderte und nach wie vor dafür sorgt, dass 800.000.000 Menschen auf der Welt hungern müssen, machte die Unterdrückung unsichtbar. Und wo sie sichtbar wird, ist sie nicht mehr als ein Achselzucken wert. Denn die Unterdrückten wären selbst schuld. Armut und Hunger führt zu Krieg. Der eigentliche Kriegstreiber sind all die geldgeilen Menschen, die davon profitieren. So lange der Kapitalismus in der heutigen Form exisitiert, wird es Krieg geben, denn Waffen werden erzeugt, müssen verkauft werden und somit eingesetzt. Das Leben ist nichts wert. Der Tod schon.

Sollten wir hier Schluss machen und es lassen wie es ist, weil man eh nichts machen kann? Zum Schluss steht mein Gedicht „Frieden“, denn ja, es ist möglich, ein gelungenes Miteinander, wie es der Friede ausdrückt. Es ist möglich, die Lebendigkeit wiederzubekommen. Auch das Lachen. Was dafür notwendig ist, habe ich in diesem Gedicht zusammengefasst. Es wäre nicht schwer. Man muss es nur wollen.

Hier kannst Du „Die Stille der Niemandsländer“ kaufen.

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