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Life is too short for boring stories

Wiederum folgen sie der Treppe, immer weiter hinauf, bis sie ausläuft in eine satte, grüne Wiese, bis sie den Turm hinter sich lassen. Hier führt der Weg weiter, ein Weg, der sie so viele Hindernisse überwinden ließ, der von einem fraglos selbstverständlichen in ein bewusst bejahtes, erobertes Miteinander geführt hatte, den Weg, den der Zufall …

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Unentschlossen und verwirrt, eingehüllt und ergriffen von Dunkelheit und Kälte, tiefer, unüberwindlich scheinende Dunkelheit und Kälte, stehen sie am Absatz dieser Treppe, die eine Hand unbewusst auf der Glaswand belassend, während sie den anderen Arm um ihren fröstelnden Leib schlangen. „Dort oben, am Ende der Treppe, erwartet mich das Licht und die Wärme“, denken sie. …

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Die Gitter sind gefallen, sie haben es endlich geschafft, aufeinander zu zu gehen, unbeirrt und zielstrebig, aufeinander zu, die wenigen Meter, die sie trennen, zu überwinden. Sehen sich schon im Miteinander und strecken sich die Arme entgegen, Hände mit geöffneten Handflächen, offenen, verwundbaren Handflächen, die Offenheit verheißen, im Schein der elf Kerzen. Sehen sich schon …

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Sie gehen die paar Schritte, nähern sich dem Schein der zehn Kerzen, die dort den Gang beleuchten, sie den Ansatz einer Treppe erkennen lassen, einer Treppe, die hinauf- und wohl hinausführt, erkennen die Chance, aufzubrechen und aufzusteigen, erkennen den Ausblick, jetzt, da sie sich nicht mehr selbst im Weg stehen, jetzt, da ihnen nichts mehr …

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Stück für Stücke brechen die Ziegel heraus, geben den Blick frei auf den Schein der neun Kerzen. Sie verfolgen dieses Schauspiel, staunend und misstrauisch aus der jeweiligen Ecke ihrer Kerkerzelle, doch umso mehr die Mauer wegbröckelt, desto zuversichtlicher werden sie, lassen sich los, strecken sich, stehen auf. Dort geht es weiter. Sie müssen nicht bleiben, …

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Sie gehen weiter, zunächst zaghaft, doch dann immer schneller, nur gehemmt durch die Dunkelheit, die sich um sie und in ihnen immer mehr ausbreitet. Dieser wollen sie entkommen, so wie dem Schmerz, werden ihm entkommen, wenn sie diesen Berg hinter sich gelassen haben werden, denn irgendwann muss auch dieser Berg, so wie jeder andere, zu …

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Da war einmal eine Türe, die er für sie geöffnet hatte. Da war einmal ein Weg, den sie gemeinsam gegangen waren. Da war einmal ein Zaun, der sie getrennt hatte, und doch noch mehr zusammenfinden ließ, und da sind die Bäume, die sie vereinzeln, jeden für sich kämpfen lassend, und die Kälte, die sie bisher …

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Leise und wortlos, doch umso beredter spricht die Nacht zu ihnen, spricht sich ihnen zu, spricht sie an, nennt sie beim Namen, meint sie, fordert sie auf weiterzugehen, langsam und behutsam, nichtsdestoweniger kontinuierlich und beharrlich.

Doch da gibt es auch die Uniformen, daneben, die nicht als solche ausgewiesen sind, aber dennoch von den, mit der Gesellschaft vertrauten, sofort eingeordnet werden können. Die Geschäftsleute, die Arbeiter*innen, die Hippen und Angesagten, die Seriösen, die Reichen und die, die so tun, die Armen, und die, die so tun, als wären sie es nicht, …

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Immer wieder passiert es, man lernt einen Menschen kennen und findet eine gemeinsame Wellenlänge, worin auch immer diese bestehen mag. Man findet diesen Menschen sympathisch und ist gewillt, nur die guten Seiten zu sehen. Nein, das passiert nicht nur Verliebten. Und was spricht auch grundsätzlich dagegen, von einem Menschen zunächst einmal das Beste anzunehmen? Doch …

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