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Life is too short for boring stories

Ich erwache, weil ich keine andere Wahl habe, in eine Gegebenheit. Die Freiheit wird nicht durch die Gegebenheit an sich begrenzt, sondern nur durch die Notwendigkeit einer Gegebenheit. Irgendeiner Gegebenheit. Das an sich der Gegebenheit kann ich nicht ändern, sehr wohl aber die Gegebenheit, in die ich erwache. Immerhin. Doch auch davon mache ich nur …

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“Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts? Das ist die Frage.“[1], meint zumindest Martin Heidegger. Das gilt. Muss gelten. Ein Mann. Ein Philosoph. Ein Wort. Wie käme ich dazu zu widersprechen. Ich will den Satz nur in die Welt verweisen, die ein Seiendes kennt. Dort, wo man ohne Weiteres und im Anschluss Ludwig Wittgenstein …

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Die Rosen blühten. Verschiedenste Rot-, Gelb-, Orangetöne besprenkelten den Hof mit bunten Farbklecksen und ein betörender Duft entströmte den Blüten. Immer wieder gingst Du durch die Reihen der Blumen, bliebst bei jeder stehen um ihr Wachstum zu sehen. Nichts weiter, nur sehen und sein lassen.   „Ist es nicht faszinierend wie sie wachsen, sich entfalten …

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Fortsetzung zu „Abschied von der Zivilisation“ Ich stehe im Tal, auf der kleinen Anhöhe, auf der sich unser Zeltplatz befindet. Ein kleines Stück Geborgenheit, inmitten der Größe der Berge und der Unvorhersehbarkeit. Ein wenig Zu Hause, das wir uns für wenige Tage mit den einfachsten Mitteln geschaffen hatten. Der Zeltplatz, die Stelle, an der wir …

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Inmitten von Menschen, umgeben, umringt, umzwungen, umzäunt, misstrauisch umschlichen, ängstlich weiträumig umrundet, je nach Temperament, und doch so viel Weite, diese erzwungene Nähe in der Straßenbahn, in der Wartehalle, in der Schlange, im Raucherhäuschen, erzwungene Nähe, die ein Graben ist, zwischen mir und den Umgebenden, Maßlosigkeit heuchelnd, verstummt, zu Boden blickend oder in die Unbestimmtheit, …

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