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Life is too short for boring stories

Immer noch hieltst Du es nicht aus, außerhalb des Regens, immer noch konntest Du die Wärme nicht ertragen, wolltest Du nicht vor dem Feuer erstarren, diesem inneren Bild, aber vielleicht würde Dir das Erzählen dazu verhelfen es wieder zu können. Und es kam der Regen. Und Du kamst, beharrlich und ungehindert.

In meinen Träumen sah ich es vor mir, immer dasselbe Bild, alles verloren, alles ein Raub der Flammen, und Du standst davor, vor dem, was einmal euer Haus war, mit nichts als dem, was Du auf dem Leib trugst und was Du in Deiner Tasche hattest, die Du mit zu Deiner Freundin genommen hattest. Lange …

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Längst hatte er sich angekündigt, der Regen. Ich saß am Steg und wartete. Der volle Mond hatte sich hinter einer dicken Wolkendecke verborgen. Tropfen um Tropfen um Tropfen fielen auf mich, durchnässten mein Kleid, meine Haut, mein Haar, aber ich blieb, denn Du warst gekommen, hattest Dich im Regen neben mich gesetzt und erzähltest mir …

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Und es war, dass ein Tag war, der noch nie zuvor war, und auch nie wieder sein würde. Ein langer Tag voller Dinge, die erledigt werden müssen, lag vor mir und während ich daran ging diese Liste aufzuarbeiten, fragte ich mich, was von diesen Dingen wirklich notwendig war, was davon ich tun wollte und was …

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So berichtete ich Dir, von meinem Erleben und meinem Erkennen, von der Symbiose des Kopfes mit dem Herzen, der Pragmatik mit der Liebe. Und weil Du ein Mann bist, konntest Du der Idee der Herrschaftsfreiheit etwas abgewinnen, so lange es eine Idee bliebe und Du der Herr, wie es das Wort Herrschaft beinhaltet. Herrschaft konnte …

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Es war an einem verregneten, deshalb auch nasskalt zu nennenden Montag im November um 5.40 Uhr, als die erste verhaltene Meldung zwischen den Sicherheitsleuten der U-Bahn gemacht wurde. „Achtung, verdächtiges Subjekt steht im dritten Wagon der Garnitur der U6, die gerade die Station Siebenhirten verlassen hat“, lautete diese und alle, die Sicherheitsleute in ganz Wien, …

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Es war an einem jener Abende im November, an denen man nichts mehr erwartet, weil man sich nichts erwarten lässt. Es ist die Situation, da man sich selbst sagt: „Geh nach Hause, mach alles gut zu und verbarrikadier die Tür, heiz Dir gut ein und mach Dir einen Tee, vielleicht noch in der Badewanne entspannten, …

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Es passiert, mit aller Unabwendbarkeit, die Begebenheiten so an sich haben. Und es passiert immer wieder, auch wenn ich es irgendwann besser wissen müsste. Aber es ist auch nicht leicht zu erkennen. Immer wieder kleidet es sich in ein anderes Gewand. Wäre es nicht so traurig, so könnte ich es für interessant halten. Aber es …

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Die Erinnerung an Dich durchfließt mich wie ein warmer Sommerregen, der mich reinwäscht von all dem Trübsinn, der Alltäglichkeit und der Normalität. Sommerregen in einer Wüstenlandschaft, die über Monate nach Regen lechzte, doch sobald die ersten Tropfen auftreffen, erblüht sie in den prächtigsten Farben, für eine kurze Weile. Die kurze Weile, die die Erinnerung an …

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