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Life is too short for boring stories

Es ist mittlerweile ebenso verbreitet wie fatal, dass jede Auseinandersetzung oder auch nur der Ausdruck von Kritik von konservativer bis reaktionärer Seite, als Schlammschlacht, wenn nicht gar als Krieg, bezeichnet wird. Gerade im NGO Bereich ist Kritik wichtig. Sachlich, fundiert und aussagekräftig sollte diese Kritik sein, aus Verantwortung gegenüber den Menschen und der Sache. Hier …

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Kinder, die nicht gehört werden, weinen leise, bis sie ganz verstummen. Kinder, die Verlassenheit, Gewalt, Missbrauch erfahren mussten. Sie verkriechen sich in sich selbst und schließen die Türe nach außen, oft für immer – doch Utopien von einem besseren Leben ist möglich, nicht an einem Ort, sondern in einem Du. Tristan und Isolde, das ungleiche …

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Sie wandten sich von mir ab, meine Kolleg*innen. Wenn ich direkt jemanden ansprach, so bekam ich eine knappe, ausweichende Antwort. Peinlich berührt schienen sie durch meine Anwesenheit zu sein. Ich durchlief in Gedanken die letzten Tage, prüfte ob irgendetwas vorgefallen war, was dieses Verhalten rechtfertigen konnte, doch ich fand beim besten Willen nichts. Mein Gewissen …

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„Keine Sorge, es wird nicht lange dauern“, sagte Nele beruhigend, die sich neben ihn gesetzt hatte, und tatsächlich war es Stephan, als würde es jemand anderen betreffen. Dieser Nebel wurde stärker in seinem Kopf.  „Du hast mir meinen Penis abgeschnitten?“, fragte er verwundert, als er an sich herabblickte und mühsam erkannte, was geschehen war. „Ja“, …

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Liebe Mutter! Ich schreibe Dir heute einen Brief, weil ich keine andere Möglichkeit habe, seit er mir das Handy und den Computer weggenommen hat. Er sagte, ich hätte zu lange mit meiner Freundin telefoniert. Damit hatte er ja auch recht. Ich konnte mich einfach nicht zusammenreißen. So war es notwendig geworden. Ich wollte Dir nur …

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„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, lässt Johannes (14,6) in seinem Evangelium Jesus sagen. Der Weg, den wir gehen, die Wahrheit, die wir verkünden und das Leben, das wir achten sollten. Doch die meisten Christen, egal ob in der Hierarchie oben oder unten, scheren sich nicht darum. Doch was haben die Christen …

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Eine Blume am Rand des Weges. Eine kleine unscheinbare Blume, die jemand gepflückt hatte, weil sie ihm gefiel. Dann hatte er sie eine Weile mitgenommen. Es war ihm zu viel geworden, wohl auch, weil sie die Kraft verlor und die Schönheit. Schließlich hatte er sie von ihren Wurzeln getrennt. Sie hörte auf ihm zu gefallen. …

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Es war, als hätte sich das Leben aufgelöst, alle Verlässlichkeit verloren. Gestern noch war alles ganz anders gewesen. Gestern noch. Und heute. Lachen und scherzen in der Verbundenheit und im Miteinander. Es war gewesen. Dann bin ich gegangen. Ein paar Stunden nur. Es war bereits morgen gewesen, also eigentlich gar nicht mehr gestern, sondern schon …

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Je näher der große Tag kam, desto unruhiger wurde ich. Der große Tag, was immer das auch bedeuten mochte. Irgendwo in mir machte sich Widerstand breit, denn erst dadurch, dass ich mir so viele Gedanken darüber machte, Tag für Tag, nun seit fast drei Wochen, kaum etwas anderes thematisierte, wurde er immer größer, ja beinahe …

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Maria war völlig in ihr Tun vertieft, so völlig, dass sie rund um sich nichts und niemanden wahrnahm. Sie nähte ein Kleid. Im ersten Schritt hatte sie es entworfen, dann ein Schnittmuster erstellt, den Stoff zugeschnitten und war nun daran es zu nähen. Ein Vertraut-sein, ein Sich-Einlassen auf diese, scheins so simple Tätigkeit. Das monotone …

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