


Als Du mich hochhobst, so unvermittelt und überraschend, da war es, dass ich nicht wusste, wie ich sollte, im ersten Moment. War ich doch ausgeliefert. Eigentlich. Ohne Ausweg, musste ich bleiben. Mein erster Impuls war, wieder hinunterzuwollen. So wie ich es gewohnt war, wie ich es immer kannte. Wollte ich doch niemals so etwa erleben,…
Der Dia.log der Einheit, Ganzheitlichkeit, von Leib und Seele, der das Getrennt-sein noch nicht kennt, im Raum des vorsprachlichen, unartikulierten Wortes, wird gebrochen, indem wir sprechen lernen. Ganz natürlich, ganz menschlich, gehen wir in die Gebrochenheit und erachten es als Fortschritt. Was ja wohl auch seine Berechtigung hat, wenn man die Möglichkeit hat schnell und…
Mein Nachbar, ein ambitionierter Wildbiologe, war bei mir, um mir, wie er meinte, eine haarsträubende Geschichte zu erzählen, was durchaus nicht übertrieben war. Es begann damit, dass Justus, sein zahmer Rabe, den er aufgezogen hatte, nicht mehr nach Hause zurückkehrte.„Das kam mir bereits merkwürdig vor, denn er kommt immer zurück oder besser, kam immer zurück,…
Es war wie ein Überfall. Hatte am Vormittag noch die Sonne geschienen, ohne jedes Hindernis die Welt erhellt, so dass sie den Blick weit schweifen lassen konnten. Ruhig und gelassen lag sie da, die Umgebung, die in ihren Augen die Welt war, oder zumindest der Teil der Welt, in dem sie sich mittlerweile heimisch fühlten,…
Dieser Satz, der dann als „Bread and Roses“ Eingang fand in ein Gedicht von James Oppenheim, stammt aus einer Rede der New Yorker Gewerkschafterin Rose Schneidermann, die sie während eines Streiks der Textilarbeiter*innen hielt, der als der Lawrence-Streik in die Geschichte einging, als ein Beispiel für die Überwindung von tiefgreifenden Gräben, zwischen Rassen, Geschlechtern und…
Lina wuchs in einer Familie auf, in der jede mit den Händen arbeitete. Sie hatten eine kleine Landwirtschaft, mit Gemüse, Obst und Kartoffeln. Die Mutter legte, kochte ein und verkaufte diese Dinge am Markt. Der Vater war Tischler und Drechsler. Es gab immer etwas zu reparieren. Nein, reich wurde man nicht davon, aber es war…
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das ist schön 🙂