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Life is too short for boring stories

„Wissen Sie wann der nächste Bus kommt?“, fragte der junge Mann zögerlich, als er schon einige Zeit neben ihr an der Bushaltestelle saß. Die Frau, die er ansprach war gut zwanzig Jahre älter als er. Sie hätte seine Mutter sein können. Ob er wohl deshalb bereit war sich ihr anzuvertrauen? Schließlich musste es seltsam klingen, …

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Den Blick stur auf das Navigationsgerät in seiner Hand gerichtet, stolperte er durch den mittlerweile stockfinsteren Wald. Zum Glück hatte er daran gedacht seine Stirnlampe einzupacken, sonst wäre er hier wohl hoffnungslos verloren gewesen. Nein, er hatte nicht vorgehabt sich noch in der Nacht im Wald zu befinden. Schließlich war Juni und die Tage lang. …

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Es gibt zwei Momente, wo die Zeit stillsteht, wo die Uhr aufhört zu ticken und sich die Ewigkeit öffnet. In der Begegnung und in deren Verlust.

In dieser Nacht kam sie zu mir. Ich saß auf einem Ast der Trauerweide, ließ die Beine baumeln und überlegte wo ich meinen Bleistift hingelegt hatte. Nicht, dass ich nur diesen einen gehabt hätte. Nicht, aber genau jetzt hätte es dieser sein müssen. Ob Du ihn schon wieder verräumt hattest? Ob Du ihn vielleicht gar …

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Als ich an jenem Morgen, dem Morgen des Weihnachtstages, erwachte, plagten mich heftige Kopfschmerzen. Es war mir, als wäre ich gegen einen Türpfosten gerannt, so sehr schmerzte diese eine Stelle an der Stirn. Als ich sie betastete, bemerkte ich auch eine recht imposante Beule, die wie der Ansatz eines Horns mitten auf meiner Stirn prangte. …

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Ich stand auf in der Früh. Egal wo ich war und mit wem, in der Früh stand ich auf, putzte mir die Zähne, machte mir Kaffee. Mitunter auch Frühstück, wenn ich nicht alleine war. Für mich nicht. Frühstück ist nicht meine Mahlzeit. Das geht an mir vorüber. Kaffee genügt. Es ist auch nicht meine Zeit, …

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Immer wieder kam ich darauf zurück. Letztlich schien sich alles nur von dem Einen auszugehen, sich darum zu ranken und wieder darin einzufinden, das Leben und die Liebe, die Liebe und das Leben, die sich so eng miteinander verbinden wie zwei Rosensträucher ihre Triebe, so dass nicht mehr unterscheidbar ist welcher Trieb zu welchem Strauch …

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Die Kleinen hatten die ganze Nacht friedlich durchgeschlafen. Offenbar hatte sie der Ausflug in die Welt vor der Türe erschöpft. Was es da alles zu entdecken gab. Ja, alles, denn sie traten hinaus wie jemand, der die Welt zum ersten Mal sieht, vor allem wohl, weil es auch das erste Mal war. Es gab nichts, …

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„Mit dem Vertrauen darauf und den Glauben daran, dass mich das Leben sicher leitet, dass es mir wohlgesonnen ist, trete ich hinaus in die Welt, folge meiner inneren Stimme und lasse mich von meiner Intuition führen“, hörte ich mich sagen, am Nachmittag des zehnten Adventes, an dem das Sonnenlicht wie goldener Regen durch die Fenster …

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Es war, dass der Sturm tobte, die ganze Nacht, so sehr, dass die Wände zu erzittern schienen und das Dach sich niederduckte, gegen den Wind, den donnernden Regen. Die Kleinen, Joy, Sunny und Grace, hatten sich noch fester an ihre Mutter gekuschelt, die selbst vor Angst zitterte. Ich hatte mich zu ihnen gelegt, und spürte, …

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