Homosapiensische Paarungsmerkwürdigkeiten Daniela Noitz Roman
€18,00
Frau N. war in Sachen Liebe ein Reinfall. Mittlerweile war sie 35 Jahre alt und immer noch ohne Mann. Es schien sich auch kein passender zu finden, bis zu dem Tag, an dem Herr S. in die Wohnung unter ihr zog. Als sie ihn zum ersten Mal zu Gesicht bekam, beschloss sie, der musste es sein, koste es, was es wolle. So investierte sie in Strümpfe, die sich zu ihrem Leidwesen als sehr fragil erwiesen und vor allem in diese heißen, roten, hochhackigen Schuhe. Derart bewaffnet trat sie den Kampf an, an dessen Ende ein Antrag und ein Ring stehen mussten. Eher würde sie nicht aufgeben. Frau N. nahm ihr Opfer direkt ins Visier und bot alle ihr Verführungs- und Entführungskünste auf, um Herrn S. davon zu überzeugen, dass sie zusammen gehörten, weil er schließlich ein Mann war und sie eine Frau. Herr S. erweist sich als äußerst behäbig, nicht nur, was die körperliche Beweglichkeit betraf, sondern auch die geistige, doch Frau N. führte den Kampf unbeirrt fort. Ob sie ihn gewann?
Beschreibung
Frau N ist schon 35 und immer noch ohne Mann. Bisher war sie, was die Liebe betrifft, ein Reinfall. Manchmal auch ein Hinfall. Nachdem sie ihre Amtionen doch noch einen Mann zu ergattern beinahe aufgegeben hat und sich stattdessen mit imaginären, frauenverstehenden und -tragenden Personen wie Nosferatu, King Kong, Dracula oder Frankenstein begnügt hat, nimmt sie nun ein neues Opfer ins Visier: Herrn S, der im Stock unter ihr eingezogen ist und sich als wohlgenährt erweist. Sie nimmt sich fest vor, er muss es sein und kein anderer.
Anbahnung zu Paarungsmerkwürdigkeiten
Frau N hat ein Ziel vor Augen, die Eroberung von Herrn S. Doch sie hat keinen Plan, zumindest keinen direkten. Sie weiß nur, sie muss sich entsprechend herrichten, um von ihm bemerkt zu werden. Zumindest in ihre weiblichen Logik. Also bestückt sie sich mit hochhackigen, knallroten Schuhen, feinen Seidenstrümpfen und einem hübschen Kleid. Dieses betont ihre weibliche Figur vorzüglich. Zart von Wuchs, aber mit entsprechend ansprechenden weiblichen Attributen und Rundungen ausgestattet, nimmt sie den Versuch zur Anbahnung einer Begegnung auf. Diese soll in jene Paarung münden soll, die mit so vielen Merkwürdigkeiten umrankt ist.
Alles beginnt mit dem Eintreffen des Herrn S im Stiegenhaus, das sie sofort bemerkt, denn er schnauft auch laut genug die Treppe herauf. Bestückt mit einer schweren Bierflasche. Drei Orangen, die sie ihm – natürlich völlig unabsichtlich – vor die Füße rollen lässt, sollen dazu führen, ein Gespräch zu beginnen. Bereits bei diesem ersten Zusammentreffen wird deutlich, dass Herr S nicht unbedingt überreich mit mentalen Fähigkeiten bestückt wurde. Dennoch findet er auch Gefallen an einer weiblichen Partnerin, allerdings aus ganz anderen Gründen als Frau N sich diesen wünscht. Wie sich zeigen wird. Es gelingt ihr, ihn zu einem Stell-Dich-ein in ihrer Wohnung zu überreden, das allerdings ganz anders ausfällt, als Frau N es sich gedacht hat.
Ein heiter beschwingter, kurzweiliger Roman über die Merkwürdigkeiten des Paarungsverhaltens des Homo Sapiens, als „Homosapiensische Paarungsmerkwürdigkeiten“.
Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 0,179 kg |
|---|---|
| Größe | 21 × 18 × 1 cm |












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