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Life is too short for boring stories

Wo wart ihr, Seine Jünger, als Er sich hinabbegab in die tiefste aller Verlassenheiten? Wo habt ihr, Seine Jünger, euch versteckt, zitternd und ängstlich, als Er den Tod starb, der alle anderen umfasst? Wo warst du, Simon Petrus, als Er sich der Unausweichlichkeit überließ? Wo warst du, Simon Petrus, du Fels, der beim kleinsten Windhauch …

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Du hattest Dich wohl oft gefragt, was es war, diese Unausweichlichkeit, von der Er sprach, damals, als Er Dich annahm, zu sich emporhob und mitnahm, um den Weg, den Er zu gehen hatte, mit Dir zu gehen, doch Du hattest es nicht gewagt Ihn zu fragen. Allzu sehr fürchtetest Du Seine Antwort. Doch hattest Du …

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Du tratst ein, gingst geradewegs auf Ihn zu, direkt vor Ihm stehen zu bleiben, das alabasterne Gefäß sicher umfasst, aufrecht und stark. Seine blauen Augen richteten sich auf Dich, Sein Blick umarmte Dich in aller Fülle. Nein, so einem Mann warst Du noch nie begegnet, so einem Mann würdest Du nie mehr begegnen, und doch, …

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Du gingst aufrecht, den Blick erhoben und offen, und nicht demütig gesenkt, wie es wahrscheinlich von Dir erwartet wurde, aufrecht, als Du den Platz überquertest, hin zu dem Haus, in dem Er mit Seinen Jüngern weilte. An der offenen Türe bliebst Du stehen, denn wo Er war, da gab es nichts Verschlossenes mehr, nichts mehr, …

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Du tratst vor Dein Haus, nun das alabasterne Gefäß mit dem wohlriechendem Nadelöl fest in Händen haltend, die nicht mehr zitterten, und Dein pechschwarzes, langes, vom Tuch und vom Verstecken befreites Haar glänzte in der Sonne. Alle Unruhe war von Dir abgefallen, und die Blicke, die neidischen und die böswilligen, die geifernden und die begierigen, …

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Mit aller Selbstverständlichkeit. So war es, Alles zu teilen, auch die Hausarbeit. Jesus, Maria und ich. All die kleinen Dinge, die gemacht werden, weil sie gemacht werden sollen. Die Teetassen abzuspülen z.B. Weil man sie wieder befüllen will. Die Küche aufzuräumen und den Rest des Hauses. Es gab keine Diskussionen. Es geschah einfach. Jeder nach …

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„Woran denkst Du?“, fragte mich Maria, da sie mir eine Tasse Tee reichte und sich mit ihrer zu mir vor den Kamin setzte. „Wie kann man tatsächlich Weihnachten feiern, das Fest des Lebens für alle, in dem noch dazu eine Frau im Mittelpunkt steht und ihr gleichzeitig sagen, sie sei nichts wert?“, fasste ich meine …

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