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Life is too short for boring stories

Angenehm war es dem Stoßverkehr entkommen zu sein. Seit sie später zu arbeiten begann, stand sie kaum noch im Stau. Dafür nahm sie es auch in Kauf, später nach Hause zu kommen. Was auch keine Rolle spielte, denn egal ob es sechs oder acht Uhr abends war, immer fand sie ihren Angetrauten vor dem Fernseher …

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Ich stand auf in der Früh. Egal wo ich war und mit wem, in der Früh stand ich auf, putzte mir die Zähne, machte mir Kaffee. Mitunter auch Frühstück, wenn ich nicht alleine war. Für mich nicht. Frühstück ist nicht meine Mahlzeit. Das geht an mir vorüber. Kaffee genügt. Es ist auch nicht meine Zeit, …

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„ Schläfst Du?“, frage ich vorsichtig. Schweigen, sich verkriechen, so gut als möglich, in uns selbst. Dieses Bett ist das Nadelöhr, um das wir nicht herumkommen. Entkommen ist nur in den Schlaf möglich, auch wenn man nur so tut. So liegen wir, Nacht um Nacht, im selben Bett, tunlichst an der äußersten Kante, um uns …

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Tief verwurzelt in der Erde. Sie hatten Zeit, sich auszubreiten, unter der Erde, dass sie dem keimenden Stamm Kraft und Stütze sind, dort, an der äußeren Mauer meiner Burg, tief verwurzelt, dass sie sich erheben können, sich ausdehnen, ihren Stamm treiben und wachsen, an der Mauer sich stützend, immer weiter und weiter empor bis zu …

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Der Heilige Abend war harmonisch verlaufen – und vorübergegangen. Maria und Uwe hatten eine Entscheidung getroffen und blieben. Auf dem kleinen Hof ging das Leben seinen normalen Gang weiter. Die beiden Neuankömmlinge waren aufgenommen worden und integriert. Erst als der Schnee weggeschmolzen war und der Frühling sich Bahn brach, konnte man die Veränderungen auch spüren. …

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Ein Auto war vorgefahren. Es war ungewöhnlich, denn es verirrte sich kaum jemand hierher. Wohl gab es immer mehr, die sich ab und an aus dem Trubel verabschiedeten und die Abgeschiedenheit aufsuchen wollten. Es hatte doch eine eigene Ausstrahlung, das Waldviertel, mit seiner Weite und auch Verlassenheit. Natürlich gab es auch Städte, aber auch viele …

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„Ich habe den Eindruck, Du gehst Deiner Verantwortung aus dem Weg“, sagte Uwe zu Maria an diesem neuen Tag. „Wie kommst Du darauf?“, entgegnete Maria ausweichend, „Ich mache doch alles was zu machen ist.“ „Nein, das meine ich nicht, und das weißt Du ganz genau“, erwiderte Uwe, „Da steht nun Dein Auto und darin liegen …

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