novels4u.com

Life is too short for boring stories

„So ein Mistkerl, so ein verfluchter!“, schimpfte sie leise für sich hin, „Jetzt hat der mich tatsächlich da einfach auf die Straße gesetzt, im Wald, mitten in der Nacht.“ Kopfschüttelnd stakste sie in ihren High-Heels über die Straße, während sie nicht und nicht aufhören konnte ihn zu verdammen. Er hatte, eingestandenermaßen, eigentlich nur gemacht was …

weiterlesen

Vorsichtig entwand er sich ihrer Umarmung, um sie nicht zu wecken. Doch seine Sorge war unbegründet. Sie rollte sich ein wie ein kleines Kätzchen. Wie ein Engel konnte sie aussehen, wenn sie so dalag in dem spitzenbesetzten, weißen Nachthemd, das er ihr geschenkt hatte. „Nur weil Du nichts Ordentliches hast“, hatte er nicht vergessen dazuzusagen, …

weiterlesen

Menschen kommen. Menschen gehen. Das ist so im Leben. So oft musste sie es miterleben. So oft würde sie es noch miterleben. Mittlerweile hatte sie gelernt damit umzugehen. Auch für ihren eigenen Schutz. Man begegnet sich. Man trennt sich. Doch niemals darf man zurücksehen. Was vorbei ist, ist vorbei. Es hat keinen Sinn sich weiter …

weiterlesen

Martinique und Christian hatten ein Erlebnis, das ihnen gehörte, ganz alleine ihnen. Sie würden es für sich behalten. Alles andere wäre Verrat. Mehr noch, es würde so vieles kaputt machen. Wie ein zartes Pflänzchen, das man vor grobem Zugriff schützen musste und im Verborgenen reifte. Bis es stark genug war. Stark genug wofür?   Es …

weiterlesen

„Es wird Zeit, dass ich wieder etwas arbeite“, sagte Christian unvermittelt, und es war wie ein Rückzug. „Und was genau hast Du zu arbeiten?“, fragte Martinique. Zumindest in ihrem Kopf. Es gelang ihr gerade noch rechtzeitig ihr vorlautes Mundwerk zu zügeln, denn es wurde ihr im selben Moment bewusst, dass er diesen Satz wohl absichtlich …

weiterlesen

Warm und weich fühlten sich seine Lippen auf den ihren an. Sein Bart kitzelte sie. Ein wenig. Unwillkürlich musste sie schmunzeln, was ihn auf einen anregenden Gedanken brachte. Unvermittelt setzte er sich auf. Sie wollte es ihm gleichtun, doch Christian machte nichts weiter, als ihre Hände auf die Decke zu drücken, sacht, aber nachdrücklich. So …

weiterlesen