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Life is too short for boring stories

„Es ist möglich, eine Welt ohne Rassismus, Sexismus, Speziesismus, eine Welt der Verbundenheit und des Miteinander“, schloss Yvonne ihre Rede beim Infostand der LLL, der Life Liberation League, vorläufig ab. Beinahe eine Stunde lang hatte sie gesprochen, dazwischen noch geduldig und souverän Fragen von Passant*innen beantwortet, die nicht unbedingt immer einfach waren. Allein an der …

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Mit offenem Mund und ungläubigen Augen, merkte ich, wie mein bisheriges Leben zerbröselte. Da endlich wurde Mic bewusst, dass ich da war. Seine Miene wirkte wutverzerrt, als er mich durchdringend anblickte. Eine überbordende Angst begrub mich und jeden klaren Gedanken. „Ich muss hier weg“, war das einzige, was ich denken konnte. So schnell ich konnte, …

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„Weitere hundert Kilometer geschafft, bald ist Halbzeit“, ermutigte ich mich, „Das schaffst Du.“ Ich hatte zwar gesagt, ich würde einen von den beiden wecken, wenn ich nicht mehr weiterfahren konnte, aber noch ging es und ich wollte sie eigentlich schlafen lassen. Sie hatten es sich verdient. Und es tat gut die Gedanken schweifen zu lassen, …

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So saß Paul im gemieteten Lieferwagen, im dunklen Innenraum und ging in Gedanken den Ablauf nochmals durch. Es wäre nicht wirklich notwendig gewesen, denn seit er seinen Plan gefasst hatte, war er diesen wohl mehrere hunderte Male durchgegangen, aber wie jeder, auch nur halbwegs gute, Cineast weiß, diese Vorgehensweise ist unabdingbar, denn das wichtigste ist …

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Paul war ein guter Bub. So der Tenor der Tanten, deren Meinung ungemeines Gewicht hatte. Ebenso die der Großtanten. Es war eine Feststellung und ein Urteil. Denn Paul war und blieb ein guter Bub. So wuchs er heran, das Urteil mit sich tragend, bis er nicht mehr wuchs. Er hörte damit früher auf, als seine …

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Angenehm war es dem Stoßverkehr entkommen zu sein. Seit sie später zu arbeiten begann, stand sie kaum noch im Stau. Dafür nahm sie es auch in Kauf, später nach Hause zu kommen. Was auch keine Rolle spielte, denn egal ob es sechs oder acht Uhr abends war, immer fand sie ihren Angetrauten vor dem Fernseher …

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„So ein Mistkerl, so ein verfluchter!“, schimpfte sie leise für sich hin, „Jetzt hat der mich tatsächlich da einfach auf die Straße gesetzt, im Wald, mitten in der Nacht.“ Kopfschüttelnd stakste sie in ihren High-Heels über die Straße, während sie nicht und nicht aufhören konnte ihn zu verdammen. Er hatte, eingestandenermaßen, eigentlich nur gemacht was …

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„Muss das wirklich sein? Nur weil Du vor, ich weiß nicht, gefühlten 100 Jahren für den Typen geschwärmt hast, brauchst Du doch jetzt nicht auf ein Konzert zu gehen“, motzte ich unablässig, auch wenn ich genau wusste, dass es keinen Sinn hatte. Wenn Nastasja sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann blieb es …

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Vorsichtig entwand er sich ihrer Umarmung, um sie nicht zu wecken. Doch seine Sorge war unbegründet. Sie rollte sich ein wie ein kleines Kätzchen. Wie ein Engel konnte sie aussehen, wenn sie so dalag in dem spitzenbesetzten, weißen Nachthemd, das er ihr geschenkt hatte. „Nur weil Du nichts Ordentliches hast“, hatte er nicht vergessen dazuzusagen, …

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Menschen kommen. Menschen gehen. Das ist so im Leben. So oft musste sie es miterleben. So oft würde sie es noch miterleben. Mittlerweile hatte sie gelernt damit umzugehen. Auch für ihren eigenen Schutz. Man begegnet sich. Man trennt sich. Doch niemals darf man zurücksehen. Was vorbei ist, ist vorbei. Es hat keinen Sinn sich weiter …

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