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Life is too short for boring stories

Meine Gedanken ziehen weiter. Sie lassen mich nicht zur Ruhe kommen und bringen mich unerbittlich an einen Ort, an den ich tatsächlich nicht mehr zurückkehren wollte, niemals. Doch ich habe die Führung abgegeben und muss mich ihrem Willen überantworten, der wohl auch meiner ist, aber dem ich bis jetzt so erfolgreich Einhalt geboten hatte. Ich …

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Als wir wieder zur Terrasse zurückgekehrt waren und ich meine Erzählung beendete, nahm ich all meinen Mut zusammen, wandte mich ihr zu und nahm sie in den Arm. Ich spürte noch, dass sie meine Umarmung erwiderte, wie sich unsere Lippen einander näherten, und gerade als sie sich berührten, gerade als ich ihre sanften, warmen Lippen …

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Lana und Nona saßen mit Jasmin beim Kaffee. Viel hatten die beiden inzwischen erfahren, über die drei Jungen, Benjamin, Samuel und Daniel, die Viktors ganzer Stolz waren. Jasmin zeigte sich einfühlsam und vor allem zuversichtlich.„Die drei Burschen werden nicht ohne Vater aufwachsen“, sagt sie, und es klingt sehr entschieden, so entschieden, dass Lana und Nona …

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Die Gitter sind gefallen, sie haben es endlich geschafft, aufeinander zu zu gehen, unbeirrt und zielstrebig, aufeinander zu, die wenigen Meter, die sie trennen, zu überwinden. Sehen sich schon im Miteinander und strecken sich die Arme entgegen, Hände mit geöffneten Handflächen, offenen, verwundbaren Handflächen, die Offenheit verheißen, im Schein der elf Kerzen. Sehen sich schon …

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Sie gehen die paar Schritte, nähern sich dem Schein der zehn Kerzen, die dort den Gang beleuchten, sie den Ansatz einer Treppe erkennen lassen, einer Treppe, die hinauf- und wohl hinausführt, erkennen die Chance, aufzubrechen und aufzusteigen, erkennen den Ausblick, jetzt, da sie sich nicht mehr selbst im Weg stehen, jetzt, da ihnen nichts mehr …

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Da war einmal eine Türe, die er für sie geöffnet hatte. Da war einmal ein Weg, den sie gemeinsam gegangen waren. Da war einmal ein Zaun, der sie getrennt hatte, und doch noch mehr zusammenfinden ließ, und da sind die Bäume, die sie vereinzeln, jeden für sich kämpfen lassend, und die Kälte, die sie bisher …

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Ich saß auf dem Steg, wieder auf dem Steg, in jener Nacht. Du bist weg gegangen, irgendwann davor bist du weg gegangen, in Deine Welt und hast mich hiergelassen, hier in meiner Welt, die wir sprechend dem Fluss des Chaos entrissen haben. Jetzt, da sie wieder vollständig war, jetzt konntest Du Dich zurückziehen. Und ich …

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Der Waggon raste weiter, ungelenkt, ungebremst, dem Anhang entgegen, und niemand war da, der eine Weiche umstellen konnte. Oder wollte? Instinktiv war ich von Dir weggerückt, auch äußerlich. Instinktiv hatte ich die Arme vor der Brust gekreuzt, um mich noch unzugänglicher zu machen, mich noch mehr zu verschließen. Ein einziges Wort zu viel, löste eine …

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Dir zu bereiten, einen Ort, an den Du zurückkehren kannst, wenn Dich das Leben ausgelaugt hat, dann findest Du ein Kissen Dich zu betten und eine Decke Dich zu wärmen, dann findest Du Ruhe und Stille und Raum zum Atmen. Mich Dir zu bereiten, als den Ort, an den Du zurückkehren kannst, wenn Dich das …

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Das Sonnenlicht lässt die Luft flirren. Ich erwache unter dem Olivenbaum, unter dem wir uns betteten. Wie lange wir wohl geschlafen hatten? Ich weiß es nicht. Es ist Sommer. Mehr weiß ich nicht. Mehr brauche ich nicht zu wissen. Wir leben mit dem Wechsel der Jahreszeiten. Der Frühling geht und der Sommer kommt. Der Sommer …

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