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Life is too short for boring stories

Einfach sein, leben, nichts weiter. Kann es denn sein, einfach zu leben und sonst nichts. Die unterste Reihe des Kartenhauses. Eines neben dem anderen. Kein Ballast von oben. Die unteren Reihen müssen die oberen nicht stützen, weil es keine gibt. Einfach sein, in den Bedürfnissen, aber nicht in der Bedürftigkeit. Wohlfühlen, was braucht es dazu? …

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Es war am frühen Morgen, da fanden wir sie, ein kleines, weißes Wollknäuel mit kurzen, graugesprenkelten Ohren, das im Gras saß und nicht weglief. Ein Kaninchen. Aber warum lief sie nicht weg? Warum versuchte sie nicht einmal wegzulaufen? Nach Kaninchenart. Vorsichtig hoben wir sie auf. Sie lebte. Ganz eindeutig, doch das Näschen war blutrot und …

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Ich stehe am Spielfeldrand, im Dunklen, in der Kälte. Grell wird der Platz von der Flutlichtanlage erleuchtet. Nicht mehr als zehn Menschen, die das Spiel verfolgen. Freunde, Verwandte, Bekannte in erster Linie, denn hier spielen die Frauen Fußball. Das Schicksal einer Randsportart. Wobei Fußball selbst alles andere als am Rand angesiedelt ist. So lange er …

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Es war zu jener Zeit im Jahr, da der Winter schon in den letzten Zügen lag, der Frühling allerdings noch in den Windeln, da die Tage bereits länger, aber die Nächte noch kalt waren. Weitab jenes Teiles der Welt, den man im weitesten Sinne als zivilisiert bezeichnen möchte, mitten in einer sanften, bergigen Landschaft, hatten …

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Wir sind ausgegangen ohne um ein Ankommen zu ringen. Es geschieht. Selbst oder gerade weil das Ankommen dort sein wird, wovon wir ausgingen. Es wird nicht als Ziel deklariert, weil wir die Sphäre des Erringen-müssens, um fast jeden Preis zumeist, hinter uns gelassen haben. Es gilt den Weg zu gehen. Von jenem Punkt zu einem …

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Sobald längere Wärmeperioden den Frühling ankündigen geht es los. Ich merke, dass der Frühling kommt, nicht am Wetter, sondern an dem herrlichen Empfang, den ich ab nun an vielen Morgen bereitet bekomme. „Denn“, so singt Reinhard May in einer Abwandlung des wohlbekannten Liedes, „irgendein Depp mäht irgendwo immer.“ Nicht, dass ich etwas gegen das Mähen …

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