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Life is too short for boring stories

Seit seine Frau gestorben ist, ist Max Mank völlig auf sich allein gestellt. Die letzte Stütze in seinem Leben ist weggebrochen, völlig unverhofft und lässt ihn fassungslos zurück. Ein Leben voller Arbeit entpuppt sich letztendlich als Falle. Was soll er tun? Er findet einen Ausweg – welchen? Nun, hört es Euch an. Hier kannst Du …

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Da war einmal eine Türe, die er für sie geöffnet hatte. Da war einmal ein Weg, den sie gemeinsam gegangen waren. Da war einmal ein Zaun, der sie getrennt hatte, und doch noch mehr zusammenfinden ließ, und da sind die Bäume, die sie vereinzeln, jeden für sich kämpfen lassend, und die Kälte, die sie bisher …

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Wie viel Zeit wohl schon vergangen sein mag? Wie lange sie wohl hier gestanden sind, durch nichts erhellt, als durch diese eine Kerze? Sie spürt die Kälte nicht mehr, aufgehoben in der Sanftheit eines unbekannten Blickes. Sie sieht nicht mehr auf die Uhr. Es spielt keine Rolle mehr. Bis sie sich zuletzt doch besinnt.

Kinder, die nicht gehört werden, weinen leise, bis sie ganz verstummen. Kinder, die Verlassenheit, Gewalt, Missbrauch erfahren mussten. Sie verkriechen sich in sich selbst und schließen die Türe nach außen, oft für immer – doch Utopien von einem besseren Leben ist möglich, nicht an einem Ort, sondern in einem Du. Tristan und Isolde, das ungleiche …

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Ich lag am Steg, in jener Nacht, nackt und langgesteckt auf dem Rücken, und kleine Wassertropfen schimmerten wie Perlen auf meiner Haut, da sie das Mondlicht reflektierten. Ich hatte den See durchschwommen, war eingetaucht in das klare Wasser, schwerelos, umschmeichelt und getragen. Die Wassertropfen schimmerten auf meiner Haut wie der Tau am Morgen auf die …

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Ich saß auf dem Steg, wieder auf dem Steg, in jener Nacht. Du bist weg gegangen, irgendwann davor bist du weg gegangen, in Deine Welt und hast mich hiergelassen, hier in meiner Welt, die wir sprechend dem Fluss des Chaos entrissen haben. Jetzt, da sie wieder vollständig war, jetzt konntest Du Dich zurückziehen. Und ich …

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„Wie herrlich es sein muss, nur einmal möchte ich dort sein“, dachte sie, während sie die Postkarte in ihrer Hand betrachtete, voller Sehnsucht und Verzweiflung. Die abgewetzten Ecken, die verschmierte Schrift auf der Rückseite zeigten wie lange diese Postkarte schon in ihrem Besitz war und wie oft sie sie zur Hand genommen hatte. Manchmal dachte …

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Er stand am Tor, reglos, in jener Nacht, als sie ging. Es war noch nicht lange her, da hatte er alles verloren, alles, was für ihn in dieser Welt von Bedeutung war, alles und jeden, auf einen Schlag, entwurzelt und verloren, in der Unendlichkeit der Welt, die doch nichts weiter war, als dieser eine Straßenzug, …

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Max Mank war alt. Doch erst seit seine Frau gestorben war, fühlte er es deutlich. Bis dahin war es ihm nicht wirklich aufgefallen. Zuerst waren die Kinder aus- und weggezogen. Nach und nach verließen sie die Freunde, und zuletzt auch seine Frau. Sie war seine letzte Stütze gewesen, zumindest seit der Pensionierung vor nunmehr zehn …

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Ganz klein war sie noch, doch sie wollte nicht alleine sein, wollte mit mit den Großen, auch wenn sie ihre kurzen Beinchen noch nicht so schnell vorwärtstrugen. Es spielte keine Rolle. Sie gab ihr Bestes. Nur nicht alleine sein. So hoppelte sie hinter den anderen her. Ganz gleich wohin. Auch auf die Straße, wenn es …

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