novels4u.com

Life is too short for boring stories

Alles begann an dem Tag, an dem das Internet nicht funktionierte. Zunächst war es, als wäre nichts passiert. Man muss dazu sagen, dass es nicht gleich in der Früh dazu kam, die Menschen also noch keine Ahnung hatten, was auf sie zukommen sollte und damit zufrieden waren zwischen Toilette und Morgenkaffee ihre elektronischen Briefe und …

weiterlesen

Meine Gedanken ziehen weiter. Sie lassen mich nicht zur Ruhe kommen und bringen mich unerbittlich an einen Ort, an den ich tatsächlich nicht mehr zurückkehren wollte, niemals. Doch ich habe die Führung abgegeben und muss mich ihrem Willen überantworten, der wohl auch meiner ist, aber dem ich bis jetzt so erfolgreich Einhalt geboten hatte. Ich …

weiterlesen

Als wir wieder zur Terrasse zurückgekehrt waren und ich meine Erzählung beendete, nahm ich all meinen Mut zusammen, wandte mich ihr zu und nahm sie in den Arm. Ich spürte noch, dass sie meine Umarmung erwiderte, wie sich unsere Lippen einander näherten, und gerade als sie sich berührten, gerade als ich ihre sanften, warmen Lippen …

weiterlesen

Es war eine wunderschöne, klare Vollmondnacht, diese Nacht, als ich sie entdeckte, an den Stamm der Weide gelehnt, ganz klein, ganz versteckt, ganz in sich gekehrt. Eine beunruhigende Ruhe ging von ihr aus, und da selbst die Weide nicht sprach, da der Wind noch schlief, setzte ich mich ganz einfach zu ihr, neben sie, ohne …

weiterlesen

Er stand am Tor, reglos, in jener Nacht, als sie ging. Es war noch nicht lange her, da hatte er alles verloren, alles, was für ihn in dieser Welt von Bedeutung war, alles und jeden, auf einen Schlag, entwurzelt und verloren, in der Unendlichkeit der Welt, die doch nichts weiter war, als dieser eine Straßenzug, …

weiterlesen

Es gibt zwei Momente, wo die Zeit stillsteht, wo die Uhr aufhört zu ticken und sich die Ewigkeit öffnet. In der Begegnung und in deren Verlust.

Stetig fielen die Tropfen. Von Mal zu Mal wurde ich begieriger die Geschichte weiter zu hören, und von Mal zu Mal erfülltest Du mir diesen Wunsch, wie in dieser Nacht.

In meinen Träumen sah ich es vor mir, immer dasselbe Bild, alles verloren, alles ein Raub der Flammen, und Du standst davor, vor dem, was einmal euer Haus war, mit nichts als dem, was Du auf dem Leib trugst und was Du in Deiner Tasche hattest, die Du mit zu Deiner Freundin genommen hattest. Lange …

weiterlesen

Längst hatte er sich angekündigt, der Regen. Ich saß am Steg und wartete. Der volle Mond hatte sich hinter einer dicken Wolkendecke verborgen. Tropfen um Tropfen um Tropfen fielen auf mich, durchnässten mein Kleid, meine Haut, mein Haar, aber ich blieb, denn Du warst gekommen, hattest Dich im Regen neben mich gesetzt und erzähltest mir …

weiterlesen

Wäre ich nicht praktisch in Dich hineingelaufen, sondern hätte Dich rechtzeitig gesehen, so hätte ich mich in irgendeiner Kabine versteckt oder in einem Geschäft, in das Du garantiert nicht gehen würdest, wie einen von diesen Maskierungs- und Verschönerungsläden, aber ich konnte mich nicht retten. Wahrscheinlich war ich auch unaufmerksam. Einkaufszentren sind kein Ort, an dem …

weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: