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Life is too short for boring stories

Sebastian dachte angestrengt nach was er tun sollte. Er hatte es nicht gewusst. Das enthob ihn dennoch nicht der Verantwortung. „Das erste Mal“, schoss es ihm unwillkürlich durch den Kopf, „Sollte das nicht etwas ganz Besonderes für ein Mädchen sein?“ Gehört hatte er davon und es gelang ihm sogar sich ein vages Bild davon zu …

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„30% der Frauen kommen nicht oder nicht regelmäßig zum Höhepunkt“, wird uns in der Werbung erzählt. Das entspricht wohl der Wahrheit. Offenbar wird darin ein Problem gesehen, was es durchaus auch ist, denn erfüllende Sexualität schenkt ein besseres Körpergefühl, steigert die Abwehrkräfte, fördert die Durchblutung, macht glücklich, durch die Ausschüttung diverser Hormone. So weit, so …

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Martinique und Christian küssten einander. Anders konnte man es nicht sagen. Da war nicht einer, der den Impuls gab und ein anderer, der ihn annahm, sondern es war ein sich eingeben und annehmen von beiden Seiten, immerzu beginnend, immerzu endend, fließend, weil kein Ende und kein Anfang, kein Einsetzen und kein Aussetzen zu erkennen war. …

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Maria fühlte sich angenommen. Schon lange hatte sie nicht mehr an all die Dinge gedacht, die nach wie vor in ihrem Auto lagen. Es würde sich schon ergeben, irgendwann, und dann würde es auch noch passen. Immer mehr Arbeiten nahm sie ihrer Großtante ab. Hatten sie die Verrichtungen im Stall in den ersten Tagen noch …

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Wir sind ausgegangen ohne um ein Ankommen zu ringen. Es geschieht. Selbst oder gerade weil das Ankommen dort sein wird, wovon wir ausgingen. Es wird nicht als Ziel deklariert, weil wir die Sphäre des Erringen-müssens, um fast jeden Preis zumeist, hinter uns gelassen haben. Es gilt den Weg zu gehen. Von jenem Punkt zu einem …

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Zum Tag der Milch am 01. Juni fanden nicht nur österreichweit Werbeaktionen statt, die den Verzehr von Muttermilch anderer Spezies durch den Menschen propagierten, sondern auch eine durchaus aufmerksamkeitswirksame Menschenmelk-Aktion auf der Wiener Mariahilfer Straße statt. Menschenfrauen wurden dabei gemolken um ein Kalb zu füttern. Grotesk? Vielleicht. Aber warum ist die umgekehrte Situation nicht grotesk?