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Life is too short for boring stories

Gemessen und leise nähere ich mich Dir, um neben Dir niederzuknien, so wie Du kniest, um Dir auf gleicher Augenhöhe zu begegnen. Sacht und respektvoll lege ich meine Hand auf Deine Schulter und Du zuckst zusammen unter der unerwarteten Berührung. Der Schmerz und die Tränen hatten Deine Sinne eingeschränkt, so dass Du mein Auf-Dich-Zukommen nicht …

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Erwachen, ein Zurückfinden aus der seligen Umarmung, betäubend und bewusstseins-raubend, in die Realität des Faktischen. Eines Morgens, der seine Helligkeit in den Raum ausschüttet, in dem ich versuche mich langsam wieder zurecht-, zurückzufinden. Zurechtzufinden in die Gegebenheit des Moments, zurückzufinden in die Erinnerung an das Geschehene. Die Decke verhüllt mich bis zum Kinn und wärmt. …

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Einfach sein, leben, nichts weiter. Kann es denn sein, einfach zu leben und sonst nichts. Die unterste Reihe des Kartenhauses. Eines neben dem anderen. Kein Ballast von oben. Die unteren Reihen müssen die oberen nicht stützen, weil es keine gibt. Einfach sein, in den Bedürfnissen, aber nicht in der Bedürftigkeit. Wohlfühlen, was braucht es dazu? …

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Oswald Spengler, geprägt von den Geschehnissen während des Ersten Weltkrieges, hat es erstmals 1918 prognostiziert, Friedrich Torberg 1975 mit seiner Tante Jolesch persifliert, den Untergang des Abendlandes, und dennoch steht es immer noch. Wenn das Abendland endlich untergeht, und das Morgenland mit dazu und auch das Mittags- und Mitternachtsland, ja dann, dann kann ein Weltland …

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„Wenn wir zusammen gehen, ja wenn, dann können wir was bewegen“, dachte Antonia, als sie den morgendlichen Weg zur Fabrik antrat. In Scharen strömten die Frauen und Männer, aber auch Kinder, Jungen und Mädchen, ihrem Arbeitsplatz entgegen. Es war bitterkalt, in diesem Januar 1912. Ganz anders als in ihrer italienischen Heimat. Wehmütig dachte sie daran …

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Zu vielen meiner Geschichten gibt es einen persönlichen, privaten Zugang. Sei es ein Erlebnis, eine Erzählung oder eine Begegnung. Es ist der inspirierende Funke, um den es geht. Normalerweise lasse ich diesen weg bzw. er bleibt bei mir, so dass die Geschichte für sich selbst steht. Dabei geht es in erster Linie darum den Leser*innen …

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Christian setzte sich auf die Couch. Martinique auf den Boden. Das tat sie immer, wenn sie uneingeschränkt nachdenken wollte. Verbundenheit. Und wenn es nur der Boden eines Zimmers war. „Früher war es ein Mysterium, ein Geheimnis“, begann Martinique sich und ihre Gedanken mitzuteilen, „Dann entdeckten die Menschen das Geheimnis, entmystifizierten es. Wir wissen nun um …

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