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Life is too short for boring stories

Vom ersten Tag an sterben wir. Nicht metaphorisch, nicht allegorisch, sondern wirklich. Mit jedem Tag, der vergeht, haben wir einen Tag weniger. Jeden Tag ein kleiner Tod. Natürlich, am Anfang, da gibt es noch einen Aufbau, die Illusion eines Werdens. Wie lange? Ein paar Jahre? Eineinhalb Jahrzehnte? Und doch nur Illusion, denn mit jedem Morgen, …

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Weißt Du noch, damals, als wir uns kennenlernten, damals, als wir uns ineinander verliebten, als wir in dieser Phase waren, in der wir bereit gewesen wären, füreinander die Welt aus den Angeln zu heben, da sprachen wir von einem Für immer, weil wir tief und fest daran glaubten, daran, das sich niemals wieder etwas ändern …

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Es war, als hätte sich das Leben aufgelöst, alle Verlässlichkeit verloren. Gestern noch war alles ganz anders gewesen. Gestern noch. Und heute. Lachen und scherzen in der Verbundenheit und im Miteinander. Es war gewesen. Dann bin ich gegangen. Ein paar Stunden nur. Es war bereits morgen gewesen, also eigentlich gar nicht mehr gestern, sondern schon …

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Gedankenverloren sehe ich Dir hinterher. Du steigst die Stufen hinunter und gehst zur Straße. Endlich reiße ich mich los. Ich will Dir nicht hinterhersehen, einfach die Türe zu machen und sehen was es zu tun gibt. Zum Glück gibt es immer was zu tun. Eigentlich will ich nicht, dass Du merkst, dass ich Dir hinterhersehe. …

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So berichtete ich Dir, von meinem Erleben und meinem Erkennen, von der Symbiose des Kopfes mit dem Herzen, der Pragmatik mit der Liebe. Und weil Du ein Mann bist, konntest Du der Idee der Herrschaftsfreiheit etwas abgewinnen, so lange es eine Idee bliebe und Du der Herr, wie es das Wort Herrschaft beinhaltet. Herrschaft konnte …

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Als ich an diesem Morgen aus durchaus ruhigen Träumen, die ich trotz allem nach wie vor hatte, erwachte, geschah dies nicht ganz freiwillig. Es hatte sich ein Geräusch in eben jene Träume geschummelt, das ich sofort und messerscharf als eines diagnostizierte, das mit meinem Traum nichts zu tun hatte. Folgerichtig folgerte ich, dass es aus …

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Menschen kommen. Menschen gehen. Das ist so im Leben. So oft musste sie es miterleben. So oft würde sie es noch miterleben. Mittlerweile hatte sie gelernt damit umzugehen. Auch für ihren eigenen Schutz. Man begegnet sich. Man trennt sich. Doch niemals darf man zurücksehen. Was vorbei ist, ist vorbei. Es hat keinen Sinn sich weiter …

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