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Life is too short for boring stories

Liebe ist Leben, Leben ist Liebe. Die Liebe & das Leben gehören zusammen, denn Liebe bereichert das Leben, erfüllt und befördert es, so wie das Leben, das gelebte, verwurzelte, den Raum bietet, in dem die Liebe sein kann. Aber auch in der Annahme des Lebens wirkt es sich aus, ob wir es liebend tun oder …

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Du tratst ein, gingst geradewegs auf Ihn zu, direkt vor Ihm stehen zu bleiben, das alabasterne Gefäß sicher umfasst, aufrecht und stark. Seine blauen Augen richteten sich auf Dich, Sein Blick umarmte Dich in aller Fülle. Nein, so einem Mann warst Du noch nie begegnet, so einem Mann würdest Du nie mehr begegnen, und doch, …

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Gemessen und leise nähere ich mich Dir, um neben Dir niederzuknien, so wie Du kniest, um Dir auf gleicher Augenhöhe zu begegnen. Sacht und respektvoll lege ich meine Hand auf Deine Schulter und Du zuckst zusammen unter der unerwarteten Berührung. Der Schmerz und die Tränen hatten Deine Sinne eingeschränkt, so dass Du mein Auf-Dich-Zukommen nicht …

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Erwachen, ein Zurückfinden aus der seligen Umarmung, betäubend und bewusstseins-raubend, in die Realität des Faktischen. Eines Morgens, der seine Helligkeit in den Raum ausschüttet, in dem ich versuche mich langsam wieder zurecht-, zurückzufinden. Zurechtzufinden in die Gegebenheit des Moments, zurückzufinden in die Erinnerung an das Geschehene. Die Decke verhüllt mich bis zum Kinn und wärmt. …

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Einfach sein, leben, nichts weiter. Kann es denn sein, einfach zu leben und sonst nichts. Die unterste Reihe des Kartenhauses. Eines neben dem anderen. Kein Ballast von oben. Die unteren Reihen müssen die oberen nicht stützen, weil es keine gibt. Einfach sein, in den Bedürfnissen, aber nicht in der Bedürftigkeit. Wohlfühlen, was braucht es dazu? …

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Oswald Spengler, geprägt von den Geschehnissen während des Ersten Weltkrieges, hat es erstmals 1918 prognostiziert, Friedrich Torberg 1975 mit seiner Tante Jolesch persifliert, den Untergang des Abendlandes, und dennoch steht es immer noch. Wenn das Abendland endlich untergeht, und das Morgenland mit dazu und auch das Mittags- und Mitternachtsland, ja dann, dann kann ein Weltland …

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„Wenn wir zusammen gehen, ja wenn, dann können wir was bewegen“, dachte Antonia, als sie den morgendlichen Weg zur Fabrik antrat. In Scharen strömten die Frauen und Männer, aber auch Kinder, Jungen und Mädchen, ihrem Arbeitsplatz entgegen. Es war bitterkalt, in diesem Januar 1912. Ganz anders als in ihrer italienischen Heimat. Wehmütig dachte sie daran …

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