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Life is too short for boring stories

Bereits wenige Tage nach Beginn des Streiks, glich die Stadt einem Schlachtfeld. Auf der einen Seite standen die Arbeiter*innen, die nichts hatten als ihr nacktes Leben, für deren Erhaltung sie letztendlich kämpften. Ihnen gegenüber standen die Kräfte der Exekutive, Polizei, Miliz und Nationalgarde. So friedlich die Proteste der Arbeiter*innen auch sein mochten, immer wieder kam …

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20.000 Arbeiter*innen aus zumindest 25 Nationen nahmen an diesem Streik teil, auch wenn es hieß, es wäre nicht möglich, nicht mit Arbeiter*innen, nicht mit Migrant*innen. Doch was unter der Ägide der IWW (Industrial Workers of the World) auf die Beine gestellt wurde, muss seinesgleichen suchen. So wurde ein 60-köpfiges Streikkomitee gebildet, in dem die 15, …

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Arbeiter*innen, die eigentlich im selben Boot saßen, die gleiche Not litten und den gleichen Bedingungen ausgesetzt waren, schienen sich dessen nicht bewusst zu sein, dass die internen Spaltungen dazu führten, dass es nicht gelingen würde gemeinsam für eine Veränderung einzutreten. Desto bemerkenswerter erscheinen die Vorkommnisse, die mit dem 11. Januar 1912 scheinbar unaufhaltsam ihren Lauf …

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„Wenn wir zusammen gehen, ja wenn, dann können wir was bewegen“, dachte Antonia, als sie den morgendlichen Weg zur Fabrik antrat. In Scharen strömten die Frauen und Männer, aber auch Kinder, Jungen und Mädchen, ihrem Arbeitsplatz entgegen. Es war bitterkalt, in diesem Januar 1912. Ganz anders als in ihrer italienischen Heimat. Wehmütig dachte sie daran …

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