Dies ist der erste Teil einer epischen Serie. Verfolge das Abenteuer weiter!
Der Versuch eine Liste der Tiere zusammenzustellen, die wir für uns ausnutzen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und dennoch beeindruckend lange.
- Mäuse: Als Futtertiere für seltsame Menschen, die Schlangen etc. als Haustiere halten, als Versuchstiere für unnütze Experimente z.B. für den forcierten Schwimmtest, bei dem erprobt wird, wie lange eine Maus schwimmt, bis sie aufgibt, um zu sehen, ob sie depressiv ist.
- Fische: Natürlich, um sie zu essen, viele davon herangezüchtet in Aquakulturen, vollgepumpt mit Antibiotika, aber auch für Experimente, als Haustiere, eingesperrt in kleinen Aquarien, oftmals qualgezüchtet, weil es so lustig aussieht, wenn sie z.B. nicht ordentlich schwimmen können. Gezüchtet, um als Futtertiere für andere Fische in Gefangenschaft zu dienen. Nicht zu vergessen den Laich für den Kaviar, für den Fischweibchen grausamst entleert werden. Die Fangmethoden auf den Weltmeeren werden immer perfider und grausamer. Viele Tiere, die nicht gefangen werden sollen, sterben trotzdem in den Netzen oder an den Netzen, die einfach so im Meer entsorgt werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.
- Delphine: Für die großartigen Shows in sog. Delphinarien zur Bespaßung der Besucher*innen. Die Tiere leiden so sehr in ihren engen Gefängnissen, dass manche sogar Suizid begehen. Delphine werden darüber hinaus auch für militärische Zwecke eingesetzt.
- Ratten: GroĂźteils immer noch fĂĽr Experimente z.B. fĂĽr den Test eines fast 50 Jahre auf dem Markt befindlichen Schmerzmittels fĂĽr die Anwendung bei chronischen Schmerzen. NatĂĽrlich auch als Haus- und Futtertiere.
- Meerschweinchen: NatĂĽrlich auch fĂĽr Experimente, gelten aber auch als essbar in manchen Regionen und beglĂĽcken manch desinteressierten Menschennachwuchs.
- Schlangen: Ebenfalls als Haustiere gehalten, aber auch fĂĽr das ĂĽberaus wichtige Schlangenleder, denn Schlangenlederaccessoires gelten immer noch als Prestigeobjekte.
- Krokodile: Auch Krokodile werden auf Farmen gehalten, also in Intensivtierhaltung und für ihr Leder grausamst getötet. Aber wer braucht sie nicht, die Armbanduhr mit den Krokolederband oder die Schuhe aus diesem Material.
- Meeresfrüchte: Ein äußerst missverständlicher Ausdruck für fühlende Lebewesen. Es sind keine Früchte.
- Hummer: In Reusen gefangen, mit zugebundenen Scheren auf tagelangem Transport, bevor sie fĂĽr den noblen Gaumen lebendig in heiĂźes Wasser geworfen werden.
- Haie: Immer noch eine Delikatesse, die Haifischflossen. Zu diesem Behufe werden Haie gefangen, die Flossen abgeschnitten und wieder ins Meer geschmissen, wo sie elend verenden.
- Wale: Der Walfang wird nach wie vor von einigen Ländern durchgeführt, bei dem viele dieser großen Tiere aus Spaß an der Freud, man nennt es auch Tradition, hingemetzelt werden.
- Robben: Bereits vor einigen Jahrzehnten wurden Proteste laut gegen das massenhafte Abschlachten von Robbenbabies fĂĽr Pelz. Dennoch geschieht es immer noch und ist nach wie vor nicht verboten.
- Schnecken: Selbst Schnecken gelten mittlerweile als Delikatesse und werden gezĂĽchtet.
- Frösche und andere Amphibien: Nicht nur im hauseigenen Teich findet man sie, sondern auch in den Versuchslaboren. Wer kennt ihn nicht, den großartigen Versuch in der Schule, bei dem Strom durch den Körper des Tieres geleitet wird. Da kann man auf einen großen Lernerfolg hoffen, zumindest das, dass Grausamkeit gegenüber Tieren ok ist. Schließlich sollen die Kinder aufs wahre Leben vorbereitet werden. Und natürlich dürfen auch diese nicht in der breiten Palette an Tierleidprodukten auf den Tellern fehlen.
- Vögel: Wie schön ist es doch, einen kleinen Käfig mit einem hübsch singenden Vogel zu Hause stehen zu haben. Frisch aus dem Zoofachhandel als Wohltat für die Seele. Also die menschliche. Doch nicht nur kleine Vögel, auch große wie Papageien, Aras bis zu Greifvögel fallen der Habsucht des Menschen zum Opfer. In entsprechenden Zoos, flugunfähig gemacht, lebensunfähig. Für den Abschuss durch Lustmörder, auch auf viele Arten, die gefährdet sind. Nimmt den Anspruch der Hege und Pflege ernst, ist es völlig sinnlos, Eichelhäher, Ringeltauben, Raben etc. zu schießen. Es geht ums Töten und nichts sonst.
- Singvögel: Ein spezielles Gebiet ist der Singvogelfang, der im Salzkammergut in Österreich noch immer als Tradition gesehen wird, bei der Vögel grausamst gefangen, gehalten und bei Schauen gezeigt werden. Die, die nicht schön genug dafür sind, werden eliminiert.
- Tauben: Ja, Tauben sind auch Vögel. Ich nehme sie trotzdem explizit heraus, weil sie auch in besonders perfider Weise vernutzt und verstoßen werden. Unsere verwilderten Stadttauben (nicht zu verwechseln mit echten Wildtauben) sind verstoßene Haustiere. Früher galten sie als Huhn des kleinen „Mannes“, ein billiges Essen. Nach wie vor gibt es die Zucht, sei es für Wettbewerbe, so damit gearbeitet wird, dass die Tauben so schnell wie möglich zu ihrer Familie zurückwollen. Daneben die sog. Hochzeitstauben, die nach dem Losfliegen meist elend zugrunde gehen und sogar Qualzuchten gibt es bei Tauben, wegen der Ästhetik wäre es.
Fortgesetzt im nächsten Teil. Da gibt es noch sehr viele …

