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Life is too short for boring stories

„Was ist passiert? Wie bist Du nach Montpellier gekommen?“, fragte Diana, als Kendra endlich mit ihr telefonierte. „Mit dem Auto“, antwortete diese lapidar. „Was heißt mit dem Auto?“, zeigte sich Diana überrascht. „Ich habe ja ein Auto“, meinte Kendra. „Ja, aber keinen Führerschein, also wie bist Du dahingekommen und warum“, insistierte ihre Mutter. „Eine Freundin …

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Diana hatte sich so sehr danach gesehnt, nach einem Halt, einem sicheren Hafen und jemand, der ihr zuhörte, für sie da war, wo sie sich fallen lassen und schwach sein konnte. Nach all den Jahren, in denen sie sich alleine durchs Leben gekämpft hatte, für ihre zwei Kinder da war und sich selbst aufrecht halten …

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„Kommt zum Essen“, unterbrachen Constantia und Cordula Kral, Konrads Schwestern, die immer im Doppelpack auftraten, die Erzählung, die er in diesem Moment begonnen hatte. Die Zwillingsschwestern hatten beide den Beruf der Krankenschwester ergriffen und einem Drittorden beigetreten, was bedeutete, dass sie mitten in der Welt wie Nonnen lebten, mit allem was dazugehörte, wie Gelübde und …

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Ansonsten verliefen diese Wochen für Nana, Anima, Darcy und Donal in Ruhe und Frieden. Darcy und Donal verbrachten ihre Tage auf der Weide. Ab und an besuchte Anima die Freund*innen, legte sich in der Sonne ins Gras und genoss die Wärme, vor allem, wenn Nana rasch in den Ort ging, um ein paar Besorgungen zu …

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So viele Friedenstauben wir auch fliegen lassenund damit dem Tod preisgeben.So viele Denkmäler wir auch errichten,zum Gedenken und Eingedenken.So oft wir auch wiederholen,wir wollen keinen Krieg mehr.So lange schließen wir die Augenvor dessen Unausweichlichkeit.So lange wir uns selbst täuschenwerden wir getäuscht sein.

Die Gitter sind gefallen, sie haben es endlich geschafft, aufeinander zu zu gehen, unbeirrt und zielstrebig, aufeinander zu, die wenigen Meter, die sie trennen, zu überwinden. Sehen sich schon im Miteinander und strecken sich die Arme entgegen, Hände mit geöffneten Handflächen, offenen, verwundbaren Handflächen, die Offenheit verheißen, im Schein der elf Kerzen. Sehen sich schon …

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Sie gehen die paar Schritte, nähern sich dem Schein der zehn Kerzen, die dort den Gang beleuchten, sie den Ansatz einer Treppe erkennen lassen, einer Treppe, die hinauf- und wohl hinausführt, erkennen die Chance, aufzubrechen und aufzusteigen, erkennen den Ausblick, jetzt, da sie sich nicht mehr selbst im Weg stehen, jetzt, da ihnen nichts mehr …

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Da war einmal eine Türe, die er für sie geöffnet hatte. Da war einmal ein Weg, den sie gemeinsam gegangen waren. Da war einmal ein Zaun, der sie getrennt hatte, und doch noch mehr zusammenfinden ließ, und da sind die Bäume, die sie vereinzeln, jeden für sich kämpfen lassend, und die Kälte, die sie bisher …

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Verbundenheit Das Glas,zersplittert in tausend Teile,wandelt sich,wenn Du Dich bückst,eines an Dich nimmst.

Ich lag am Steg, in jener Nacht, nackt und langgesteckt auf dem Rücken, und kleine Wassertropfen schimmerten wie Perlen auf meiner Haut, da sie das Mondlicht reflektierten. Ich hatte den See durchschwommen, war eingetaucht in das klare Wasser, schwerelos, umschmeichelt und getragen. Die Wassertropfen schimmerten auf meiner Haut wie der Tau am Morgen auf die …

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