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Life is too short for boring stories

Christian hielt Martiniques Hand sanft aber bestimmt. Unwillkürlich verflocht sie ihre Finger mit den seinen. Einer seiner Finger folgte auf einen ihrer Finger, damit sie ihn nicht verlöre, weil sie den Weg nicht kannte. Es war nicht notwendig. Sie war sich sicher, dass sie sich ihm anvertrauen konnte. „Siehst Du?“, fragte er sie, da sie …

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In Kooperation mit VASA Journal on Images and Culture, Bilder @Roberto Muffoletto Einführung Sehen war zuerst (siehe Teil eins). Es macht den Platz überschaubar, öffnet Richtungen und Möglichkeiten. Die Welt ist nicht mehr nur ein Ganzes, wie sie ist, sondern sie ist in viele kleine, handliche Teile zersplittert. Diese Teile sind die Übersicht, der Rest …

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Ich erwache, weil ich keine andere Wahl habe, in eine Gegebenheit. Die Freiheit wird nicht durch die Gegebenheit an sich begrenzt, sondern nur durch die Notwendigkeit einer Gegebenheit. Irgendeiner Gegebenheit. Das an sich der Gegebenheit kann ich nicht ändern, sehr wohl aber die Gegebenheit, in die ich erwache. Immerhin. Doch auch davon mache ich nur …

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Ein heißer Sommernachmittag. Kindergeburtstag. Im Garten laufen zehn Kinder herum, sieben Mädchen und drei Burschen. Die Mütter sitzen auf der Terrasse und tratschen. Die Gastgeberin hat für das Geburtstagskind und ihre Gäste ein Planschbecken aufgestellt. Ein ganz normales, idyllisches Bild, wie es wohl tausendfach in dem Teil der Welt, in dem wir leben, den wir …

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Es war an einem jener Abende, an denen man meint nichts mehr zu erwarten zu haben. Wie glanzvoll das klingt, ein Ball, in der nobelsten Destination dieser Stadt. Streng ging es zu. Gedämpfte Farben und ebensolche Gespräche beherrschten die Szene. Selbst das Lachen war verhalten, wenn überhaupt vorhanden, künstlich und plastikhaft. Für wen nur machte …

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