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Life is too short for boring stories

Mark ließ mutlos die Hände sinken. Jetzt, da er so nahe bei Yvonne saß, schien es ihm die Sprache zu verschlagen. Da war dieses taffe, energische Mädchen, das sich nicht von ihm anwandte, sondern ihn sogar aufforderte seine Geschichte zu erzählen und er, mit seinen inneren und äußeren Verstümmelungen. Er merkte wie gut sie roch. …

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Ihr Bauchgefühl sagte ihr an diesem Abend, sei vorsichtig. Deshalb stellte sie den Wagen etwas entfernt ab. Es war ein Glück, dass sie einige Minuten zu früh da war, was ihr sonst nie passierte. Dann ging sie nicht, wie gewohnt, direkt auf das Haus zu, um in den fünften Stock zu gelangen, in dem sich …

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Endlich saß er im Auto, hatte den Motor bereits gestartet und war im Begriff sie anzurufen, als unvermutet die Beifahrertüre geöffnet wurde und seine Frau ins Auto sprang. Deshalb ließ er das Handy stecken und begnügte sich damit, sie verdutzt anzusehen. „Ich dachte mir, ich komme doch gleich mit“, erklärte sie, „Jetzt schau nicht so. …

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Jetzt ist es anders. Europa hat sich vereinigt, hat es geheißen. Es gibt keine Grenzen mehr, hat es geheißen. Es hat sich niemand die Mühe gemacht, die Zäune zu entfernen. Die Niemandsländer blieben, zwischen Stacheldraht und Stacheldraht. Es gibt sie nicht mehr. Und wenn, dann haben sie keine Funktion mehr. Wird gesagt, aber in den …

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„Die Liebe und das Leben in seiner Verbundenheit“, es ließ mich nicht los, der Gedanke an diese allumfassende Kraft, die sein kann, die jede*r in sich trägt und die nur freigelassen werden muss. Wie die Büchse der Pandora. Man weiß, dass sie da ist, aber man wagt nicht sie zu öffnen, weil man nicht weiß …

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Erwartungen sind etwas Trügerisches, denn sie müssen mit der Realität nicht viel zu tun haben. Zumeist scheitern wir an der Unübertragbarkeit von Wünschen. Diese nennen wir dann im Nachhinein Erwartungen. Wünsche können als etwas Nebulöses abgetan werden. Von Erwartungen behaupten wir, dass sie vorhersehbar sind und somit auch vom Anderen verstanden oder gesehen werden müssen. …

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Langsam gingen Lilith und Eva auf Adam zu. „Sag uns wie geht es Dir, mit diesem Geschwür, mit diesem schlumpumpenartigen Ding. Wie kam es dazu?“, fragten sie besorgt. „Nun, es war eines Tages da, einfach so“, entgegnete Adam und versuchte so traurig und leidend wie möglich dreinzusehen, und tatsächlich, es hatte die gewünschte Wirkung. „Du …

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