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Life is too short for boring stories

Manchmal, da versuche ich mich zu orientieren, versuche zu bestimmen, wo ich mich befinde, auf meinem Weg durchs Leben. Was ist bisher geschehen? Was hat mich hierher gebracht? Ist es möglich all die Fügungen zu bestimmen, all die Wendungen nachzuvollziehen? Kann ich erklären warum ich diesen und nicht jenen Weg einschlug? An manchen Stellen ist …

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„Ich hatte letzte Nacht einen Traum, aber ich bin mir nicht sicher ob es ein Traum war.“ „Wie kann man sich nicht sicher sein ob es ein Traum war? Du hast geschlafen und erlebtest etwas, was nicht real geschah. Das ist wohl ein Traum.“ „Woher soll ich das wissen ob ich schlafe, wenn ich schlafe. …

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Mit der Zeit und dem Abstand verblasste die Erinnerung an die Frauen mit den Kopftüchern in Tschanigraben, ebenso wie ihr „da sei der Herrgott vor“, während Lintschi sich immer öfter der Lektüre der sog. Groschenromane hingab. Als erst war sie skeptisch gewesen. „Das hat doch nichts mit dem Leben zu tun“, doch als sie sich …

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Erwachen, ein Zurückfinden aus der seligen Umarmung, betäubend und bewusstseins-raubend, in die Realität des Faktischen. Eines Morgens, der seine Helligkeit in den Raum ausschüttet, in dem ich versuche mich langsam wieder zurecht-, zurückzufinden. Zurechtzufinden in die Gegebenheit des Moments, zurückzufinden in die Erinnerung an das Geschehene. Die Decke verhüllt mich bis zum Kinn und wärmt. …

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Die Nacht hindurch hatte es geregnet. Wieder einmal. Es zog sich hinein in den Tag. Wieder einmal. Das Feuer prasselte im Kamin. Die Jungen begannen sich zu bewegen, mehr zu bewegen. Wenn sie zu weit von den anderen entfernt waren, begannen sie klagende Geräusche von sich zu geben. Hope holte sie zurück. Es war, als …

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  Erschöpft lasse ich mich in den nächsten Stuhl fallen. Blinzelnd in die letzten Sonnenstrahlen des vergehenden Tages. Bald wird das Café geschlossen. Wenige verbliebene Gäste. Doch eine halbe Stunde, das wird noch drinnen sein, ein Kaffee, nicht schnell, in Ruhe. Ein wenig lesen, Füße hochlegen. Und während ich schon das Buch, das nächstbeste aus …

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Letzte Nacht träumte ich, der Knopf wäre von meiner Hose gesprungen. Was nicht unbedingt von besonderer Relevanz ist. Nicht einmal dann, wenn ich dazu sage, dass es sich bei dieser Hose um die handelte, die ich am liebsten anziehe, wenn ich mit meinen Hunden spazieren gehe, weil sie so strapazierfähig ist und pflegeleicht und diese …

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„Ich träume von einer Welt“, begann Martinique zu beschreiben, „in der es ein ‚Gutes Leben für alle‘ gibt. Eine Welt, in der es eine friedliche Koexistenz gibt und keiner sich über Grenzen oder Unterschiede Gedanken macht.“ „Das hat schon was reichlich Naives, im besten Sinne, im schlechtesten, etwas Imperialistisches“, erwiderte Christian, „Denn wenn Du von …

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Längst haben die Bäume ihre Blätter abgeworfen. Herbstlich kalte Winde wirbeln sie durcheinander. Kurze Atempausen nur vom Aufgescheucht-werden. Man kann nicht einfach herabfallen und liegen bleiben, nicht einmal als Blatt. Eines lässt sich zu meinen Füßen nieder, oder wird niedergelassen. Ein kurzes Verweilen bis die nächste Böe es erfasst und fortweht, wer weiß wohin. Ich …

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Dass das Leben seine Vorgaben und seinen Rhythmus hat, das hatte ich schon früh begriffen. Alles hat seinen Anfang und sein Ende. Man wird geboren, lebt eine Weile und dann stirbt man. Das ist eben so und nicht weiters bemerkenswert. Bemerkenswert wäre höchstens die Tatsache, dass zwischen dem Wissen und Verstehen und dem tatsächlichen Begreifen …

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