Aktivismus

Aktivismus – Novels4u Geschichten

Seit ca. zehn Jahren bin ich als Tierrechtsaktivistin tätig beim VGT. Der VGT, der Verein gegen Tierfabriken, ist der einzige Verein in Österreich, der jede Woche in allen Bundesländern Kundgebungen abhält und auf das Leid der Tiere aufmerksam macht. Der Hintergedanke ist die Bewusstwerdung der Vernutzung unserer Mitgeschöpfe in unserer Gesellschaft. Aber war es wirklich in allen Bundesländern Österreichs? Nein, in Niederösterreich und Burgenland gab es keine eigene Gruppe. Meine ersten Gehversuche machte ich im Jahr 2017, in dem ich zum Thema Gatterjagd, damit begann eigene Kundgebungen zu veranstalten. Aber erst im Jahr 2018 begann ich tatsächlich. In Wr. Neustadt fand diese statt. Seitdem hat sich unser Aktionsraum immer mehr ausgebreitet. Nunmehr gibt es regelmäßige Kundgebungen in Wr. Neustadt, Mödling, Baden und Eisenstadt. Darüber hinaus konnten eigene Gruppen in Mistelbach und Gmünd gegründet werden. Außerdem unternahmen wir auch schon Versuche in Oberwart, St. Pölten, Tulln, Bruck an der Leitha, Fischamend, Schwechat, Perchtoldsdorf und Laxenburg.
Im Jahr 2023 war ich zum ersten Mal bei einem Stand beim legendären Volksstimmefest dabei, was mich dazu veranlasste, mich näher mit der politischen Seite des Tierrechtsaktivismus zu beschäftigen. Tolle Informationen fand ich auf der Seite „Bündnis Marxismus und Tierbefreiung“. Seitdem ist der dezidiert politische Aktivismus mit auf meiner Agenda. Deshalb habe ich mich auch der PdA, der Partei der Arbeit, angenähert. Deshalb werden auch Termine von dieser hier aufscheinen.
Wenn Du Lust hast, Dich ebenfalls zu engagieren, dann schreib mir oder komm zu einem der unten angeführten Termine.
Um Dir ein Bild zu machen, habe ich etliche Bilder von vergangenen Kundgebungen angehängt. Je mehr wir sind, desto stärker sind wir und können dementsprechend mehr bewegen.

Termine:

Podiumsdiskussion
Do., 26. Februar 2026, 18.30 Uhr
„Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung“
Max-Winter-Platz 23, 1020 Wien

signal | Daniela Noitz Bücher und Lesungen

☝️ Dass wir mit der Massentierhaltung nicht so weitermachen können wie bisher, findet eine überwiegende Mehrheit der österreichischen Bevölkerung.

Doch muss eine gerechte Zukunft nicht doch auch noch weiter gehen? Wie erreichen wir „Tierbefreiung“?
Brauchen wir eine sozialistische Gesellschaft, die von Räten gelenkt wird, oder lässt sich auch unsere heutige Demokratie so umgestalten, dass für alle Menschen und andere Tiere ein berechtigtes Dasein als Individuen gewährleistet wird?

KZ-Verband Wien:
Do., 31. Juli 2025, 17..00 Uhr
Kundgebung „Finger weg vom Peršmanhof“
Innenministerium, 1010 Wien, Herrengasse 7

Kommt zur Kundgebung „Finger weg vom Peršmanhof“ vom @kz_verband_wien am 31.7. (Donnerstag) um 17 Uhr vorm Innenministerium (Herrengasse 7). Zusammen erheben wir unsere antifaschistischen Stimmen gegen den skandalösen Einsatz der Polizei am #Peršmanhof

Die Kundgebung setzt sich für folgende Ziele ein:
1.  Antifaschismus ist keine Straftat und darf es auch nicht werden!
2.  Umfassende, unabhängige Aufklärung des Einsatzes!
3.  Disziplinarrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen!
4. Entschuldigung von den Behörden bei den Betroffenen und Nachfahren der Verfolgten!
5. Zeithistorische Schulung der Exekutive
6. Finanzielle Absicherung des Museums

Unter https://kz-verband-wien.at/veranstaltung/persman/ findet ihr den vollständigen Aufruftext

Highlights der vergangenen Jahre:

VGT NÖ:
Sa., 24. Mai 2025, 10.00 bis 13.00 Uhr
Kundgebung Mödling
2340 Mödling, Kaiserin Elisabeth Str. 1

Wir werden mal wieder grundlegend belogen!
So behauptet die ÖVP, dass der Vollspaltenboden mit 2034 endet. Dabei ist es schlicht nicht wahr. Es endet der unstrukturierte Vollspaltenboden und soll durch den sog. strukturierten ersetzt werden, der nichts weiter vorzuweisen hat, als 10% mehr Platz für die Tiere und 50% weniger Spalten auf einem Drittel der Böden. Doch Vollspaltenboden bleibt Vollspaltenboden.
Kommt vorbei, informiert Euch und engagiert Euch für ein lebenswertes Leben für die Schweine! Lasst Euch nicht belügen!

Marxismus und Tierbefreiung:
Di, 27. Mai 2025,10.00 Uhr
Impulsvortrag
Klimacamp bei Wien, Maria Jacobi Straße 50, 1030 Wi

Es ist kein Geheimnis, dass Marxist*innen und Tierbefreier*innen nicht unbedingt gut miteinander können. Das Bündnis Marxismus und Tierbefreiung hat in seinem Thesenpapier herausgearbeitet, warum es von essentieller Bedeutung ist, dass die Verfechter*innen der Befreiung des Proletariats Seite an Seite stehen müssen mit jenen, die sich die Befreiung der Tiere auf die Fahnen geschrieben haben. Dieses Thesenpapier möchte ich Euch in diesem Impulsvortrag vorstellen. Und was hat das Ganze mit einem Klimacamp zu tun? Die Exploitation der Natur ist mit der der Natur verschränkt.

VGT NÖ:
Sa., 31. Mai 2025, 09.00 bis 18.00 Uhr
Milch ist Leid
2500 Baden, Hauptplatz 1

Der 01. Juni ist der Weltmilchtag. Deshalb dreht sich bei unserem ersten Milchfest in Baden alles um dieses Thema. Vielfältige Informationen, Spiele und Rätsel für Kinder und Erwachsene, leckere Sachen aus Milch zum Verkosten. Einen ganzen Tag lang geht es um dieses wunderbar erfrischende Getränk und Lebensmittel – und das alles ganz ohne Tierleid.

VGT NÖ:
Sa., 17. Mai 2025, 09.00 bis 19.00 Uhr
Tierrechtstage: Weil alle Tiere Bedürfnisse haben
Hasslinger Saal, 2340 Mödling, Wilhelm Hasslingerstr. 3

Tierrechtstage für Einsteiger:innen

  • Du möchtest dich für Tiere engagieren, weißt aber nicht wie, oder möchtest es nicht alleine machen?
  • Du denkst, alleine kann man sowieso nichts ändern?
  • Du wolltest uns schon länger kennen lernen, hast aber noch auf den richtigen Moment gewartet?

Tierrechtstage sind offene, kostenlose Veranstaltungen für alle Menschen, die sich für Tierschutz & Tierrechte interessieren. Unabhängig davon, ob du am Überlegen oder schon aktiv bist – komm einfach vorbei!

Tage vollgepackt mit Informationen darüber, wie man Tieren helfen kann. Ganz egal, wie viel Zeit oder welche Ressourcen du hast, wird dich das Programm mit vielen Ideen und Know-how ausstatten, um aktiv zu werden, und ist nicht zuletzt eine tolle Gelegenheit Gleichgesinnte kennen zu lernen.

Alle Programmpunkte und notwendigen Informationen findest Du hier.

VGT Bgld.:
Sa., 10. Mai 2025, 10.00 bis 13.00 Uhr
Kundgebung gegen Vollspaltenböden bei Schweinen
7000 Eisenstadt, Hauptstraße 24-28

Nach wie vor gibt es keine Regelung für das Ende des Vollspaltenbodens in der Schweinehaltung, einer Haltungsform, der 60% der Schweine in Österreich ausgeliefert sind und die 25% nicht einmal bis zur Schlachtung überleben. Mehr Informationen und bisherige Aktivitäten findest Du hier.
Darüber wollen wir informieren und die Lebensweise nahebringen, die der einzige Weg ist, dieses Leid endlich zu beenden: die vegane.

PdA:
Do., 01. Mai 2025,11.00 Uhr
Internationalistische 1. Mai Demonstration
Treffpunkt: Opernring vor der Staatsoper, Demonstrationszug über die Ringstraße

1. Mai – Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse
Gegen die Regierung der Panzer und Konzerne!

Kaum im Amt, zeigt die neue Bundesregierung ihr wahres Gesicht: Sozialabbau für die arbeitende Mehrheit, Schonung für Konzerne und Banken. Während der Klimabonus gestrichen und die Pendlerförderung gekürzt wird, fließen Millionen in militärische Aufrüstung. Die Angriffe auf Löhne, soziale Absicherung und Frieden nehmen zu – im Interesse der Profiteure dieses Systems.

Am 1. Mai gehen wir auf die Straße – laut, kämpferisch, solidarisch. Für unsere Rechte, gegen Krieg und Sozialabbau. Kämpfen wir gemeinsam gegen diese Regierung der Panzer und Konzerne!

VGT Wien:
Sa., 26. April & So. 27. April 2025, jeweils von 09.00 bis 19.00 Uhr
Tierrechtstage: Weil alle Tiere Bedürfnisse haben
f6 the open factory, 1060 Esterházygasse 3

Tierrechtstage für Einsteiger:innen

  • Du möchtest dich für Tiere engagieren, weißt aber nicht wie, oder möchtest es nicht alleine machen?
  • Du denkst, alleine kann man sowieso nichts ändern?
  • Du wolltest uns schon länger kennen lernen, hast aber noch auf den richtigen Moment gewartet?

Tierrechtstage sind offene, kostenlose Veranstaltungen für alle Menschen, die sich für Tierschutz & Tierrechte interessieren. Unabhängig davon, ob du am Überlegen oder schon aktiv bist – komm einfach vorbei!

Tage vollgepackt mit Informationen darüber, wie man Tieren helfen kann. Ganz egal, wie viel Zeit oder welche Ressourcen du hast, wird dich das Programm mit vielen Ideen und Know-how ausstatten, um aktiv zu werden, und ist nicht zuletzt eine tolle Gelegenheit Gleichgesinnte kennen zu lernen.

Alle Programmpunkte und notwendigen Informationen findest Du hier.

Juli 2018, eine aufsehenerregende Aktion zum Thema Kälbertransporte am Hauptplatz in Wr. Neustadt.

Juni 2018, die ersten vorsichtigen Gehversuche in Wr. Neustadt mit Ministand aber Maxienthusiasmus.

Aktion zu Ostereier-Opfern: „Eintageskücken“ (28. März 2018)

Heute fand in Wien eine VGT-Aktion zum Schreddern von frisch geborenen Legekücken statt: Alle 3,5 Sekunden wird in Österreich ein „Eintageskücken“ getötet.

Nach dem Motto Geboren – Gesext – Getötet wurde heute Vormittag ein Teil der Mariahilfer Straße in Wien zur Tötungsfabrik. Aktivist_innen des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) verkleideten sich als Kücken, Tierfabrikmitarbeiter_innen und Tod. Ein Mann mit blutigem Mantel zerrte die Kücken in einen riesigen Schredder, um den millionenfachen Tod der sogenannten Eintagskücken nachzustellen. Der Tod, welcher die stattfindende Tragödie genau beobachtete, hängte alle fünf Minuten ein Schild mit der aktuellen Zahl der in Österreich getöteten Kücken auf eine riesige Tafel. Nach einer Stunde wurde das Schild Minute 60: 1057 getötete Kücken platziert und die Aktion beendet.

Das spektakuläre Schauspiel hat einen traurigen Hintergrund. Jährlich werden in Österreich 18 Millionen Kücken von Legerassen für Legezwecke geboren, d.h. sie sind für die Fleischmast nicht geeignet sondern auf das Eierlegen spezialisiert gezüchtet. Rund die Hälfte davon, über 9 Millionen männliche Kücken, wird nach dem sogenannten Sexen, der Geschlechtsbestimmung, noch am selben Tag getötet. Die aussortierten Kücken sind aufgrund ihres Geschlechts nicht in der Lage Eier zu legen, weshalb sie für die Eierindustrie nicht verwertbar sind. In der Regel werden die Eintagskücken vergast und danach geschreddert. Eine tierquälerische Tötungsmethode, so die Tierschützer_innen. 9.260.115 männliche Kücken wurden im Vorjahr aussortiert, was bedeutet, dass alle 3,5 Sekunden ein Hahnenkücken getötet wird. Nur männlichen Kücken aus Bio-Freilandhaltung wird dieses Schicksal erspart.

Die Aktivist_innen des VGT nutzten die Vorosterzeit, um auf das Schicksal der Eintagskücken und den Irrsinn der Eierproduktion aufmerksam zu machen. Neben dem Schreddern wurde ein Transparent mit zwei abgebildeten Kücken und der Aufschrift Bitte lass uns leben! gehalten und es wurden Flyer verteilt. Zudem forderten die Aktivist_innen mittels Plakaten ein Umdenken in Richtung einer veganen, tierleidfreien Lebensweise.

Mahnwache für Tiere: 650 tote Tiere in den Armen von 650 Menschen im Stadtzentrum Wien (16. Nov. 2016)

Größte Aktion dieser Art weltweit: 650 tote Tiere klagen die Gesellschaft für ihr Schicksal an; „Tierrechte Jetzt!“ wird gefordert

Millionen von Tieren werden jedes Jahr in Österreich benutzt und getötet, ob die männlichen Eintagskücken von sogenannten Legerassen, ob Legehühner, Masthühner, Puten, Schweine oder Fische, ob die Tiere in Tierversuchslabors, von Kaninchen über Mäuse und Ratten bis zu Meerschweinchen, ob Tiere, die als Ungeziefer gesehen, vernichtet werden, oder für die Jagd gezüchtet und erschossen, sie alle waren heute auf der großen Mahnwache des VGT repräsentiert. 650 tote Tiere, aus hygienischen Gründen gekühlt und chemisch behandelt, lagen in den Armen von 650 Menschen, die am Schwarzenbergplatz in der Wiener Innenstadt Aufstellung genommen hatten und in ihrem Namen die Gesellschaft anklagten. Für jedes einzelne individuelle Schicksal.

Tierrechte Jetzt! prangte auf einem Riesentransparent im Hintergrund. Tiere haben einen genauso großen Wunsch nach Leben, wie Menschen, sie haben Gefühle und sind individuelle Persönlichkeiten. Doch nach dem Gesetz werden sie in Österreich als Sachen behandelt, genutzt und, wenn nicht mehr profitabel, einfach weggeschmissen und entsorgt. Wenn Legehühner nicht mehr genügend Eier legen, auch in der Freilandhaltung, tötet man sie und ersetzt sie durch jüngere Tiere. Gegen diese Herabwürdigung der Tiere, gegen diese Respektlosigkeit, ja gegen die gesamte Tierindustrie, wandte sich die heutige Mahnwache des VGT, und forderte Gerechtigkeit und ein Recht auf Leben ein. Diese Mahnwache war mit 650 TeilnehmerInnen die größte ihrer Art weltweit.

VGT-Obmann Martin Balluch: Immer mehr Menschen erkennen, dass wir uns in der Mensch-Tier Beziehung in einer Sackgasse befinden. Immer mehr Menschen machen da nicht mehr mit, Vegetarismus und Veganismus boomen, in den Schulen sind die Kinder tierschutzfreundlicher denn je. Irgendwann muss auch die Politik zuzuhören anfangen. Wir brauchen eine grundlegende Änderung im Verhältnis zu Tieren. Sie sind keine Sachen und dürfen keinesfalls wie Sachen behandelt werden. Die heutige Mahnwache war ein beeindruckender Weckruf. Ich hoffe, die Politik wacht auch endlich auf!

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