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Life is too short for boring stories

In dieser Episode stelle ich Euch zwei Texte vor, „Den Brief an den 8. Mrd. Erdbewohner“ und „Fertige Welt – Fremde Welt“. In beiden setze ich mich mit der Art unseres In-der-Welt-sein auseinander, vor allem in einer, die so fertig ist, dass sie nur mehr fremd sein kann. Hier kannst Du die Episode „Fremde Welt“ …

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„Innerhalb von wenigen Tagen gelang es den Mädchen einen Wald ausfindig zu machen“, erzählte die Großmutter weiter, „Aber nicht irgendeinen Wald, es musste einer sein, der ein Zu Hause für die Wolpertinger und alle anderen Tiere sein könnte. Aber das war nur möglich, wenn dieser Wald nicht von Menschen genutzt werden würde. Da sollten keine …

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Schafe, Weite, Wind, Wellen, Klippen, Whiskey, Steinmonumente – das ist wohl das erste, was uns zu Irland einfällt, und alles stimmt. Ich sitze an der Atlantikküste, am westlichsten Punkt Irlands, sitze und schaue. Mehr mache ich nicht. Gerade ich, die ich normalerweise ohne Betätigung keine fünf Sekunden ruhig sitzen kann, ich sitze und schaue. Nichts …

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Weihnachten gilt als das Fest der Liebe, des Miteinander und der Traditionen. Das ist alles wunderbar, wenn da nicht ein Großteil der Lebewesen von diesem Gedanken der Liebe ausgeschlossen wären. Obwohl wir ein neues Leben feiern, dominiert an diesem Tag das Tote, angefangen von den Dingen, denen wir so viel Gewicht beimessen, genannt Geschenke, über …

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Wir alle lieben Tiere. Oder zumindest würden das die meisten von uns behaupten. Und die Liebe ist so wirkmächtig. Ich behaupte dennoch, dass sie uns oft in die Irre führt und den Weitblick verlieren lässt. Tierrettung aus Liebe kann im schlechtesten Fall dazu führen, dass noch mehr Tiere leiden müssen. Es geht darum, den Gesamtzusammenhang …

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Ich sitze am Strand. Die Wellen brechen sich glitzernd im Sonnenlicht. Der Sand rieselt zwischen meinen Zehen, wenn ich sie bewege. Es ist noch Frühling. Ich bin alleine. Immer wieder blicke ich übers Meer. So weit der Blick reicht. Das Bild baut sich auf und ab. Mein schwarzer Spaniel läuft dem sich zurückziehenden Wasser hinterher …

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Kurz wandte ich ihr den Blick zu. Der Rücken war schmal und ich merkte, dass sie leicht zitterte. Den Kopf stützte sie auf die Rückenlehne und die Arme hielt sie vor dem Bauch ineinandergeschlungen. Zumindest vermutete ich es, denn sehen konnte ich es nicht. Ein wenig seltsam wirkte es schon, so dass ich mich sofort …

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Rabe Onto, wie er von uns genannt wurde, hatte sich eingelebt. Er nahm sein Schicksal, vorübergehend nicht fliegen zu können, mit bewunderungswürdiger Gleichmut, hin. Immerhin konnte er noch gehen. Das tat er. Neugierig und wissbegierig, wie intelligente Lebewesen nun mal sind, erkundete er die Umgebung, untersuchte verschiedenste Materialien auf deren Belastbarkeit, bevorzugt mit dem Schnabel, …

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„Ich liebe Tiere über alles“, versicherte sie mir eins ums andere Mal. Ich kannte sie nicht gut. Wenn ich ehrlich bin, kannte ich sie gar nicht. Alles was ich von ihr wusste war, dass sie einen Hund besaß, genauerhin einen Malteser.

Igel sind süß. Darüber herrscht ein weitreichender Konsens. Woran das genau liegt, ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich sind es die witzigen Proportionen, wobei der breite Körper auf scheins viel zu kurzen Beinchen ruht. Es könnte aber auch die Art der Fortbewegung sein, die ihm diesen Status eingebracht hat. Auf alle Fälle sind die Stacheln sehr …

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