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Life is too short for boring stories

Max Mehlich hatte die letzten 15 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbracht. Nun war er, wegen guter Führung, vorzeitig entlassen worden, denn verurteilt war er zu lebenslänglich worden. Und lebenslänglich bedeutet in Österreich 25 Jahre. Das war alles in allem ein gutes Geschäft für ihn. Das Delikt, dessen er angeklagt und auf Grund dessen er …

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Max verstand die Welt nicht mehr und niemand von all den angeblich so gescheiten Menschen, die ihn umgaben, konnte es ihm erklären. Trotzdem er erst elf Jahre war, spürte er aus all ihren Worten nur eines, pure Hilflosigkeit. Keine Erklärung, aber umso mehr Empörung über seine Tat. Aber was hatte er getan? Wenn er doch …

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„Keine Sorge, es wird nicht lange dauern“, sagte Nele beruhigend, die sich neben ihn gesetzt hatte, und tatsächlich war es Stephan, als würde es jemand anderen betreffen. Dieser Nebel wurde stärker in seinem Kopf.  „Du hast mir meinen Penis abgeschnitten?“, fragte er verwundert, als er an sich herabblickte und mühsam erkannte, was geschehen war. „Ja“, …

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Weißt Du noch, damals, als wir uns kennenlernten, damals, als wir uns ineinander verliebten, als wir in dieser Phase waren, in der wir bereit gewesen wären, füreinander die Welt aus den Angeln zu heben, da sprachen wir von einem Für immer, weil wir tief und fest daran glaubten, daran, das sich niemals wieder etwas ändern …

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„Atme, atme, verdammt atme“, dachte ich verbissen. Irgendetwas steckte in meiner Luftröhre fest und wollte partout nicht weggehen, etwas aus einem elastischen Material. Es pulsierte. Ich röchelte. Es blieben mir nur noch wenige Augenblicke, dann würden mir die Sinne schwinden und ich würde ersticken. Es bewegte sich keinen Zentimeter, das Ding in meinem Hals. Mit …

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Es war an einem verregneten, deshalb auch nasskalt zu nennenden Montag im November um 5.40 Uhr, als die erste verhaltene Meldung zwischen den Sicherheitsleuten der U-Bahn gemacht wurde. „Achtung, verdächtiges Subjekt steht im dritten Wagon der Garnitur der U6, die gerade die Station Siebenhirten verlassen hat“, lautete diese und alle, die Sicherheitsleute in ganz Wien, …

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Angestrengt sah ich in die Dunkelheit. Ein seltsames Wesen näherte sich meinem Steg. Vorsichtig trat es auf, als wollte es vermeiden vom Weg abzukommen oder in irgendetwas hineinzutreten, denn es war eine wolkenverhangene Nacht. Dieses Wesen war wohl noch nie dagewesen, so ungelenk und tapsig bewegte es sich durch die Nacht. Es war ein Mann, …

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