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Life is too short for boring stories

… durch den Wald zu gehen, mit Dir, die frische, klare Winterluft einzuatmen und diese ganz besondere Atmosphäre wirken zu lassen. Es ist nichts weiter, als eine Ansammlung von Bäumen. Da tut sich doch nichts. Das ist doch langweilig. Es ist so schrecklich unhektisch und unspektakulär. Aber wer es atmen und riechen und fühlen kann, …

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Onto kam und ging, wie es ihm gefiel. Manchmal flog er auf unseren Spaziergängen ein Stück mit und verschwand wieder. Es war schön ihn zu beobachten, in seiner Kraft und Freude, die das junge Leben schenkt. In welcher Intensität war er doch dem Leben verbunden, kostete, schöpfte es aus, ohne dass dessen Strom je weniger …

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Man gewöhnt sich. Onto war ein Teil unserer kleinen Familie geworden, denn wir hatten uns vertraut gemacht, einander kennengelernt und angenommen in unserem jeweiligen So-Sein. „So wie Du bist“, sagte ich zu mir, um sofort zu ergänzen, „und wirst. In dem, in dem Du beständig bist und in dem, in dem Du wächst, so nehme …

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Tschanigraben, das ist ein Ort mit knapp 60 Einwohnern, im südlichen Burgenland nahe Güssing und der ungarischen Grenze gelegen, malerisch, idyllisch und vor allem nicht überlaufen. Dorthin wollte ich fahren, umweltbewusst wie ich nun mal bin, mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nachdem mir die offizielle Fahrplanauskunft eine Reisezeit von 11 Stunden und 45 Minuten angegeben hatte, immerhin …

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Aufrecht stolzierte der Rabe durch unser Wohnzimmer, am Abend des Tages, an dem wir ihn gefunden und ärztlich versorgen hatten lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er noch keinen Namen. Ich beobachtete ihn. Stolzieren war durchaus das passende Wort für die Art seiner Fortbewegung. Ab und an hielt er inne. Dann stand er da. Es schien, …

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Er hatte es sich gerade auf der Couch gemütlich gemacht, als sie sich vor ihm aufstellte. Zögerlich sah er vom Fernseher weg und zu ihr hin. „Du weißt doch, dass heute diese Vernissage ist?“, fragte sie gedehnt. „Ja, ja“, antwortete er, „Kann schon sein.“ „Ich würde da gerne hingehen“, fuhr sie fort und sah ihn …

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Angekommen an unserem Rückzugsort, Ort der Ruhe, des Sammelns, vielleicht auch ein wenig der Flucht vor der Welt, die uns zehn Monate in ihrem Bann gehalten hatte. Mic und ich bewohnten ein kleines Häuschen direkt neben Mikes am Ortsrand. Bleierne Müdigkeit senkte sich in dem Moment über mich, als ich die Autotür öffnete und ausstieg. …

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