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Life is too short for boring stories

Magdalena betrachtete mit Wohlwollen wie sich das Leben um sie entwickelte. Ganz unschuldig war sie vielleicht nicht. Könnte man sagen. Schließlich hatte sie ihre Nichte eingeladen. Aber das war auch schon alles. Niemals hätte sie sonst diesen Schritt getan, aber jeden der darauffolgte, den hatte Maria aus eigenem Antriebe gesetzt, aus eigener Kraft und Stärke. …

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Maria hatte also ihr Lager neben dem der Hunde aufgeschlagen. Trotzdem sie sich wie erschlagen fühlte, fand sie doch keine Ruhe. Unverwandt lauschte sie in die Dunkelheit, aber sie hörte kaum etwas anderes als die ruhigen, gleichmäßigen Atemzüge von ein paar Lebewesen, von denen sie bis vor wenigen Stunden noch nicht einmal wusste, dass sie …

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„Was nur, was, tut man an so einem gottverlassenen, oder sonst was verlassenem Ort den ganzen Tag? Wie bringt man die Zeit herum?“, hatte sich Maria am ersten Tag, am Tag ihrer Ankunft noch gefragt, doch bereits am nächsten war die Frage verschwunden. In Windeseile war der Tag vergangen, erfüllt mit Tätigkeiten, die unmittelbar Sinn …

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Es war eine merkwürdige Situation, wenn man es pragmatisch betrachtete, in der zwei Frauen, die eben festgestellt hatten, dass sie für die Befriedigung ihrer sexuellen Bedürfnisse und damit für ihre Ganzheit, keines Mannes bedurften, die aber trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, danach trachteten etwas zu finden, was dem Mann Gerechtigkeit angedeihen lassen würde. Denn so …

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Alles ist so kompliziert, wird uns eingeredet. Alles ist so kompliziert und wird auch immer komplizierter, lassen wir uns unentwegt einreden, und weil allein schon das Wort kompliziert uns schwindlig macht, schauen wir erst gar nicht hin, um selbst zu überprüfen ob es wirklich stimmt, dass irgendetwas kompliziert ist. Das ist es, was mit der …

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Es gab eine Zeit, da hatte ich es immer eilig. „Carpe diem – nutze den Tag“, das war mein Motto, tagtäglich, Stunde um Stunde. Zunächst ließ ich noch die Wochenenden aus und die Feiertage, doch dann dachte ich darüber nach und wusste nicht warum eigentlich. Auch diese waren angetan sie produktiv zu sein. Was sollte …

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The empty store

21. Weil es Sinn macht   Lilith stand an der Türe und blickte hinaus auf die Straße. Die Sonne ging gerade auf. Sie beobachtete wie kleine Schneeflocken sanft im Wind schaukelten. Geschaukelt wurden. Friedlich und heiter wirkte die Welt. Niemand war auf der Straße, niemand durchschnitt die Idylle. Es würde ein ein guter Tag werden, …

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