novels4u.com

Life is too short for boring stories

Hans im Glück, das war der Bursche, der – nach den Gebrüdern Grimm – am Ende seiner Lehrzeit als Lohn einen kindskopf großen Klumpen Gold erhielt. Damit machte er sich auf die Reise zu seiner Mutter, während dieser er das Gold in ein Pferd, das Pferd in eine Kuh, die Kuh in ein Schwein, das …

weiterlesen

„Meine liebe Luise“, begann er, in gewohnt sachlichem Ton, der ihm eigentümlich war, so wie der tadellos sitzende Anzug im dezenten Grau oder Dunkelgrau und die stets blank geputzten schwarzen Schuhe. Niemals versäumte er es, pünktlich um 17.00 Uhr die braunen Tagschuhe gegen die schwarzen Abendschuhe zu tauschen, wobei er – nur nebenbei bemerkt – …

weiterlesen

„My dear Luise,“ he began, in the usual businesslike tone that was peculiar to him, like the perfectly fitting suit in subtle gray or dark gray and the always shiny black shoes. He never failed to swap the brown day shoes for the black evening shoes at 5 p.m. punctually, although – just incidentally – …

weiterlesen

He: Sorry, is this chair free?She: (looks up from her newspaper in amazement) Yes, like many others. (And points meaningfully to the almost empty coffee house)He: But that’s the nicest chair in the whole café.She: (looks closely at the chair but apparently cannot tell the difference) Why?He: What why?She: I can’t see that there is …

weiterlesen

Er: Entschuldigung, ist der Stuhl hier frei?Sie: (schaut verwundert von ihrer Zeitung auf) Ja, so wie viele andere auch. (Und weist bedeutungsvoll auf das fast leere Kaffeehaus)Er: Aber das ist der schönste Stuhl im ganzen Café.Sie: (sieht den Stuhl genau an vermag aber offenbar keinen Unterschied feststellen) Warum?Er: Was warum?Sie: Ich kann nicht sehen, dass …

weiterlesen

Pack the suitcasesmooths the ceilings,dust the chest of drawers,cut the last ribbon,puts his hat on his head,holds the suitcase on the right,left the doorknob,force to look to close,one more lookstanding in the open door,Light floods the room,Silence in the rough version,unplugged, uncensored,ready to go,Dust swirlsin the last rayof the sinking,the curtain pushed aside,let it stayWalls …

weiterlesen

Packt den Koffer,streicht die Decken glatt,entstaubt die Kommode,zerschneidet das letzte Band,setzt den Hut auf den Kopf,fasst rechts den Koffer,links den Türknauf,erzwingt hinzusehen,um zu schließen,noch ein Blick,stehend in der offenen Tür,Licht durchflutet den Raum,Stille in der Rohfassung,unplugged, unzensiert,bereit zu gehen,Staub wirbeltim letzten Strahldes Untergehenden,der Vorhang zur Seite geschoben,lassen, bleiben lassen,Wände schlucken das Echo,die letzte Chance sowieso,unleugbar …

weiterlesen

„Du bist eine kleine Rosine. Du siehst aus, als wärst Du sehr süß, aber kalt.“ „Ich bin keine Rosine. Ich bin eine Weintraube.“ „Kleine, verschrumpelte Weintrauben nennt man nun mal Rosinen. So ist es Brauch im ganzen Lande, landauf, landab. Frag wen Du willst. Jeder wird sagen, dass Du eine Rosine bist.“ „Eine Rosine wäre …

weiterlesen

„Ich hatte letzte Nacht einen Traum, aber ich bin mir nicht sicher ob es ein Traum war.“ „Wie kann man sich nicht sicher sein ob es ein Traum war? Du hast geschlafen und erlebtest etwas, was nicht real geschah. Das ist wohl ein Traum.“ „Woher soll ich das wissen ob ich schlafe, wenn ich schlafe. …

weiterlesen

„I had a dream last night, but I’m not sure if it was a dream.“ “How can you not be sure if it was a dream? You slept and experienced something that didn’t actually happen. That is probably a dream.“ „How should I know if I’m sleeping when I’m sleeping. There is something soulless and …

weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: