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Life is too short for boring stories

Von all den Nächten, die ich erwachen und wieder entschlafen erlebte, waren nur sehr, sehr wenige in denen ich wirklich einsam war. Nicht nur einfach allein, sondern einsam, wie eine Ausgestoßene, die nicht einmal mehr in Gedanken einen Anknüpfungspunkt an ein Du findet, deren Isolation nicht nur in einer körperlichen, sondern auch in einer geistigen, …

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Es gibt Nächte, da scheint alles so klar zu sein, so klar wie der Mond und seine Spiegelung im Wasser. Sie lächeln einander zu und alles ist gesagt. Es gibt keine Missverständnisse. Und es gibt andere Nächte, da ist alles verworren, so verworren wie der Mond und seine Spiegelung im Wasser, wenn sich eine Wolke …

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Wir wollen den Mond fangen, wie er sich im Wasser spiegelt und seine Spiegelung von den Wellen glätten und verzerren lässt. Wir wollen den Mond fangen, wie er sich leuchtend und funkelnd im Wasser ergießt, wie er sich neckend und spielend mit der Unbeständigkeit des Wassers vereint und wieder trennt. Wir wollen den Mond fangen, …

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Es heißt die Zeit ist Ewigkeit.Es heißt es ist der Moment, der bleibt.Es heißt es ist das Da-Sein, das uns trägt.Es heißt es ist der Ort, der uns zu Hause ist.Es heißt, dass es stimmt, was es heißt.

Und Du verlorst Dich im Regen, so wie der Regen Dich zu mir getragen hatte. Woher auch immer, aus welcher Zeit auch immer. Ich hatte nie gefragt. Warst Du präsent oder ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten? Kamst Du von hier oder aus einer Utopie, Nichtort und Allerort? Es gibt nichts zu deuten. Nur zuzuhören.

„So ein Mistkerl, so ein verfluchter!“, schimpfte sie leise für sich hin, „Jetzt hat der mich tatsächlich da einfach auf die Straße gesetzt, im Wald, mitten in der Nacht.“ Kopfschüttelnd stakste sie in ihren High-Heels über die Straße, während sie nicht und nicht aufhören konnte ihn zu verdammen. Er hatte, eingestandenermaßen, eigentlich nur gemacht was …

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„Bereit sein ist alles“, ging es ihm immer und immer wieder durch den Kopf. Wie festgenagelt war der Satz. Umso mehr er sich darum bemühte ihn wegzubekommen, desto tiefer trieb er den Nagel, der ihn hielt.

Zaghaft drang die schwere Luft der Nacht durch das geöffnete Fenster. Die Nacht war schon weit fortgeschritten. Rasch warf ich mir etwas über und ging barfuß den Gang entlang, der mich zum Tor führte. Der Vollmond hing melancholisch und gedankenverloren am sternendurchwachsenen Himmel. Er war wie immer und es ist wohl auch beruhigend, das wie …

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