Es gibt so viele Möglichkeiten oder traditionelle Gelegenheit im Jahr, sich neu zu orientieren. Montage sind da sehr beliebt, denn es ist eine neue Woche, eine neue Chance. Oder der erste Tag eines Monats. Auch nicht schlecht. Da hat man auch immer eine Möglichkeit. Aber am beliebtesten für diese guten Vorsätze ist Silvester. Was will man nur alles im Neuen Jahr anders machen. Diese Vorsätze sind allerdings nur allzu schnell vergessen.
Aber was wäre, wenn es etwas gäbe, was von der Dauer überschaubar ist, also nicht gleich für ein Jahr angelegt ist, sondern für ein Monat, also in dem Fall, nachdem es sich um den Januar handelt, für 31. Tage? Was, wenn Du durch die Zeit der Umstellung bestens betreut werden würdest, ja im Vorhinein schon tolle Informationen und Unterlagen erhältst?
Konkret geht es um den „Veganuary“, eine Wortschöpfung aus Vegan und January, also vegan durch den Januar. Es ist so einfach. Man meldet sich an und bekommt zur Begrüßung ein übersichtliches Kochbuch mit veganen Gerichten von Spitzenköchen. Darüber hinaus gibt es ein Starterkid mit Grundinformationen. Nun gibt es jeden Tag, vom 01. bis zum 31. Januar zusätzliche Informationen und Tipps. Und damit es auch niemand falsch versteht: Das sind Vorschläge, Angebote und kein Zwang. Man kann, man muss nicht. Aber was ist überzeugender, als das eigene Erleben? Ich kenne viele vegan lebende Menschen, die sagen, es wäre die beste Entscheidung ihres Lebens gewesen. Sie erzählen, wie viel besser es ihnen nach der Umstellung ging und nach wie vor geht. Das ist motivierend und zeigt, dass jede und jeder es kann, wenn man will. Aber eine fremde Erzählung ist eines, es selbst erlebt zu haben, etwas anderes. Deshalb mein Vorschlag, probiert es doch einfach einmal aus, lasst Euch die köstlichen veganen Speisen schmecken, hört auf Euren Körper und nicht auf die Unkenrufe aus Eurer Umgebung, die ganz bestimmt kommen.
Letztes Jahr haben 2.000.000 Menschen am Veganuary teilgenommen und der Großteil sah es als positive Erfahrung. Viele von diesen Menschen fragten sich am Ende des Monats, warum sie eigentlich nicht dabei blieben. Nachdem sie nichts fanden, was dagegen sprach, machten sie einfach weiter.
Du meinst, es ist schwierig, weil die Familie und die Freund*innen und die Kolleg*innen das nicht verstehen würden? Dann hol Dir Zuspruch in den diversen veganen Gemeinschaften. Es gibt mittlerweile viele Gruppen, egal ob online oder offline. Fast alle, die nicht in einer veganen Familie aufwuchsen, kennen diese Probleme und unterstützen Dich gerne. Wir freuen uns über jede und jeden, die ernsthaft daran interessiert sind, ihre Lebensweise auf so weit wie möglich leidfrei umzustellen. Vor allem grassieren viele haarsträubende Geschichten in den diversen sozialen Medien über Veganer*innen und vegane Ernährung. Ob das stimmt oder nicht kannst Du auch selbst herausfinden, denn Du wirst sehen, dass vieles einfach falsch ist. Das kannst Du selbst entdecken. Was auch immer für Motive hinter der Diskriminierung von vegan lebenden Menschen steckt, es sollte niemanden davon abhalten diese Möglichkeit zu nutzen.
Und ganz wichtig: Du musst nicht genau am 01. Januar damit beginnen, es geht auch noch an den folgenden Tagen. Also es gilt nicht zu sagen, tja, jetzt ist der erste vorbei, jetzt muss ich auf das nächste Jahr warten. Ganz und gar nicht, denn es ist nie zu spät das Richtige zu tun.
Erzählt mir auch gerne von Euren Erfahrungen mit Eurem persönlichen Veganuary, entweder hier in den Kommentaren oder schreibt mir eine E-Mail an hello@novels4u.com.
Ich sage Danke, an alle, die nun neugierig sind und mitmachen, danke im Namen unserer nicht-menschlichen Mitgeschöpfe, unserer menschlichen Mitgeschöpfe und unserer Umwelt.

