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Life is too short for boring stories

Sorgfältig verschloss Franziska die Ladentüre. „Pinsel aller Art“ stand außen über der Türe, die zu dem kleinen Geschäftslokals führte. Die Schrift war verblichen und lange war es her, seit der letzte Kunde das Geschäft betreten hatte. Franz Xaver Fent war es wohl auch sehr recht gewesen, als er diese Pforte für immer schließen konnte, denn …

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Es gibt Nächte, da scheint alles so klar zu sein, so klar wie der Mond und seine Spiegelung im Wasser. Sie lächeln einander zu und alles ist gesagt. Es gibt keine Missverständnisse. Und es gibt andere Nächte, da ist alles verworren, so verworren wie der Mond und seine Spiegelung im Wasser, wenn sich eine Wolke …

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Martinique und Christian küssten einander. Anders konnte man es nicht sagen. Da war nicht einer, der den Impuls gab und ein anderer, der ihn annahm, sondern es war ein sich eingeben und annehmen von beiden Seiten, immerzu beginnend, immerzu endend, fließend, weil kein Ende und kein Anfang, kein Einsetzen und kein Aussetzen zu erkennen war. …

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Eine zarte Knospe, unbesehen, unbeachtet, sollte es so bleiben, die Kräfte ahnend, die darin schlummerten, bis sie erwachten, da ich mich entfaltete, und sie mit mir, meine weiße Orchidee.

Lea sitzt auf der Couch und blättert lustlos in einer Zeitschrift. Normalerweise ist sie eifrige Leserin eben jener Zeitschrift, doch ihre Gedanken wollen einfach nicht bei der Sache bleiben. Immer wieder schweifen sie zu dem gutaussehenden Kerl, der noch immer über seinen Laptop gebeugt ist um … Ja, was macht er da eigentlich? Er hat …

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Tritt ein und sei mein Gast, für diese eine Nacht, diese eine, spezielle Nacht, die der Ruf ergeht, den Du vernehmen kannst. Es war nicht gestern und wird morgen nicht mehr sein, nur in dieser einen Nacht.   Seh ich Dich zittern? Seh ich Dich zagen?

Halt still, meine Freundin, halt still! Ich will Dich küssen!  

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